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Bei den meisten Völkern hat man eine grobe Vorstellung davon, was sie den halben Tag so tun. Der Brite spielt Cricket und trinkt Tee, der Franzose trinkt Rotwein und spielt Boule, der Japaner trinkt ebenfalls Tee und hetzt dicke Männer aufeinander. Aber was tut der Schweizer so, wenn er sich hinter seinen hohen Bergen versteckt und unbeobachtet wähnt? Der Schweizer, so klärt mich meine thurgauer Kollegin Nina auf, schwingt. Und wenn er nicht schwingt, bleiben ihm als Alternativen das Steinstoßen und das Hornussen. Das, sagte ich mir, muß ich mir unbedingt ansehen.

Das eidgenössische Schwing- und Älplerfest findet alle drei Jahre an einem anderen Ort statt, aber natürlich immer in der Schweiz. Denn wer sonst, außer den Schweizern und einer Handvoll Auslandsschweizer, auf die sich gleich sämtliche Medien stürzen, schwingt schon? Erfunden wurde das von Hirten, denen oben auf ihren Almen langweilig wurde, weshalb sie zum Kräftemessen antraten und eine Art Ringkampf veranstalteten, der entfernt an das erinnert, was in Japan zwischen dicken Männern ausgetragen wird, wenn ein dünner Greis damit fertig ist, ein Kreisrund mit Reisschnaps zu befeuchten. Den Greis und den Schnaps muß man sich wegdenken, der Kreis ist mit Sägemehl ausgestreut. Dann treten zwei ziemlich kräftige Herren gegeneinander an und versuchen, sich mittels diverser ausgefeilter Techniken gegenseitig auf den Rücken zu befördern. Das heißt Hosenlupf, weshalb Schwinger unbedingt eine Schwingerhose tragen müssen, kurz und ledern und entweder hell oder dunkel, je nachdem ob der Kämpfende im Alphabet vor oder nach seinem Gegner steht.

Frauenfeld, der Ort des diesjährigen Eidgenössischen, wie der Kenner sagt, ist ziemlich klein und ziemlich unspektakulär. Es verfügt dennoch über einen berühmten Sohn, dessen Name bis heute in aller Munde ist: Julius Maggi (1846 - 1912). Ansonsten gibt es dort eine große Wiese, auf der fünf große Stahltribühnen stehen, extra fürs Schwingerfest. Auf der Wiese in der Mitte liegen sieben unbelegte Pizzafladen, das sind die sieben Sägemehlplätze, auf denen die Schwinger antreten. Frauenfeld liegt außerdem im Thurtal, durch das die Thur fließt und allmorgendlich die Gegend einnebelt. Man sieht vom Rande der Tribünen kaum bis zum nächsten Schwingfeld. Man kann vom Rande der Tribühnen demnach kaum unvernebelte Fotos vom Geschehen machen. Und das ist so ziemlich genau der Grund, warum ich am ersten Morgen des Eidgenössischen, kurz nach acht Uhr in der früh, nach einer einstündigen Zufahrt mit bestens gelaunten und bestens vorgeglühten Schwingerfreunden in Schwingerhemden so miserable Laune habe. Meine Kollegin hat nur ungefähr vier Wochen hartnäckigen Telefonterror im Pressebüro benötigt, um sich zu akkreditieren, ich hingegen, die ich das ganze im Bild festhalten soll, bekomme nur eine durch dunkle Kanäle erschlichene Stehplatzkarte. Hinterher erfahren wir, dass wir zu einem konspirativen Treffen der Fotografen hätten erscheinen sollen, Teilnahme obligatorisch, das ist gefettet und unterstrichen, wo man eine Weste ausgehändigt bekommt, die einen als quasi offiziell embedded Bildmedienvertreter ausweist. Damit darf man sogar auf den Rasenplatz und nah dran ans Geschehen. Dieses konspirative Treffen fand am Freitag statt, also am Vortag, und steht nur im Kleingedruckten auf einem Zettel, der im Medienzentrum liegt, in das ich nicht hineindarf und wo die Kollegin am Freitag noch nicht war, weil die offizielle Eröffnung am Samstag früh stattfindet. Tröstlich ist nur, daß ein großer Teil der Kollegenschaft auch am Rand sitzt und frustriert schaut. Man schweißt sich zu resignierten Selbsthilfegruppen zusammen.

Der Schweizer läßt sich, so scheint es, bei seinen geheimnisvollen Freizeitvergnügen nur ungern zusehen, und am wenigsten gern von irgendwelchen Auswärtigen. Vielleicht schämt er sich. Kollegin Nina jedenfalls schämt sich gerade sehr und erklärt mir ausführlich, daß wirklich nicht alle Schweizer so seien. Dann bringt sie mir ein Kafi Lutz, das natürlich Chafi ausgesprochen wird. Alles wird hier mit ch ausgesprochen, und hintendran ist ein i. Das Kafi ist Kaffee mit Alkohol drin. Ich schaue in den Becher, ich sehe den Boden. Das Zeug besteht anscheinend aus wenig Kafi und sehr viel Lutz. Aber es hilft und wärmt innerlich.

Sehr bald aber wärmt es uns auch äußerlich. Nach unendlich langer Zeit gibt der Nebel das Feld geschlagen, nun brennt die Sonne mit aller Kraft auf die 45 Tausend in der Arena und die 200 Tausend davor. Heute morgen, so wird geraunt, habe es auf der Autobahn 7 Komma fünf Kilometer Stau gegeben. Das ist etwas besonderes, denn es gibt eigentlich nie Stau bei Frauenfeld. Nun aber strömen die Massen, fallen allmählich ein in die Gassen um die Freßstände und in die Festzelte, in das Areal vor der Arena, wo die Schwinger auf Bildschirmen übertragen werden für die, die auch durch dunkle Kanäle keine Karten mehr bekommen konnten. Die Karten, so heißt es, seien schneller weggewesen als bei einem AC/DC-Konzert. Die meisten gehen ohnehin an den Schwingerverband selbst, der das Fest ausrichtet, und an seine Teilverbände. Dem Rest bleibt die Fanmeile und das Fernsehen: In der Schweiz werden 18 Stunden lang live übertragen, 700 Tausend Zuschauer schauen sich das an. Insgesamt, so kann man sagen, ist das ein Millionenereignis. In der Schweiz zumindest. Aber auch hier ist die Renaissance des Schwingens ein Phänomen, an dem sich die Feuilletons und Leitartikler abarbeiten: Überall wird die Wiederkehr des Kuscheligen, des Lokalen in der kalten, globalisierten Welt gefeiert. Mal nüchtern analysierend, wie in der NZZ, mal polemisierend wie in der rechtslastigen Weltwoche, wo man keifend auf die "Linken und Intellektuellen" losgeht, die einseitig die Stadt verherrlichten. Diese Dichotomie scheint ein großes Thema zu sein: Land gegen Stadt, urig gegen kühl, wir gegen die, rechts gegen links. Schwinger gegen Intellektuelle. Das hätte sie wohl gern, die Weltwoche, denn so einfach ist das alles dann doch nicht.

Es gibt zwei verschiedene Schwingerkasten: Die Sennenschwinger, die im Edelweisshemd und dunkler Hose antreten, und die Turnschwinger in weiß. Beide dürfen nirgendwo Werbung tragen, ein Schwinger ist niemals Profi, das gehört sich nicht. Das ist auch der Grund, warum der Abderhalder Jörg ("Jöchg") ausgepfiffen wird. Dreimal war er Schwingkönig, nun tritt er an, den Titel ein viertes Mal zu erobern. Gelingt es ihm, wäre er der beste Schwinger aller Zeiten. Der Abderhalder Jörg war Schweizer des Jahres und omnipräsent, doch er hat den Bogen überspannt. Er ist der bekannteste Schwinger der Schweiz, aber er hat sich bei den seinen damit unbeliebt gemacht. Jetzt soll ein neuer ran, finden die Fans. Es ist Bewegung gekommen in die Reihen der Bösen, wie die besten Schwinger genannt werden. Die Bösen gibt es auch als Sammelbildchen im Panini-Stil, zum Einkleben in ein Sammelalbum. Das ist ziemlich liebevoll gemacht, mit viel Hintergrundgeschichte, schöner Gestaltung und nicht ganz ohne Ironie. Es hat sich im Vorfeld des Eidgenössischen verkauft wie geschnitten Brot, es war plötzlich hip, die Kerle mit den Lorbeerkränzen zu sammeln, auch die thurgauer Kollegin klebte fleißig unter Anteilnahme des gesamten Volontärsjahrgangs Bilder von kräftigen Männern und verschenkte die Dubletten. Ich habe den Holdener Reto vom Schwingerverband am Mythen bekommen.

Wir verlassen die Arena und gehen den Gabentempel besichtigen. Die halbe Schweiz, so scheint es, hat sich nicht lumpen lassen und Sachspenden aufgefahren, für jeden Schwinger eins. Das fängt an mit Freßkörben und aufwendig bestickten Kuhglocken, geht weiter mit Bauernstühlen, einer bepflanzten Eternitkuh, Skiern, Maßanzügen und Fahrrädern über zwei iPads, einem Gartensitzensemble aus vier steinernen Rundbänken mit Tisch, diverse andere Scheußlichkeiten, aus Holz und Stein bis hin zu den Hauptpreisen. Die Hauptpreise sind die Läbbendpries, so schallt es durch die Arena, als Arnold hereingeführt wird, der Muni. Stolz und höchstpersönlich führt ihn Spender und Namensvetter Walter Arnold hinein, Vieh- und Schweinehändler zu Schönenberg a. Thur. Ein Muni ist ein Zuchtstier, und Arnold ist ein hervorragender Vertreter seiner Art. Ihm folgen duldsam die Kühe Brunella, Erika, Heidi und Helvetia, dahinter zwei aufgeregte braune Fohlen. Das sind die Gaben für die Bösesten der Bösen, und Muni Arnold ist für den König.

In der Mittagszeit, wenn überall in den Festzelten Schüblig und Cervelat grilliert werden (was sehr elegant klingt dafür, daß da auch nur Worscht aufn Rost kommt), begeben wir uns mittels Shuttlebus an den Nebenkriegsschauplatz. Ein wenig abseits findet das Steinstoßen und Hornussen statt, das die Trias der schweizerischen Nationalsportarten komplettiert. Das Hornussen ist ein Schlagballspiel, das recht weitläufig auf einem großen Feld stattfindet, das mir gerade definitiv zu heiß und baumfrei ist. Ich schaue mir deshalb das Steinstoßen an, das in drei Kategorien ausgetragen wird: 20 Kilo und halbwegs handlich, 40 Kilo und halbwegs handlich und Unspunnenstein. Der Unspunnenstein wiegt, so raunt das Publikum, 83 Kilo und ist sehr rund und voll und ganz unhandlich. Man muß den Klotz hochwuchten, über den Kopf stemmen, die Schritte bis zur Abwurfstelle mit nach oben gestreckten Armen samt Stein schaffen und ihn dann in eine Sandkuhle werfen, was meist nur ein eher unspektakuläres Fump verursacht, wenn der Unspunnenstein mal wieder keinen Meter vor den Füßen der Werfer zum Liegen kommt. Fallenlasser würde es eher treffen. Aber sogleich kommen die Kampfrichter herbeigeeilt und rollen, wie auch bei den leichteren Kategorien, ein Zentimetermaß aus, um die Distanz zu vermessen.

Der Bus, der uns zurück ins Geschehen bringen soll, verröchelt mit überhitztem Motor. Ich bin aber auch knapp davor. Wir brauchen Wasser. Und Eis. Am besten beides gleichzeitig. Wasser kostet hier satte 5 Franken, und das Glace ist auch nicht viel billiger, aber mir ist das egal, ich lebe gerade auf Pump. Es gibt hier nämlich für die Anwesenden 250 Tausend Schwingfreunde nur einen Geldautomat, vor dem eine Schlange resignierend verharrt – der Schlangenverlauf schmiegt sich, umstehenden Bäumen und Gebäuden entsprechend, dem Schatten an. Wir suchen uns einen Bodenplatz in der Arena – Schatten gibt es dort zwar keinen, alles stöhnt und fächelt, aber das Gedränge hält sich wenigstens in Grenzen. So schauen wir den Schwingern zu, wie sie sich gegenseitig auf das Sägemehl zu lupfen versuchen, immer auf den Rücken, dann ist es aus, oder nach acht Minuten. Im zweiten Durchgang nach sieben, im Schlussgang nach sechs. Die Punkterichter bewerten nach Technik und vergeben auch B-Noten, dazu zählt auch, wie spannend der Kampf war. So kann man auch einen unentschiedenen Kampf, einen "gestellten", wie es hier heißt, doch noch für sich entscheiden. Die Entscheidungen, wer in die nächste Runde weiterkommt, wie auch die Paarungen werden erst kurz vor knapp verkündet, damit es lange spannend bleibt. Wer gegen wen kämpft, wird übrigens nicht ausgelost, sondern ausdiskutiert. Das kann man Demokratie nennen oder Geklüngel, je nachdem. Jeder Verband will seinen Schwinger weiterbringen und versucht, eine möglichst günstige Partie herauszuhandeln.

Etwa jede Stunde kündigt der Stadionsprecher, der alles auf Schweizerdeutsch und Französisch ansagt, eine Musikeinlage an. Dann treten einige samtschwarze Trachtenträger auf den Rasen zwischen die schwingenden, schwitzenden Kerle mit dem Sägemehl im Gesicht und stimmen alpines Liedgut an. Es ist ja das Schwing- und Älplerfest, die Berge sollen, obwohl vor Ort nicht vorhanden, nicht zu kurz kommen. Die Kerle kämpfen auf sieben Sägemehlplätzen gleichzeitig, danach wanken sie zu einem der beiden Brunnen in der Arena, ein merkwürdiger Ruheplatz. Hier sitzen sie, hier fällt alles kraftmeierische von ihnen ab, sie sacken auf dem Rindenmulch zusammen, die Schultern fallen nach unten und der Blick auch, sie spritzen sich Wasser ins Gesicht und berappeln sich wieder. Kurz sieht man nicht, ob sie Sieger sind oder Verlierer, kurz ist es auch egal, aber dann schreiten sie über den Rasen, wenn sie erfolgreich waren, oder schleppen sich aus der Arena, wenn es nicht so gut lief.

Dann ist der erste Tag vorbei, und der Teil des Festes beginnt, den einige vermutlich als den gemütlichen bezeichnen würden. Man zieht sich in die Festzelte zurück und frequentiert Freßstände, schiebt sich durch Gänge und steht an Stehtischen. Es ist viel zu voll, es verläuft sich hier nichts, das macht die Sache für mich so unangenehm. Aber es ist alles friedlich, es ist alles harmlos, die Rangelei findet auf dem Sägemehlplatz statt, nirgendwo sonst. Glasflaschen sind überall ganz selbstverständlich erlaubt. Ordner stehen herum und finden nichts zum Ordnen. Meine Kollegin klaut mir ein Stückchen vom Pressebuffet. Ich wundere mich, warum ich eigentlich keine Trachten sehe, keine Hirschhornknöpfe und keine Janker, und nur ganz selten einmal ein Dirndl. Wenn das hier in Bayern stattfinden würde, dann wäre alles ganz grün vor Loden. Es gibt, so erfahre ich später, hier keine Trachtenindustrie. Wer eine Tracht hat, der hat sie von der Großmutter oder selbst genäht, ganz ähnlich wie die Trachten in Hessen oder in Thüringen, es gibt nur die echten und keine abgespeckte Touristenversion. Und die trägt man nicht einfach so zum Schwingerfest, dafür ist sie viel zu teuer und zu gut. Zum Schwingerfest trägt man maximal Bergschuhe und ansonsten alles, was sich leicht waschen läßt. Denn wer weiß, wo der Tag noch endet.

Es ist keine Bergschweiz hier, keine Alpenschweiz mit hohen Bergen. Es ist eine Moorlandschaft, die sich jeden Morgen einnebelt und bedeckt und es der Sonne nicht so leicht macht. Das Thurtal wird durch den Seerücken vom Bodensee abgegrenzt, und hinter den Seerücken schaut kaum ein Tourist. Sanfte grüne Hügel gibt es hier und Apfelbäume, viele Apfelbäume, die bringen den Most und den Süßmost, der in Krügen serviert wird, die in Frankfurt Bembel heißen und hier einfach Mostkrug ("Moschtchrügli"). Es gibt einen Besucherrekord hier im Tal, aber in der Stadt Frauenfeld merkt man nichts davon, man geht dort weiter unbehelligt seiner Wege. Es gibt hier eine Sportveranstaltung auf der Wiese, die nur die "Allmende" genannt wird, die von 260 Tausend Zuschauern überrannt wird. Aber hinter dem Seerücken bekommt man nichts davon mit. Deutschland ist nicht weit, Schengen ist vereinbart und ein Ausweis nicht nötig, aber es ist eben doch so unglaublich weit weg.

Die wissen dort nicht, was Schwingen ist, sind ahnungslos, daß der Abderhalden Jörg unterlag gegen den Wenger Kilian, den jungen König, sie ermessen nicht, was es bedeutet. Sie sind kein Hirtenvolk, das Stadt und Agglo, die Agglomeration, mit Mißtrauen sieht oder umgekehrt. Und Chüchechäschtli können sie nicht einmal aussprechen. Kann sein, daß diese Deutschen sich nach ein paar Tagen in die Sprache einhören, kann sein, daß sie irgendwann auch mal was übers Schwingen lesen. Aber das Eidgenössiche wird nie eine Touristenveranstaltung, es wird nie ein Oktoberfest, das ist rein Schweizerisch, im guten wie im Schlechten. Das macht der Schweizer, wenn er sich unbeobachtet fühlt, im Nebel, hinterm Hügel, unter sich aus.

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Nur'n klitzekleiner Schönheitsfehler:
Da es 5 Tribünen sind, kommen wohl die "Tri"-Bühnen nicht in Frage.
Es ist im Artikel mehrmals von Tribühnen die Rede. Besser wäre, das "h" wegzulassen. (Ich kenn' sowas: auch ich hatte 40 Jahre lang das Wort "selig" als "seelig" geschrieben, weil ich dachte, es kommt von "Seele").

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Jetzt, wo Sie's sagen, sieht das auch falsch aus.

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well done, jeeves

(bis eben dachte ich auch, dass "selig" von "seele" stammt. hätte wetten können, dass hölderlin es noch "seelig" geschrieben hat. aber grimm und duden und jeeves haben naturgemäß recht. und ich habe ein altes wort neu entdeckt.)

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Ja, die Akkreditierungslogik: "Wo kann ich mich akkreditieren?" - "Im Pressezentrum." - "Da war ich, das hat aber gar nicht auf." - "Richtig, jetzt wo sie es sagen. Der Veranstalter macht das alles in der Halle an seinem Stand." - "Gut, dann akkreditiere ich mich eben dort." - "Nee, ohne Akkreditierung dürfen wir niemanden in die Halle lassen."

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Das Warten hat sich gelohnt - und ganz ehrlich: Der Text hier ist meiner bescheidenen Meinung nach besser als der offizielle Text in der FAZ, wo Sie nur die Bebilderung liefern durften.

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Es ist ein anderes Textgenre. Für mäanderndes (wie dies hier) ist im Print ja leider kein Platz. Sehr viel anders hätte ich das auch nicht geschrieben. Aber hier schreibe ich es anders.

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Gratuliere...

...ein schöner Text für ein spektakuläres Ereignis in der Schweiz wo sich anscheinend noch das Volk trifft und kein Schaulaufen von C und D-Promis stattfindet.

Übrigens ist der Pseudo-Trachten Spleen auch schon in Stuttgart auf dem Cannstatter Wasen und sogar schon auf dem Weindorf zu beobachten!!!

Gibt es eigentlich gar keine Reisen mehr mit dem Reisebegleiter mehr? War immer schön zwei Sichtweisen einer Sache zu sehen...

Liebe Grüße
Syrlin

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Naja, ganz promifrei lief das wohl nicht ab, ich kannte die dortigen Promis halt nicht. Aber man hat wenig davon gemerkt, und die spielten in den Medien auch keine Rolle.

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Sehr, sehr schön. Und wieder ein guter Beweis, daß es Print vs. Blog gar nicht gibt, sondern statt des "versus" ein "anders". Ich mußte ja unweigerlich an "Das Fähnlein der sieben Aufrechten" denken. Offensichtlich ändert sich hinter den sieben Bergen auch dann nichts, wenn die sieben Berge gar nicht da sind. Gab es eigentlich im Gabentempel einen silbernen Becher? Egal. Ich greif jetzt erstmal zu Kellers Werken.
Übrigens gab es in meiner Kindheit zum Gartenfest der Schrebergartensparte auch einen Läbbendpries. Beim Kegeln konnte man ein Schaf gewinnen (lebend, neben der Kegelbahn angepflockt). Ich hab mich als Kind immer gefragt, was wohl der unglückliche Gewinner mit dem Schaf anstellen würde. Gut, seit Woody Allen wissen wir auch das. Aber was macht man mit einem Zuchtstier und wie kriegt man ihn überhaupt ins Auto?

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Der glückliche Gewinner gab sogleich zu Protokoll, daß er den Muni verkaufen werde.

Ja, Blog ist anders. Man darf nicht unterschätzen, daß man Bilder auch ganz anders einbinden kann. Aber auch im Print gibt es ein paar wenige Glückliche, die mäandern dürfen (ich lese gerade "A supposedly fun thing I'll never do again". Ob man das in Deutschland überhaupt drucken würde?)

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Mäandern dürfen die, von denen die Redaktion glaubt, dass sie damit mehr Leser holen als sie vertreiben. Wobei das mit dem Glauben im Internetzeitalter irgendwann durch klickende Messbarkeit abgelöst werden wird.

Und wenn die dann merken, dass hier mehr Leser waren als beim FAZ-Artikel :-D, dann darf auch die Frau Diener im Print auf dem Mäander langschippern.

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Liebe Frau Diener,
Ihre Reiseberichte aus unbekannten Welten lese ich mit besonderem Vergnügen. Besten Dank !

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ebenfalls Dank. Die schönsten seltsamen, unbekannten Welten gibt es ja immer noch vor der Haustür.

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Ist Frauen-Schwingen immer noch so verpöhnt?

Und außerdem... ich fände es toll, wenn es bei den Olympischen Spielen auch immer Lbendprämien gäbe. Die müssten di eSieger dann mit auf Treppchen nehmen.

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Naja, Frauenschwingen ist auf dem Eidgenössischen nicht zugelassen. Die haben wohl eigene Verbände, aber das ist eher eine marginalisierte Veranstaltung. Insofern: Verpönt trifft es wohl.

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...aahh, Frau Diener verlustierte sich in Mostindien... wie schön...

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Vielen Dank für den schönen Bericht !
Wir Nicht-Alemannen können da oftmals nur staunen.
Und ich freue mich, angenehm eingestimmt, noch mehr auf Samstag.
Da gehts dann ab nach Graubünden, zum Hören, Schauen und Geniessen.

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Frau Diener bei der Feldforschung. Vielen Dank für Ihre spannenden Beobachtungen. Sie haben Recht - hinter den Bergrücken am Bodensee fährt "man" einfach nicht mal so.

Schön, dass das Internet so viel Platz für Sie zum Vollschreiben frei hat. Das freut mich immer wieder.

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Danke, danke. Mir macht das ja auch Spaß. Und bald fahr ich in Urlaub. Mal gespannt, was sich da alles findet.

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Hoffentlich auch eine Steckdose für ein Akkuladegerät. Schreiben kann man ja in den Block aber beim Fotografieren muss man ja inzwischen "unter Strom" sein. Und auf Fotos will ich mich auch freuen können.

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Alles da. Wenn ich nichts von meinem ganzen Gekabel vergesse. Das ist ja jedesmal die Pest.

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Uff! Jetzt aber mal los. Wir warten. :-)

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Ich auch :)

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Schwing when you´re... Swiss

Hiermit meldet sich die Thurgauer Kollegin auch noch zu Wort und sagt danke. Schön, schön, einfach toll : ) Das nächste Mal ein Kafi (hier kein "Ch") : ) Lutz am Main. Bis bald

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Oder einen Notsalat über Mittag.
Bis bald!

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Das Schweizer Fernsehen stellt einen Bericht der Veranstaltung im Podcast zur Sendung "Bi de Lüt" zum Runterladen bereit.

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'einen hab ich noch'


hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
[hadephy am 29.01.17 23:39]

For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
[hadephy am 01.01.17 20:24]

American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
[EinGedanke am 13.09.14 11:27]

ich war schon wieder in china


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[andreaffm am 12.08.14 17:04]

Ich erzähle was über den Mekong


 ...
[andreaffm am 04.06.14 23:06]

...
Ich erzähle was über Wien. flattr.com  ...
[andreaffm am 27.04.14 13:39]

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Ist hier : www.wrint.de  ...
[andreaffm am 07.03.14 21:53]

...
DA freu ich mich drauf! :-)  ...
[m8 am 07.03.14 21:42]

...
Ich erzähle was über Burundi.  ...
[andreaffm am 06.03.14 21:34]



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