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Biller äußert sich nicht zum Fall Hegemann und möchte auch nicht zitiert werden. Damit wird die großmäulige Phase turnusgemäß von einer Phase des Beleidigtseins abgelöst, nichts Neues also unter der grauumwölkten Sonne Berlins.

Dafür äußert sich ein mysteriöser "prominenter Literaturkritiker" unter dem Pseudonym "Axel Lottel" und sagt in der Rundschau erstaunlich vernünftiges Zeug: "Peinlich, peinlich, peinlich", sagt er, sei das Ganze. Nämlich für den Literaturbetrieb, der so gern wieder zum Tagesgeschäft übergehen würde.

Und es ist bemerkenswert, daß er das unter Pseudonym tut. Wovor hat einer Angst, wenn er seinen Kollegen nicht ins Gesicht sagen kann, daß sie sich peinlich, peinlich, peinlich verhalten haben? Wozu ist der gemeine Kritiker fähig, wenn man ihn in seinen Kreisen stört? Ich will es eigentlich gar nicht so genau wissen, stelle es mir aber sehr blutig vor.

Es wird also immer mysteriöser. Wer ist Axel Lottel? Ist es Burkhard Spinnen? Der Nüchtern? Karasek in einem nüchternen Moment? Gar Daniela Strigl? Hach, wie spannend. Spekulationen werden entgegengenommen.

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Biller = Berlin?

Huch? Wieso ist Berlin Schuld an Billers Benehmen?

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Nein, ist es nicht. Dort wohnt Biller halt, nachdem er wegen der Fußball-WM doch nicht aus Deutschland weggezogen ist, wie er vor einigen Jahren in allen Medien verlauten ließ. Daher nichts Neues unter der Sonne, wo auch immer.

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So langsam gibt die Schose doch einen Klagenfurt-Text her:
Lotter Axelns "Roadkill-Dinner"

"Ich bin beim Lesen volle Hose gekommen." rezensiert der Unzitierbare. "Das ist doch abgeschrieben, sehen'se mal her", nachweist der Netzschreiber. "Ach was, der Goethe hat doch auch nüscht selber hingekricht und überhaupt, wat erlaubense sich, lasense sich erstma drucken, wennse sich melden wollen" vorwärtsflüchtet das Feuilleton. "Sorry das war total egoistisch, der Blogger steht aber ja jez im Buch hinten und ausserdem kann der sich mal melden.", befindet die Remixerin. "Frau Autorin, Sie gibt's doch garnicht." wundert sich der Zuschauer…

Bezüglich des FR-Artikel-Urhebers, es gibt mittlerweile Software, die Autoren anhand von verschieden Textproben identifizieren kann (wurde auf dem letzten Chaos Communication Congress besprochen). Das wäre doch jetzt mal ein spannendes Einsatzgebiet.
Hach, soviel Unterhaltung, Danke Frau Hegemann. Und Ihnen Frau Diener, fürs Protokoll.

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Vielleicht war es auch eine ehemalige Literaturkritikerin der FR, die sich gegen die kopflos gewordene Leipziger Jury, der sie selber angehört, nicht durchsetzen konnte, mit der Nominierung nicht zufrieden war, nun aber aufgrund ihrer veränderten ökonomischen Situation mit den Wölfen heulen muss?? Und die sich zwecks besserer Camouflage hinter einem männlichen Decknamen versteckt.

(Ich phantasiere das weniger, weil ich es tatsächlich glaube, eher weil ich mir dauernd den Kopf darüber zerbreche, ob es in der Jury nicht Gegenstimmen gegen diese Nominierung gegeben haben könnte? -- Gegeben haben muss!)

By the way: unter den 760 eingereichten Titeln sind bestimmt einige Perlen, die der Markt nun nicht in der mit billigem Kritikersamt ausgeschlagenen Verkaufsvitrine präsentiert bekommt. (Zitat Hegemann bei Schmidt: "Hihi, ich bin vor den Vampiren!")

Sollte man sich nun nicht von diesem unseligen Lurch-Buch und dem Hype verabschieden, es ab sofort einfach ignorieren? Auf dass sich, spätestens nach Leipzig, ein für allemal der Schleier des Vergessens darüber breite. Die lesenswerten Bücher haben es nicht verdient, dass man sich in der Zeit, in der man sich mit diesem Machwerk beschäftigt, nicht mit ihnen befasst. (Okay, das war vielleicht zu kurz gedacht, ich bin ja selbst mit dem Lurch noch nicht durch! Aber was Wahres ist doch dran an diesem Gedanken...)

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Hm, so ganz unplausibel klingt das in der Tat nicht. Sie ist ja immer eine sehr besonnene und vernünftige Kritikerin gewesen. Kann gut sein, daß ihr der Kragen platzt.

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"Wozu ist der gemeine Kritiker fähig, wenn man ihn in seinen Kreisen stört?"

Zu höchst Gemeinem.

Obwohl es schon traurig ist, wenn man SCHON SO EINEN Text unter Pseudonym veröffentlichen muss.

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Ja, das dachte ich auch. Der ist eigentlich ziemlich harmlos, sollte man meinen. Vermutlich also wirklich ein Jurymitglied. Vielleicht auch Krekeler, den der bodenlose Bullshit seiner Zeitung ärgert. Die Welt profiliert sich ja gerade mit haarscharf an den Gegebenheiten vorbeizielenden Textchen.

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So ganz spontan würde ich auf Ina Hartwig tippen

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Ich war der Axolotl roadkill

Das neue Buch, vielleicht von Henning Venske?

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Ich bin nicht Biller, sagte das Axolotl, bevor es sich mit einer Metapher erwürgte

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Einen Sonderpreis hat sich allerdings das Pseudonym des Kritisierenden verdient.

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sabber a lotl

hätte ich genommen

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Gibt's eigentlich schon axolotl.antville.org, mit den schönsten Stellen aus deutschen Blogs?

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Aber nur für Blogger unter 17.

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Sehr schön ja übrigens das ZDF. Mit einem Sonderpreis für die wirrste Grafik zur Veranschaulichung des Hegemann-Komplexes.

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Amazon ist auch lustig

Axolotl
Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?
"Das war ich nicht"

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Ha ha!

Schöner Artikel von abseits des Aufmerksamkeitsgedöns: Notes on a Roadkill von Glamourdick.

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Ist ein wenig untergangen. Der Kommentar von Arno Orzessek im DLF:
Und den Roman als "Lüge" oder "Remix" zu betiteln, wie zwischendurch erwogen, hätte auch nicht weitergeholfen. Wo die Kunst Ware ist, kann sie sich nicht mit künstlerischen Mitteln den Gesetzen der Marktes und der Autorität des Rechts entziehen. Klingt piefig, ist aber so.

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Und völlig zu Unrecht untergegangen. Danke fürs Verlinken!

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Tippe auf Hubert Winkels.

Und er (oder doch eine sie?) hat recht. Das Problem ist nicht das Hegemann-Buch (das ist allenfalls mittelmässig). Das Problem ist die Kritik und die bräsigen Rechthaber wie Weidermann in der FAS, der allen Ernstes rät, wieder von vorne zu beginnen. Das versuchen Kinder beim Mensch-ärgere-Dich-nicht, wenn sie eine falsche Zahl gewürfelt haben.

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Nee, der MR-R war´s... Hat sich einen jugendlichen Ghostwriter gesucht. Har har!

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und jetzt das:

www.faz.net

am liebsten hätte ullstein das buch vermutlich sofort rausgebracht, um direkt doppelt zu kassieren...

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Hubert Winkels kann auch sein, stimmt. Der fand ja die emphatische Weidermann-Schule der Literaturkritik dazumals schon nicht wirklich satisfaktionsfähig.

Zurück geht halt nicht. Zurück geht höchstens mit Fehler einsehen, nicht mit wild um sich schlagen oder um Kopf und Kragen reden.

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Heute muß ich noch die Zeit kaufen, mit Hegemann-Spezial. Radisch versucht sich die Angelegenheit als Problem eines misogynen Männerkartells zu erklären.

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Unfassbar!

Die Angelegenheit wird immer noch lächerlicher. Man lässt nicht unversucht, um dem Kaiser doch noch ein Gewand anzutexten. Da lädt man sich dann auch mal den Literaturwissenschaftler als Gastbeiträger ein, der das Intertextualitätsliedchen anstimmen darf, das sich prächtig eignet, um den Abschreibevorgang zu übertünchen.

Ich kann auch diese ganzen Vergleiche nicht mehr hören: wie Brecht, wie Jelinek, wie Salinger, wie weiß der Kuckuck. So kann man sich die noch die letzten verfügbaren Bewertungsmaßstäbe auf den Hund schreiben.

Anstatt mal die anderen Shortlisttitel des Preises der Leipziger Buchmesse ins öffentliche Bewußtsein zu rücken!

Unfassbar!

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Misogynes Männerkartell?
O je, die Frau Radisch, das ist echt traurig. Ich dachte mal, dass die was drauf hätte...

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Ich auch, aber das ist schon ziemlich lange her.

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Danke

Achja, DIE ZEIT, die Radisch... werd' ich gleich mal lesen, danke für den Tipp (lese/löse in der Zeit seit Jahren eigentlich nur noch das aus'm Netz ausgedruckte Kreuzworträtsel)
...
Zehn Minuten (oder 15?) später.
Schade, ich konnte in meinem Kommentar in der ZEIT zum Radisch'schen "Böse-Männer-sind-an-allem-Schuld"-Artikel leider nicht das Don-Wort vom "Fäulton" unterbringen.

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Skandal im Sperrbezirk...

Seltsam. Frau Radisch läßt unerwähnt, daß gerade eine Armada von männlichen Suadaisten wie Weidermann, Diez, Mangold, Biller (um nur einige zu nennen) die Hegemann gehypt haben. Und alles, was ihrem Mund als Ausreden entwich, gütig rechtfertigten.

Beifall ist die höchste Form der Verachtung.
So gesehen trifft der Vorwurf des Sexismus natürlich zu...

Nach jeder Krähe kommt die nächste, die der ersten den Bissen streitig macht:

www.sueddeutsche.de

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Ich versuche noch, den Radisch-Artikel zu lesen. Leider komme ich nicht weit, ich muß mich dauernd aufregen.

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In der FAZ erhebt heute Durs Grünbein die kleine Hegemann in geradezu demiurgische Höhen, oder zumindest in den literarischen Kanon als "große Schöpferin". Was für ein Ritterschlag. Stellt sich mir die Frage, von was genau der Herr Grünbein beim Verfassen dieses Artikels "durchatmet und durchströmt" ist. Dope vielleicht? Der Text ist, gelinde gesagt, eine Katastrophe, und ich spreche von Grünbein, nicht Hegemann.

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Das ist ja sowas wie ein Ritterschlag für das Buch und die Autorin.

Ein Kommentator merkt an, dass Grünbein den Heidelberger Appell unterschrieben hat und nun die Kunst über das Urheberrecht stellt.

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jenes "Lawinengefühl"

Irgendwie ließ meine affektierte Impression angesichts der Berückungsmacht des aufgelösten konstruktiven Affektes in die Ordnung des reflexiv Notwendigen zu wünschen übrig. Mangel an Gaben vermutlich.

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Das mit den "Gaben" ist eine feine Sache. es entzieht die Kunst - in diesem Fall das Buch - der profanen Kritik von Leuten, die denen halt keine "Gaben" gegeben sind.

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Ja, wie praktisch eigentlich. Da braucht man gar keine Literaturkritik mehr. Entweder man hat die Gabe, oder man hat sie nicht.

(Meine Güte. Und ich dachte schon, die Radisch wäre schlimm.)

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hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
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For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
[hadephy am 01.01.17 20:24]

American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
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