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Okay, ich habe: Ein Auto, dazu Autofahrerhandschuhe, eine Cabriohaube aus Leder, eine Autofahrbrille gegen den Windzug, ich habe einen Autoatlas, einen Autoverbandskasten, eine Autoversicherung, ein Autoradio mit CD-Spieler und Autorepeat. Was könnte mir noch fehlen? Mal überlegen.

Richtig: Auto Fahrersocken, dank derer ich komfortabel und top informiert unterwegs bin. Darauf hätte ich auch selbst kommen können!

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Irgendwann ist immer ein erstes Mal. Irgendwann steigt man dann also tatsächlich in so ein Auto, das leibhaftig zu fahren man befugt ist, und fragt sich, ob man das in den letzten zwei Wochen nicht doch verlernt haben könnte. Um die Nervosität zu überspielen, stellt man erst mal den Sitz und die Spiegel ein, das ist wie in der Fahrstunde und man hat wenigstens was zu tun. Situationen, die einem sinnvolle Übersprungshandlungen abieten, gibt es viel zu wenige.

Okay. Kupplung treten, Zündschlüssel, das kann ich, das haben die mir beigebracht. Eins nach dem andern. Blinken. Und gucken. Mit dem Unterschied, daß hier kein Mensch weit und breit kommt. In Frankfurt kommt dauernd jemand. In Zweifelsfall ein Bus. Hier kommt nie jemand.

Hier geht es um andere Dinge. Es gilt, landwirtschaftliche Nutzmaschinen zu überholen und Kurven zu fahren. Und es gilt, den Unterschied zwischen Autos zu kapieren. Das Fahrschulauto war ein Polo Diesel. Kupplung gaaanz langsam kommen lassen und gaaanz vorsichtig bremsen, sonst klebt alles innen an der Windschutzscheibe. Milimeterarbeit ist das. Und dauernd röhrt es oder tuckert oder ist sonstwie unzufrieden mit meiner Gangwahl.

Nicht so das Auto des Gastgebers. Ich tipp an der Kreuzug auf die Bremse, und das fährt einfach weiter. Ich tippe härter, es wird einen Hauch langsamer. Ich steig auf die Bremse, da bequemt es sich dann doch mal zum Stehenbleiben. So ist das also. Gänge werden diagonal durchgestemmt, das kann man eher nicht mit zwei zarten Fingerchen bedienen. Die Kupplung wird einfach losgelassen. Und runterschalten in der Ortschaft? Wozu, wenn man auch im vierten Gang durch die Tempo-30-Zone kommt?

Okay, alles was man mir mühsam beizubringen versucht hat, ist komplett für die Katz. Die Verkehrszeichen jetzt nicht, die sind schon die gleichen, stehen aber in deutlich geringerer Dichte herum. Kreisel kann hier keiner fahren, also muß mans auch nicht groß können. Aber hier gehen ja auch Feldwege als Straße durch, und diese angeblichen Straßen machen geradezu aberwitzige Kurven. Dann stehen da drei Häuser, und schon ist das eine Ortschaft.

Aber ich habe es heil von Ingolstadt nach Neuburg an der Donau geschafft. Das Auto hat keine Blessuren davogetragen, die Insassen auch nicht. Soweit ich weiß, kamen auch keine Kleintiere am Wegesrand ums Leben. Und das ist ja die Hauptsache, daß wir alle gesund sind.

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Yay! Geschafft!

Und Dank an die nette Prüferin für die vielen zugedrückten Augen.

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Nach dem Magister dachte ich noch: So. Das war's jetzt erstmal mit Prüfungen und Klausuren für die nächste Zeit. Das dachte ich, bis ich mich zum Führerschein anmeldete. Nun werd ich wieder geprüft, und zwar in etwas, von dem ich glaube, daß ich nicht besonders begabt darin bin. Das letzte Mal, daß mir das passiert ist, war die Mathe-Abitursarbeit, denn ich bin nicht besonders begabt in Mathematik. Ich hatte dann auch nur 4 Punkte. Seitdem bin ich nur noch in Fächern geprüft worden, die ich mir selbst ausgesucht habe, und zwar aufgrund meiner Befähigung.

Jetzt soll ich mich also an ein Steuer setzen, und lauter Leute schauen mir kritisch dabei zu, wie ich meine Körperteile koordiniere und zwar so, daß einigermaßen korrektes Autofahren dabei herauskommt. Ich finde das ja schwierig. Überall parken Leute oder stehen Lkws so blöd herum und laden was aus, daß ich um sie herumfahren muß, wo es doch ohnehin schon eng ist, und dabei auf den Gegenverkehr achten muß und auf die vielen Leute, die da auch noch herumwimmeln. Und dann kommt auch noch ein Bus. Fast immer kommt dann auch noch ein Bus.

Fahrlehrer tun dann ganz gerne so, als wäre das alles ganz einfach und man bloß zu dumm, das zu erkennen. Vielleicht ist es ja auch ganz einfach, aber dann würde ich schon gerne wissen, warum mir das so schwerfällt.

Außerdem habe ich nie behauptet, das gut zu können. Eigentlich eher im Gegenteil. Leider tun Fahrlehrer dann auch ganz gerne so, als müßten sie einen ständig davon überzeugen, doch nicht das große Kraftfahrtalent zu sein, als das man sich vorgestellt hat. Was ich nie habe. Egal. Ich habe ja zum Glück zwei Ohren, daher rauscht das alles durch. Ich mach mich ja alleine schon genug fertig, ich brauche da keine Fremdhilfe, danke.

Morgen also Prüfung. Und man wird von mir sehen wollen, wie ich etwas kann, von dem ich denke, daß ich es nicht wirklich gut kann. Vielleicht kriege ich einen Schein, vielleicht nicht, und wenn doch, dann ist das Glücks- und Nervensache und nichts sonst.

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"Theorietrainer - fit für die Praxis" heißt das Programm auf der Aral-Homepage, das mich gerettet hat. So ganz habe ich allerdings noch nicht verstanden, was Theorie und Praxis beim Fahren miteinander zu tun haben. In der Praxis sitzt ein Fahrlehrer neben mir, der dauernd sagt: Gas geben, fahr durch, dann bist du dran vorbei. In der Theorie hingegen muß man dauernd ankreuzen, daß man bremst und langsam fährt und dreimal guckt und eigentlich nicht wirklich vorankommt vor lauter Aufpassen auf Kinder, Hunde, Rentner, Blinde und herrenlose Bälle, die die theoretischen Straßenzüge bevölkern.

Außerdem ist in der Theorie eins wichtig: Anhänger mit Auflaufbremse. Ohne Anhänger mit Auflaufbremse geht gar nichts, und auch nichts ohne sein Stützrädchen und die Unterlegklötzchen. Ich lerne das alles auswendig, obwohl ich nicht einmal weiß, wie sowas aussieht. Als ich in diesem Raum sitze, in dem ich gleich geprüft werde und auf den Bogen warte, auf dem ich vermutlich lauter Auflaufbremsenfragen beantworden werden muß, hängt an der Wand netterweise eine Anhängerkupplung mit, genau, Auflaufbremse. Schön, daß ich das jetzt wenigstens mal gesehen hab.

Außerdem habe ich diese ganzen Zahlen mit zulässiger Gesamtmasse und Stützlast und Leermasse nicht kapiert. Auswendig gelernt ja, aber nicht verstanden. Daß ich drei Kaltblüter nicht mit einem Mini ziehen sollte, leuchtet mir ja schon ein, aber wie ich das berechne? Was wiegt so ein Kaltblüter? Und wo wiege ich den überhaupt? Das steht natürlich nicht in dem nützlichen Buch, in dem sonst alles steht, was man wissen muß.

Am Ende kamen dann gar keine Anhängerfragen. Alle gelernt, kann ich alle gleich wieder vergessen. Aber bis an mein Lebensende werde ich mir vermutlich merken, daß meine Reifen auf 1,6 Millimeter Profiltiefe abgefahren sein dürfen. Ich Depp hätte die schon bei 1,8 Millimeter entsorgt. Drei Fehlerpunkte kassiert. Verdammt.

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hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
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For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
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American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
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[andreaffm am 12.08.14 17:04]

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Ist hier : www.wrint.de  ...
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Ich erzähle was über Burundi.  ...
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