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Wenn süße kleine Tiere gemein werden: Big Buck Bunny. Produziert von einem internationalen Team unter CC-Lizenz, um die Animations-Software Blender zu testen und zu verbessern. Nebenbei kommt dann ein netter kleiner Film über einen großen Hasen dabei heraus.

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2.5 Tonnen Knetmasse, 40 Animatoren, 200 kleine Hasen, einen 30 Fuß hohen Riesenhasen und drei Wochen benötigte Sony laut eigener Aussage, um den Bravia-Fernsehspot zu produzieren. Hier gibt es den Werbefilm zum Angucken, hier ein Making of.

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In allen Sportarten wird gelogen und betrogen. Die Radfahrer dopen, und Springreiten kann keiner mehr sehen, seit man weiß, mit welchen Methoden die armen Pferdchen über die Hindernisse gedrillt werden. Eine prima Alternative und vor allem eine saubere Sache ist das Kaninchen-Hindernisspringen, das hierzulande unter der dänischen Bezeichnung Kaninhop noch viel zu unbekannt ist.

(Photo von Brian Berg, von hier)

Ursprünglich wurde diese Sportart in Schweden als Beschäftigungstherapie für gelangweilte Käfignager erfunden. Von dort aus gelangte das Kaninchenspringen nach Dänemark und England und in den Rest Nordeuropas. Und wurde zum regelrechten und regelgerechten Sport.

Beim Kaninhop gibt es vier Disziplinen: Die gerade Hindernisbahn, den numerierten Hindernisparcours, den Hoch- und den Weitsprung. Der Weitspungrekord liegt übrigens bei 3 Metern, der Hochspungrekord bei 99,5 cm. In den Kaninhop-Hochburgen Dänemark und Schweden unterteilen sich die Disziplinen nochmal in vier Klassen: leicht, mittel, schwer und Elite. In der leichten Klasse stehen 8 bis 10 Hindernisse in einem Abstand von 120 bis 180 cm. Die maximale Hindernishöhe beträgt 25 cm, davon ein Weitsprung, maximal 25 cm.

Wie es bei so einem Wettspringen zugeht, kann man hier sehen. Und wer jetzt dringend mit seinem Kaninchen überschüssige Energie loswerden möchte, kauft sich den praktischen Ratgeber für den artgerechten Kaninchensport. Ein Video einer Trainingseinheit nach der Methode des sogenannten Clickertrainings gibt es hier.

So, jetzt warte ich auf Fernsehübertragungen der internationalen Kaninhop-Meisterschaften und die Anerkennung als olympische Disziplin. Eventuell würde ich mich dann mit der Welt des Sports wieder ein wenig aussöhnen.

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Aus Italien habe ich ja auch einen Hasen mitgebracht, den ich noch zeigen wollte. Nämlich dieses elegante Exemplar:

Dieser lepre ist ein Restaurantschild in Valeggio sul Mincio, eine Stadt, die ein jährliches Tortellinifestival feiert. Auch ohne Festival kann man da ganz wunderbare Tortellini bekommen, von denen ich natürlich auch ein Bild habe. Allerdigs nicht im Lepre, sondern in der Borsa:

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Aus Hasen werden Hasenbraten, aus dem Rest werden Hüte – zumindest im 19. Jahrhundert war das so. Daß aus den verdreckten Fellen voller Ungeziefer saubere Haarknäuel wurden, der Rohstoff für feinen Filz, der viel weicher war als der sonst übliche Wollfilz, dafür waren die Hasenhaarschneider zuständig. Die saßen in den Städtchen und Dörfern entlang des Untermains, in Niederrad, Sossenheim, Kelsterbach, Rüsselsheim. Je ärmer das Kaff, desto eher gab es genügend Verzweifelte, die diesen ziemlich gesundheitsgefährdenden Beruf auf sich nahmen, teilweise war es die Hälfte der Einwohnerschaft, die sich davon ernährte.

Die ersten Hasenhaarschneider kamen mit den hugenottischen Glaubensflüchtlingen. Die Hasenfelle kamen aus Sachsen, Böhmen, Rußland. Zuerst mußten die Felle gewaschen werden, das erledigten Frauen und Kinder auf einer Sandbank im Main. Dann wurden sie auf kleinen Holzrahmen aufgespannt, gewalkt, aufgerauht und schließlich gebeizt, damit die feinen Hasenhaare sich richtig verfilzen können. Das alles stank natürlich entsetzlich nach Blut, Fett und ätzender chemischer Beize.

Dann wurden die Felle mit Schere oder einem Rupfeisen von den Haaren befreit, die schwebten dann überall im Raum und niemand durfte das Fenster öffnen, weil das die nach Qualität sortierten Haare durcheinandergewirbelt hätte. Alle atmeten die feinen Härchen ein, die zersetzten einem die Lungenbläschen, die Augen entzündet, der verstärkte Speichelfluß schon chronisch, und schließlich starb man an Herzversagen, wenn man sich nicht vorher schon an der quecksilberhaltigen Beize vergiftet hatte. Die Haare wurden in Ballen nach Frankfurt oder Offenbach zu den dortigen Hutfabriken geliefert, das gab schöne Sonntagshüte für den Kirchgang.

Seit den Zwanzigerjahren ist der Beruf völlig ausgestorben. Kaum jemand weiß heute, wofür ein Hasenhaarschneider einmal gebraucht wurde – wenn man nicht gerade zum zehnten Jubiläum des Heimatmuseums in eine Hasenhaarschneiderstadt geschickt wird, wie ich heute.

Auch damals war der Beruf außerhalb des Untermaingebiets nicht sehr verbreitet. Eine Anekdote erzählt von einem preußischen Stabsarzt, der im Jahre 1866 – dem Jahr, als Frankfurt preußisch wurde (1866? Wann soll das gewesen sein, dieses 1866?) – nach Niederrad kam, um alle wehrtauglichen Männer zu erfassen. Dabei wurde auch der jeweilige Beruf festgehalten, und als der zehnte Niederräder "Haarschneider" angab, wunderte sich der Arzt dann doch: "Ja, zum Donnerwetter, wieviel Friseure gibt es denn eigentlich in Niederrad?"

Im kleinen Städtchen gab es etwa 1200 Einwohner, knapp die Hälfte davon schnitt Hasenhaare und wurde demzufolge nicht sehr alt.

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hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
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For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
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American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
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