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So ein Studentenleben ist zwar mitunter auch stressig, aber wenigstens hat man einen regelmäßig wiederkehrenden Stundenplan, auf den man sich verlassen kann. Den Stundenplan kann man sich vorne in den Terminkalender reinmalen, dann weiß man, was man wöchentlich zu absolvieren hat. Mit dem Beginn meines Erwerbslebens sehe ich mich jedoch einer Koordinierungsanstrengung ausgeliefert, die meinen Schreibtisch mit einem undurchdringlichen Notizzettelwust umgeben hat. Außerdem ist dauernd der Terminkalender voll. Weil man die Tage ja schlecht länger machen kann, habe ich heute Konsequenzen gezogen: Ich habe mir einen größeren Terminkalender gekauft.

Jetzt ist mehr Platz für jeden Tag da, und schon passen mehr Termine rein. Toll. Außerdem mein Füllfederhalter, noch mehr Visitenkarten oder lose Zettel, und man kann einen Reißverschluß drumherum zumachen, damit nichts rausfällt. Die Gebrauchsanweisung verspricht, daß man das System auch ohne "dicke Handbücher" oder "teure Seminare" in "nur fünf Minuten" begreifen kann, nennt das allen Ernstes "Schnellstart" und gibt in einer Kurzanleitung nützliches Wissen darüber preis, wie man seine Termine auf Wochen- und Monatsübersichten und auf Projektlisten einträgt, dann hoffentlich abhakt oder von einem Monat oder Woche oder Tag auf den nächsten überträgt. Denn man solle als vorbildlicher Arbeitnehmer jeden Abend den nächsten Tag vorbereiten, so die Anleitung, und dazu gehöre auch das Verschieben unerledigter Aufgaben. Außerdem gibt es Blätter, in die man kurz-, mittel- und langfristige Ziele eintragen soll. Also bitte, wer hat denn heute noch Ziele? Das desillusioniert doch nur.

Diese "Formulare", als die die Zettel konsequent bezeichnet werden, seien alle sehr praktisch und direkt der Büroerfahrung entsprungen. Man solle sich ruhig mal in seiner Firma umsehen, welche Formulare andere Mitarbeiter benutzen und die auch mal ausprobieren. Der Arbeitnehmer werde gewiß reumütig in den Schoß der Profi-Formular-Firma zurückkehren und nur noch in jahrelanger Praxiserfahrung entwickelte Profiformulare jener Expertenfirma kaufen.

Ach nein, denk ich, das will ich ja nun doch nicht. Das klingt irgendwie alles sehr rigide. Außerdem übertrage ich äußerst ungern unerledigtes, ich habe dabei immer ein ganz schlechtes Gewissen. Und bei Formularen denk ich immer gleich an Amtsstuben mit pissgelben Wänden, Resopal und durstigem Gummibaum im Plastiktopf mit Kalkrändern. Ehrlich gesagt möchte ich in meinem Leben sowenig Formulare wie irgend nötig ausfüllen müssen. Ich meide Formulare, wo ich nur kann.

Ich hab also diese ganzen unschönen Blätter, die darauf warten, mit wichtigen Projekten und unerledigten Terminen befüllt zu werden, einfach rausgerissen und ins Altpapier geworfen. Ich hab dann eine einfache Kalendarium- und Adreßbefüllung sowie Blanko-Notizblätter eines Konkurrenzunternehmens gekauft, das ist schönes gelbes Moleskinpapier, das kenn ich, das tut nicht weh. Nirgendwo ist von Projekten die Rede, von abzuarbeitenden Terminen und unerledigten Aufgaben. Es gibt auch keine "Infobank", in die ich meine Daten übertragen soll und die angeblich das Herzstück meines Organisers ist. Schon gar wird nirgends die Schreckensvision eines fünftägigen Kalenderseminars im fünfstelligen Kostenbereich ausgemalt. Nur sanftes, gelbes Papier, das mich nicht diktatorisch vollstreßt.

(Hat irgendwer Verwendung für einen Mini-Organiser der Marke Filofax in Zigarettenschachtelgröße, dickes schwarzes Leder, leichte Gebrauchsspuren? Individuell befüllbar. Auch mit Projektlisten.)

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Nach den Gesetzen des mehrheitlichen Gebrauchs ist die Entscheidung durch diejenigen, die über Praxistauglichkeit und glückliche Nutzanwendung der (deutschen) Sprache letztlich entscheiden, längst vorgenommen worden: Zwei Drittel der Österreicher, vermeldet das Fesselinstitut, befleißigen sich nach Maßgabe ihrer Kenntnisse der neuen Rechtschreibregeln, die ab 1. August 2005 hier zu Lande unwiderruflich in Kraft treten. Erst dann werden auch "Zuwiderhandlungen" schulpädagogisch geahndet.

Prima, hier tritt gar nix in Kraft, weil ich hier nämlich ganz allein über Praxistauglichkeit und glückliche Nutzanwendung meiner, nämlich der (deutschen) Sprache entscheide, und über meine bisherige Nutzanwendung bin ich nicht wirklich unglücklich. Nach Maßgabe meiner Kenntnisse auch sonst nur sehr wenige.

Insofern befleißigt sich die Autorin dieses Textes und der anderen Texte auf dieser Seite auch weiterhin und trotz (unerwarteterweise) gegenteiliger Befehlslage durch den sonst so widerspruchsfreudigen Landesvater der alten Schreibweise, die nun noch genau eine Woche gültig ist, bevor sie schulpädagogisch geahndet werden darf. Aber nicht hier. Ahndet doch, wo ihr wollt.

Die bekannten Einschränkungen betreffen laut Aussendung durch Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (VP) Fälle oder kasuistische Bedenken, deren Aufhebung ihrerseits nun durch empirische Sachwalterschaft angebahnt wird.

Versteht den Satz eigentlich irgendjemand? Die Aussendung über die Einschränkungen betrifft angebahnte Aufhebungen? Das verstehen doch nichtmal die Österreicher selbst, die tun doch nur so. Von so jemandem soll ich mir was über glückliche Nutzanwendung erzählen lassen? Nutzanwenden Sie, und werden Sie meinetwegen damit glücklich, ich aber zuwiderhandle ungeahndet. An reformresistenten Rechtschreibrebellen wie uns nämlich geht die Praxis zuschanden, wie der Autor schreibt, und solange es um eine solche Praxis geht, tut's mir auch nicht leid drum.

(Übrigens lautet die Überschrift Zwei Hand voll Tage für das alte "ß". Da sieht man mal die Praxistauglichkeit. Zwei Hand voll. Logischerweise müßte es Zwei Hände voll heißen, weil alles, was mehr als eins ist, ja Plural ist, aber die Praxisuntauglichkeit nicht auf Anhieb erklärbarer Redewendungen wird sicher auch bald erkannt und zum Wohle aller behoben werden. Denken Sie nur an die armen Schulkinder, wie sollen die sich das nur alles merken.)

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Wie, jetzt ist die Bildzeitung Papst?
Oder schreibt der Ratzinger für die?
(Wette verloren. Das Wort "Deutsch" kam in der Schlagzeile nicht vor.)
[update]
Zum Hauptbahnhof gefahren, mir das Elend mit eigenen Augen angeschaut. Meine Herren, da predigt's aber von allen Regalen runter. Segnende Gebärden allüberall. Nur die BZ findet irgendein lokales Mörderungeheuer noch wichtiger.

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Irgendwie hab ich das Gefühl, das Land taumelt zur Zeit dem religiösen Wahn entgegen. Erst das einhellige Gegreine wegen dem toten Greis da in Rom, das hab ich ja schon nicht verstanden. Und dann angeblich diese vielen jungen Menschen, die sich weinend auf Roms Hauptverkehrsstraßen in den Armen liegen sollen. Und diese Support-Webseiten für Ratzi Ratzinger, der dem sich erhebenden Haupt der Ketzerei die eigene heilige Stirn bieten soll.

Ich als fröhliche Ketzerin und protestantische Karteileiche fühle mich da unwohl. Und diese unselige Diskussion um die einhundervierzehntausend christlichen Schülerinnen und Schüler der Hauptstadt, die künftig im sogenannten Werteunterricht von hoffnungslos dunkelroten Lehrern vulgärmarxistische Irrlehren eingetrichtert bekommen sollen, stimmt mich nicht optimistischer.

Richtiggehend alarmiert war ich dann von den Aussagen des CDU-Abgeordneten Hermann (nicht Wilhelm, wie die taz schrub) Gröhe, der als Protestant, Rechtsanwalt und Familienvater für den Landkreis Neuss im Bundestag sitzt und zur Aktuellen Stunde eine schmissige Werteverteidigungsrede hielt (PM). Die hab ich mir dann gleich mal näher angeschaut.

Eingangs schon Horrorszenarien: hilflose Unfallopfer an der Autobahn. Was tun? Einfach weiterfahren? Sich des Paragraphen 323c "Unterlassene Hilfeleistung" erinnern? Der Atheist, der diese ganzen Paragraphen nicht kennt, könnte da auf die Idee kommen, sich lieber mal nicht einzumischen und das Opfer in Ruhe krepieren zu lassen - einfach, weil er es nicht besser weiß! Nur der Christ, der hat sämtliche Handlungsprinzipien dank metaphorischer Verbrämung jederzeit abrufbereit und erinnert sich dankbar an die Religionslehrerin seiner Schultage:

Vielmehr verdankt die Überzeugung, dass mögliche Hilfe zu unterlassen etwas Schlechtes ist, ihre prägende Wirkung in unserem Kulturkreis ganz wesentlich jener Geschichte vom barmherzigen Samariter, die Jesus erzählte.

Keine Hilfe ohne Samariter. Kein Wunder, daß sich die Nicht-Christen dauernd gegenseitig die Schädel einhauen. Die kennen ja nicht mal die zehn Gebote. Da können sie sich auch schlecht dran halten.

Ja, unsere Zivilisation lässt sich überhaupt nicht verstehen ohne eine gewisse Kenntnis jener biblischen Tradition, die sie so nachhaltig prägt.

Die Zivilisation läßt sich auch nicht verstehen ohne eine gewisse Kenntnis der heidnischen Traditionen, vulgo: Antike, der literarischen und philosophischen Traditionen und ohne Kenntnis der politischen Herrschaftstraditionen schon gleich gar nicht. Deshalb gibt es in der Schule ja auch ein Fach, das "Geschichte" heißt. Da lernt man alles über Traditionen, oder zumindest soviel, wie halt im Lehrplan Platz hat.
Aber der Herr Gröhe echauffiert sich gleich noch weiter:

Der zunehmende religiöse Analphabetismus in unserem Land ist daher nicht allein eine Angelegenheit der Kirchen; er bedroht vielmehr die Grundlagen unseres Gemeinwesens, an deren Pflege auch unser Staat ein großes eigenes Interesse haben muss.

Wie genau diese fiese Bedrohung sämtlicher Grundlagen des Gemeinwesens vonstatten gehen soll, führt er leider nicht weiter aus. Wahrscheinlich nur wiedermal der übliche Untergang des Abendlandes, wie wir ihn schon hundertfach beobachten durften. In vielen europäischen Ländern ist das Abendland übrigens schon versunken und das Gemeinwesen lottert ungepflegt herum, in Skandinavien beispielsweise. Keine Krankenhäuser, keine Schulen und reihenweise hilflos sterbende Unfallopfer, die die Autobahnböschungen säumen. Geschieht denen recht, diesen religiösen Analphabeten.

Und das erwartet uns nun bald auch in Berlin. Das ist ja ohnehin nicht schön da. Aber die Abschaffung des verpflichtenden Religionsunterrichtes ist laut Herrn Gröhe auch eine feindliche Übernahme durch den linken Block, der die Religionsfreiheit von einhundertvierzehntausend Schülerinnen und Schüler stäflich untergräbt.

Es ist diese Kirchen- und Religionsfeindlichkeit, die Rot-Rot in Berlin die Religionsfreiheit von 114.000 Schülerinnen und Schüler und das Erziehungsrecht ihrer Eltern missachten lässt. Und es ist diee Kirchen- und Religionsfeindlichkeit, auf deren Grundlage sich der rot-rote Senat nun selbst zum Wertemonopolisten aufschwingen will. Warum merken eigentlich nur so wenig Berliner Sozialdemokraten, in welche Tradition sie sich damit begeben?

Abgesehen davon, daß hier wieder die Tradition im unguten Sinne, sprich: die Geschichte (die Tradition im guten Sinne ist ja die Bibel) bemüht werden muß, veerstehe ich nicht so ganz, warum die Religionsfreiheit da leidet. Wer will, kann ja weiterhin den Religionsunterricht besuchen. Der wird ja auch angeboten. Nur eben nicht mehr verpflichtend. Und die Erziehung durch die Eltern wird ja auch nicht eingeschränkt - oder machen die Roten da Hausbesuche und verbrennen Bibeln und konfiszieren Herrgottswinkel? Verteidigen sie ihr Wertemonopol mit kostenlosen Mao-Volksbibeln für alle, inklusive Privataudienz beim chinesischen Zentralkommittee? Oder wie genau sieht diese Kirchenfeindlichkeit (das ist ja ein starkes Wort) aus?

Doch eigentlich nur so, wie ich sie schon längst in meiner Schulzeit erlebt habe. Man ging in den Religionsunterricht, der einem vom Stundenplan besser paßte oder wo der Pfarrer cooler war. Also meistens zu den Katholen, weil ich die evangelischen Betmäuschen nur ganz schlecht ertragen habe. Die Katholen hatten auch den besser ausgestatteten Partykeller, während die Masters on da Mike&Turntable einen eher nichtchristlichen Eindruck machten. Und meinen mischkonfessionellen Eltern war das herzlich wurscht, wie allen anderen übrigens auch, Hauptsache, das Kind ist rechtzeitig zu Hause.

Aber weiter im Text. Herr Gröhe versetzt sich als Familienvater jetzt mal in die jungen Menschen hinein und zeigt da ganz ganz viel Verständnis.

Überall spüren wir: Orientierung tut Not – und Orientierung wird gesucht, nicht zuletzt von vielen jungen Menschen in diesem Land. Ja, Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Orientierung, ein Recht darauf, Überzeugungen kennen zu lernen, die ihnen helfen, eigene Überzeugungen zu entwickeln. Solche Überzeugungen aber entstehen nicht im Niemandsland der Gleich-Gültigkeit, sondern in der Begegnung mit einer gelebten Glaubensüberzeugung. Deshalb kann ein staatlich verantworteter Werteunterricht allenfalls die Ergänzung für einen konfessionell verantworteten Religionsunterricht im Rahmen eines Wahlpflichtfaches sein.

Ach, all die verirrten Schäfchen. Da laufen sie blökend herum, suchen nach dem rechten Weg und niemand nimmt sich ihrer an. Aus lauter Langeweile zünden sie dann Autos an oder verschandeln Gebäude, was der Schily dann wieder putzen lassen muß. Und all das nur, weil sie den Schoß der heiligen Mutter Ecclesia nicht finden können. All das, weil niemand ihnen die wahre Lehre verkündet.

Denn es gibt sie, die eine wahre Lehre. Habt ihr's gemerkt? Das Wortspiel oben: Gleich-Gültigkeit. Raffiniert, was? Das konnte man nicht hören, das kann man nur lesen. Und doch ist es einer der Knaller in dieser Rede, daher nochmal zum Mitschreiben: Wenn alle Religionen gleich gültig sind, dann befindet sich das arme Schäfchen in einem Niemandsland, aus dem heraus es keine eigenen Überzeugungen entwickeln kann. Nur wenn es als Protestant unter Protestanten die reine protestantische Lehre von einem/r Protestant/in mit gelebter Glaubensüberzeugung lernt, kann es ein mündiger Protestant werden. Weil es ja nix anderes kennt, und wenn, dann nur aus Protestantensicht. Oder so ähnlich. Das ist wahre Orientierung. Immer schön der Dame mit der Topffrisur hinterher, und nicht drängeln.

Rot-Rot aber hat sich mehr vorgenommen. So hat die PDS-Fraktionsvorsitzende in Berlin dem neuen Schulfach die Aufgabe zugedacht, den Kindern beizubringen, "ihre Herkunftsreligion zu relativieren". Entchristlichung von oben - die PDS bleibt ihren Wurzeln treu! Und die SPD macht mit! Hier geht es um eine Grundsatzfrage für unsere Gesellschaft.

Um Himmels Willen - Religionsrelativismus, das ist ja fast so schlimm wie Geschichtsrelativismus. Der braune Schatten droht wieder zwischen sämtlichen Zeilen - werd ich langsam paranoid? Oder soll hier tatsächlich ein, wie ich finde, aufklärerischer Ansatz in die Nähe von Schickelgruber und Stalin gerückt werden, wenn auch nur ein ganz kleines bißchen und sehr versteckt? Sag mir doch einer, daß ich mir das alles einbilde. Gucken wir doch mal auf den Kalender. Nächsten Mittwoch schon was vor?

Aber wahrscheinlich ist die Zurückdrängung der Religion aus dem öffentlichen Raum kein wirkliches Problem für sie [die SPD], erklärte doch Kanzler Schröder beim Verzicht auf die Anrufung Gottes bei der Ableistung des Amtseides: Religion ist Privatsache.

Recht so! Aber Moment:

Wer so redet, hat nichts vom geistesgeschichtlichen Beitrag des Christentums für unsere politische Ordnung verstanden! Wer just in jenen Tagen, in denen Menschen in aller Welt um den verstorbenen Papst Johannes Paul II trauern, und in einer Zeit, in der nahezu in allen Kulturkreisen die Bedeutung der Religion zunimmt, Kirchen- und Religionsfeindlichkeit für einen Ausweis eigener Fortschrittlichkeit hält, entlarvt sich selbst als Ewiggestriger. Und wer die Pflege der geistigen und geistlichen Wurzeln unseres Gemeinwesens gering schätzt, dem darf man unsere gemeinsame Zukunft nicht anvertrauen.

Aha, es geht also doch noch deutlicher. Ich bin eine Ewiggestrige, außerdem hab ich nichts verstanden. Herr Gröhe, möchte ich antworten, ich habe im Gegenteil eine ganze Menge verstanden.

Zum Beispiel, daß es eine ganze Menge Dinge gibt, die mich an diesem Papst ziemlich abgestoßen haben. Der Mann hat einen halben Kontinent auf dem Gewissen, das hat kein Papst seit der Conquista geschafft.
Zum Beispiel, daß es in diesem Land eben nicht immer nur Christen und ihre Traditionen gegeben hat, diese aber kräftig dabei nachgeholfen haben, ihre Vorherrschaft weiter auszubauen, und das mit mitunter nicht gerade zartfühlenden Mitteln und Maßnahmen.
Zum Beispiel, daß auch Menschen, die die Samariterstory nicht kennen, durchaus Veranlagung zu Mitgefühl haben - ein Gefühl, das, man soll es nicht glauben, auch Nicht-Christen von Zeit zu Zeit befällt.
Zum Beispiel, daß es alleinseligmachende Lehren nicht gibt. Seien sie christlich oder weltlich. Wer das glaubt, ist ewiggestrig. Wer das jungen, orientierungslosen Schäflein erzählt, dem darf man unsere gemeinsame Zukunft nicht anvertrauen.

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Hilf! Die Junge Union Hessen ist hessenlastig stolz auf Deutschland in Form von Goethe, Kant, Kohl (die in einem Atemzug, das kann ja nur von der JU kommen). Und muß das mittels identitätsstiftenden händibewaffneten Gartenzwergen, dem hiesigen Pendant zur bayerischen Laptoplederhose, in die Welt hinaustragen.

Täusch ich mich, oder sieht der Zwerg aus wie ein ganz junger Roland Koch? Das feiste Grinsen, das Schweinsnäslein? Aber warum das Outfit in Rot-Grün?

[grazie an Frau Hitt für den netten Hinweis.]

Was unseren neuen Kommilitonen betrifft, da hat sich schon der Herr aus Bornheim drüber ausgelassen. Und wenn mir der Friedmannmichel dann in der Mensa begegnet, kann ich ihn endlich fragen, wie das mit der Pizza für 26,60 Euro gemeint war. Das mach ich! Alles aus Service für meine Leser.

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'einen hab ich noch'


hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
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For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
[hadephy am 01.01.17 20:24]

American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
[EinGedanke am 13.09.14 11:27]



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