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Arcor heißt jetzt auch Vodafone, und weil damit alles anders werden soll und eventuell bald auch bei der Kundenhotline mal jemand ans Telefon geht, eventuell sogar jemand, der einem eine Frage beantworten kann, gönnt sich die Marke einen neuen sogenannten Auftritt. Also Reklame. Kostet zwar mehr als jemand, der mal ans Telefon geht, belästigt aber gleich viel mehr Menschen, weil die Republik damit zugepflastert wird. Und was ist zu sehen auf der Reklame? Leute, die ins Internet schreiben. Für die hat sich Vodafone auch einen neuen Namen ausgedacht, Generation Upload nennt man das jetzt, das hat vermutlich auch ganz schön was gekostet.

Und damit man diese Leute auch erreicht, wurde die Pressekonferenz zum neuen sogenannten Markenauftritt gleich live in dieses Internet geströmt [http: //m.vodafone.de/pk/], damit man von der dortigen Community wahrgenommen wird. Was also bekam die geneigte Community zu hören?

Friedrich "Fritz" Joussen, Deutschlandchef von Vodafone, erklärte etwa folgendes: Und die kreative Idee ist letztendlich zu sagen, ähm, zu sagen, ähm, Du kannst die Welt verändern, es ist Deine Zeit, ähm, und wir geben Dir die Möglichkeit dazu, wir geben Dir die Power dazu, wir geben Dir Empowerment.

Ah, gut, lieber Herr Joussen. Lieber wäre mir ja, man gäbe mir einen, der ab und zu bei der Kundenhotline ans Telefon geht, deshalb bin ich nämlich nicht mehr bei Arcor sondern bei der Konkurrenz. Und wenn ich die Welt verändern möchte, frage ich üblicherweise vorher weder bei meinem Internetprovider noch bei meinem Mobiltelefon-Anbieter nach. Meist ist es hilfreicher in Sachen Power, vorher einen anständigen Kaffee zu trinken.

Gregor Gründgens, marketing Direktor Vodafone, darf ganz entsetzlich lange reden und erklärt eine ganze Menge Zeugs, das ich nie wissen wollte. Unter anderem sagt er auch genau, was es mit dieser Power auf sich hat: Und der letzte Punkt ist das Thema Power, ähm, diese Energie, die Vodafone hat, die Kraft, die Vodafone hat, die Größe, die Vodafone hat, als Unternehmen und als Marke, Sie wissen, wir sind der größte, weltweit der größte Telekommunikationsanbieter, wir sind der einzig echte globale Player, und wir sind auch in Deutschland ein Riesenunternehmen, äh, was dem Kunden wirklich glaubwürdig versprechen kann, äh ihm die Kraft zu äh zu geben, wirklich Dinge zu bewegen. Und das wird nachher noch ein elementarer Bestandteil sein, wenn wir nachher dazu kommen, wie spricht denn die neue Marke zu uns, nämlich auch sehr kraftvoll, sehr lebensfroh, sehr optimistisch, und das ist also wie gesagt ins äh insbesondere wenn wir nachher über die formalen Themen reden und die Haltung reden ist das glaub ich ein ganz entscheidender Punkt, daß es eben hier auch um Kraft geht.

Ich bin, ehrlich gesagt, ein bißchen verwirrt. Zu mir spricht so eine Marke meist durchs Telefon, wenn da mal jemand rangeht, der zu mir sprechen kann. Aber so einiges bleibt mir doch arg behauptet: Warum kann ein großes Unternehmen mir mehr und glaubwürdiger versprechen, Dinge bewegen zu können? In diesen riesigen Unternehmen weiß doch immer einer nicht, was der nächste tut, ich kenn das doch. Da versackt man hemmungslos, und am Ende hat man den Pförtner am Telefon, der einen nicht zurückverbinden kann.

Aber genau dieses Problems will man sich annehmen, heißt es in der Pressekonferenz. Das sagen die natürlich nicht so direkt, da muß man schon ein bißchen Exegese betreiben. Zum Glück habe ich Literaturwissenschaft studiert, ich kann postmoderne Lyrik interpretieren wenn es sein muß, da komm ich mit diesem PR-Sprachplüsch noch allemal zurecht. Bei der Entschlüsselung dieses Abschnitt etwa halfen mir besonders die beiden Seminare, die ich über die Metaphysical Poets belegt habe:

Wir haben das mal die Kopernikanische Wende genannt, und hier fallen ja jetzt so die ein oder anderen Abiturthemen so auf den Tisch, ja?, der Galileo Galileo [sic!] war schon da, mal gucken, ich hab gesehen FM hat sich schon den Gutenberg aufgeschrieben, also mal sehen, was der nachher noch zu sagen hat, aber, daß wir sagen, wir wir wir drehen hier das Weltbild um, äh, in unserer Branche wurde immer danach geschielt, möglichst viele Neukunden zu gewinnen, und das war quasi eine eine eine Mentalität, wo man erst mal sagte, expansiv, man muß den Markt erstmal ausweiten, die Kunden für sich gewinnen, und heute sagen wir, äh, stellen wir den Bestandskunden in den Mittelpunkt unseres Handelns und erzeugen dadurch die Gravitation, die auch die Nichtkunden an uns binden wird.

Weltbild drehen, Gravitation erzeugen! Und solchermaßen umstürzlerische Metaphorik verlangt natürlich nach einer eindeutigen visuellen Umsetzung. Da kann man keine Gänseblümchen dazudrucken, da braucht es schon was knalligeres. Die Farbe, die gleichzeitig brennende Menschenliebe wie revolutionären Furor auszudrücken imstande ist, kann nur Rot sein, flammendes, feuriges, sanguinisches Rot, Essenz des Lebens, des Heiligen Geistes, die Farbe des Märtyrerblutes und des Irokesen von Sascha Lobo. Das erklärt der Herr Gründgens auch noch einmal sehr genau:

So, ähm, Power, äh, ist natürlich auch ein Thema, äh, das sich in der formalen Sprache wiederfinden soll, deshalb haben wir uns ein Postulat aufgeschrieben: Red in a world of colours, also Rot in einer Welt voller Farben, wir sind eine optimistische Marke, wir glauben an, äh, den Fortschritt, wir glauben an die Möglichkeiten und an das Umsetzen von Möglichkeiten, wir haben also einen, sozusagen einen sehr ja, äh: Can-do-Spirit, wenn man so möchte, und das muß sich natürlich auch niederschlagen in der Art und Weise, wie wir kommunizieren. Vielfältig bunt und rot, äh, als starke Mar starke Farbe in einer Welt voller Farben spielt immer eine entscheidende elementare Rolle in der Kommunikation, äh, in der Art und Weise, wie wir unsere Geschichten erzählen wollen, und wir sind eben mitnichten, äh, entsättigt, pastellig oder einfarbig und monoton, wir sind auch nicht doomy und gloomy, sondern wir glauben daran, daß das Welt die Welt durch unsere Produkte und Services gestaltbar ist, kreativ ist und besser werden kann und dementsprechend werden Sie nachher auch in den Executions sehen, daß Vodafone sozusagen so ein bißchen an der Farb, äh, Düse gedreht hat, und wir uns hier deutlich eben auch formal und visuell ein bißchen differenzieren wollen, und Sie sitzen jetzt auch hier, vielleicht sei mir die Nebenbemerkung noch erlaubt, in einem Brand-Academy-Truck, bei dem wir jetzt unsere ganzen Mitarbeiter in den nächsten zwei Monaten schulen werden auf die neue Marke, auf den Vodafone Way, auf die Unternehmenswerte, und nicht umsonst ist das jetzt hier auch recht farbenfroh und interaktiv gehalten, weil das natürlich auch, äh, diesen Spirit schon verkörpert.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das bedeutet, daß jeder arme Mensch, der das Pech hat, in der Vodafone-Kantine Semmeln zu verkaufen, diesen Sermon über sich ergehen lassen muß, um den Spirit fürderhin korrekt verkörpern zu können. Ich für meinen Teil mußte mehrfach Pausen einlegen, ich stöhnte, griff verzweifelt zur Flasche mit dem Hochprozentigen und wusch mir die Ohren mit Branntweinessig aus, um diesen Dreck zu ertragen.

Ein Überbau wie eine kalifornische Erlösungssekte, die den Mangel an Inhalt durch stundenlange Wiederholung auszugleichen versucht, die wolkige Versprechungen macht, das Leben zu erleichtern und Kraft zu spenden im Alltag. Die Lösung für all meine Probleme, getragen von viel Pathos und ohne jeglichen Funken von Humor. Und das Eklige ist: Die duzen mich einfach, ohne daß ich mich erinnern kann, es denen jemals gestattet zu haben. Ich betrachte das als unbotmäßigen Übertritt sämtlicher Höflichkeitsschranken. Dann klickte ich auf Pause, ging unter die Dusche, das war mir ein Bedürfnis, mir war ganz doomy und ganz gloomy und ich fühlte mich irgendwie beschmutzt.

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"Executions sehen" - jawollja!

Völlig schmerzfrei, sich die Propagandaschau komplett zu
geben. Was machen Sie sonst so, Antenne Hitradio
Schlagmichtot mit dem besten Musikmix der 80er und 90er hören?

Was mich verunsichert, die Medienvertreter haben sich
das gefallen lassen. Da flog keine Kamera mal zielsicher
gen Krawattenoberende oder so. Die scheinen dem Elend
geschloßen bis zum Ende beigewohnt zu haben. Da wurde nicht
wenigstens mal den Schmalzvisagen ein Literchen Rot aus
den trainierten Nasen empowered.

Can do my ass.

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Seltsam, nicht? Kein Murren, kein Knurren aus den Reihen der bunten Plastikwürfelsitzer. Wenn ich dagewesen wäre, ich hätte Mühe gehabt, nicht laut loszulachen, spätestens beim dritten oder vierten Empowerment. Ich glaube, es gibt für solche Medienvertreter ein wirklich hartes Training, bis ganz kurz vorm Hirntod, erst dann darf man zu solchen Events in den Brand-Academy-Truck.

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Ich begreife jetzt überhaupt nicht, weswegen die mit dem offensichtlich dummdreisten Geschwätz irgendeinen Blogeintrag verdient haben. Und auch noch hier. Wer soll das lesen? Und vor allem: wozu?
Ich dachte bisher, man muss wenigstens öffentlich in Mode oder Literatur herumstümpern, sich am Lebensraum außerhalb des Großflughafens vergehen oder aber was herausragend Schönes hervorbringen, um hier erwähnt zu werden. Aber PR-Quatsch von Großkonzernfuzzis?
Ich bin ratlos.

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Hm, mich interessiert ja Sprache in all ihren Ausprägungen. Und das hier ist Sprachmißbrauch vom allerschlimmsten, in einer solchen Reinform sieht man das selten. Da dachte ich, ich nehme mich dieses abschreckenden Beispiels mal an.

Man muß sich ja vergegenwärtigen, daß das echt auch Deutsch ist und daß die das ernst meinen. Sowas gibt es wirklich, das ist keine Satire. Daß Menschen in solchen Parallelgesellschaften neben uns herexistieren, erschreckt mich. Da hat die Integration völlig versagt.

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Gibt auch Leute die Slums photographieren. Bei Don Alphonso heißt das dann Dirt Picture Contest und ist durchaus unterhaltsam und letztlich wird dann sogar aus einem Haufen Scheiße, wenn nicht Schönheit so doch Wahrheit herausgeholt. Nicht zu vergessen, der therapeutische Effekt. (Sprach)Vergewaltiger gehören angezeigt.

Das Journalisten sowas mitmachen - geschenkt., die betteln um ihren Untergang. Tragisch ist es, dass dieser Zensurscherge da straffrei seine Angestellten ins Bullshit-Bingo-Mobil pferchen darf, um einmal Gehirnwäsche im Schleudergang einzustellen.

Wo kriegt man jetzt so einen Blauhelmeinsatz genehmigt?

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Es fällt mir sehr schwer, zu glauben, das die das ernst meinen. Die stellen das vielleicht so dar, wollen den Eindruck erwecken, das ... - aber ich kann mir das wirklich nicht vorstellen, das da Ernsthaftigkeit dahinter stehen soll. PR ist doch nun kein Berufszweig, in den man auf Grund fester Überzeugungen einsteigt.
Aber vielleicht bin ich auch nur schrecklich naiv und zu gut im Ausblenden absurder Lebenserscheinungen.

Mir scheint aber auch, das Sprachinteresse nicht zu solchen Betrachtungen verführen sollte. Zumindest hoffe ich, das Sie nicht zu oft darauf eingehen. Diese Shows sind es - aus meiner Sicht - wirklich nicht wert. Denen ist die Sprache mit Sicherheit egal. Die "twittern" das auch in ASCII-Code, machen einen "Screenshot", befüllen damit bunte Powerpoint-Vorträge und ziehen "lustige" Krawatten dazu an. Was auch immer die Medienmeute vorgibt zu brauchen, um sitzen zu bleiben. Ganz sicher.

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Die meinen das schon ernst, die leben in einem
Sprachghetto, das keine konkreten Ansagen zuläßt.

Welcher PR-Schleimer stellt sich hin und erzählt,
dass man jetzt nicht unbedingt ausreichend Zeit und Elan
gehabt hat, den Millionenetat nur für
Blackjack & Nutten auszugeben und deshalb noch fix
ein wenig Konzernpropaganda hinterhergeschoben hat?

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Ja, die meinen das ernst. Vermutlich halten sie ihr Gewäsch sogar für eine Art Fachsprache. Nur: Wo Fachsprache normalerweise für Präzision sorgt, sorgt das Geblubber eher für das Gegenteil: Aufweichung, Diffusion.

Dann kann man sich fragen: Warum reden die so? Prinzipiell wird sich damit ja vor den Auftraggebern gespreizt, damit die Konzernreklame einen irgendwie researchmäßig kompetenten Eindruck erweckt. Als ob diese Reklame nicht einfach die Welt irgendwie mit bunten Bildchen berieselt, sondern wirklich etwas bewirken könne. Da freut sich der Vorstandsvorsitzende, rückt die Krawatte zurecht und lobt den Werber, der wiederum die Marke lobt. Alle freuen sich, und das Schreiberpack schreibt brav mit.

Und am Ende baden es die Angestellten aus, die mit dieser halbesoterischen Sülze belästigt werden, anstatt einfach ihre Arbeit tun zu dürfen.

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das ist nun mal die Sprache der Öffentlichkeit

Ähm. Ähben. Eben ein eindrucksvolles Beispiel von Sprach(un)kultur gelesen. Sprachwissenschaft hat nicht nur Literatur und Poesie zum Inhalt, sondern auch die Art und Weise, wie Sprache in der Öffentlichkeit Verwendung findet. "Starke Marke, viel Farbe, Kreativät, global Player" - aber für wen? Es wird nicht wirklich klar was die Typen da in der Pressekonferenz der Öffentlichkeit mitteilen wollen? Richten Sie sich an potentielle Kleinanleger? Oder glauben die tatsächlich auf diese Weise neue Kunden gewinnen zu können? Vielleicht ist es alles nur Klamauk für Gläubiger, welche den Konzernen im Nacken sitzen.
Entweder die Verantwortlichen haben sich nicht zur Genüge in die Materie eingelesen und quasseln deshalb soviel Unsinn, oder sie wären sehr wohl in der Lage es differenzierter zu formulieren, aber trauen dem Publikum nicht zu, komplizierteren Gedenkengängen zu folgen. Der entstehende Umstand ist fatal: Ein Musterbeispiel von einfältiger Sprache in Reinkultur. Ob Waschmittel, Telekommunikations-dienstleistungen oder Kampfjets, die Worthülsen sind die gleichen. Heute ist Rot in Mode, morgen Orange. Sprache schafft Wirklichkeit, in diesem Fall eine traurige Wirklichkeit.
Als ob sich Kreativität mittels einer Dienstleistung realisieren lassen könnte. Wem Kreativität gegeben ist, kann sie nutzen. Wer einfältig ist, wird nach so einer Pressekonferenz vielleicht sogar glauben, durch diese Dienstleistung kreativ werden zu können - oder das todsichere Investment gefunden zu haben.

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Wieso erinnert mich das PR-Quaksprech nur so sehr an diese so eindringliche, vormals fiktionale Sprachgeschichtsschreibung...

"Im Vergleich zu unserem war das Neusprechvokabular winzig, und ständig erprobte man neue Methoden, es weiter zu reduzieren. Neusprech unterschied sich von fast allen anderen Sprachen dadurch, daß sein Vokabular mit jedem Jahr schrumpfte, statt zu wachsen. Jede Reduktion war ein Gewinn, denn je kleiner die Auswahlmöglichkeit, desto geringer die Versuchung zu überlegen. Letztlich hoffte man so weit zu kommen, daß der Kehlkopf ohne Einschaltung der höheren Gehirnzentren die Sprache artikulierte."

Heuer sind wir diesem Ziel schon recht nahe gekommen, einzig nicht der Staat, sondern die Konzerne befördern uns unablässig zum doppelplusguten Quaksprecher.

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Chris, ich glaube, die Zielgruppe für dieses Gehampel sind die selbst, wie die meisten Pressekonferenzen: "Solche Veranstaltungen sind ja weniger für die Presse. Das ist ja eher für die Herren da vorne", sagte einmal anläßlich eines ebenfalls eher albernen Termins ein Kollege vom anderen Lokalblättchen. Aber trotzdem kommt die Presse bereitwillig: Man kann hinterher am Bufett noch ein bißchen tratschen, man kommt mal raus, sitzt nicht nur am Computer, kriegt noch ein paar nette Geschenke und meistens auch was halbwegs Anständiges zu essen.

Ich glaube übrigens, die sind wirklich so einfältig. Sonst würden die nicht so reden. Nicht so. Und man stumpft ab, das stimmt.

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Schade, dass das wohl kaum als außerordentlicher Kündigungsgrund durchgehen wird, wenn Arcor schließlich heißen wird wie die, die mich damals mit ihrer Callya-Karte einige Nerven gekostet haben.

Ich hätte letzten Dezember den Internet-Provider wechseln können, ein Freund meinte, dass ich bei Alice ein halbes Jahr gratis bekommen könnte. Aber ich dachte mir: Geiz ist nicht geil und Never change a running system. Und was ist der Dank? Eine neue Marke, eine optimistische Marke. Der Vodafon Way of Manic Communications.

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Oh, Glückwunsch! Aber solange Ihre Erlebnisse mit Arcor nicht so traumatisch sind wie meine, gehts ja noch.

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Übrigens finde ich, doomy und gloomy ist das schönste Begriffspaar seit den Movers und Shakers.

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Ich les so was ganz gern. Schreib manchmal Ausschnitte alter Fußballkommentare (z.B. Ernst Huberty) auf und druck sie aus. Die sind sehr beliebt. Da kann man so runterlesen was sich einer mal zusammengestottert hat. Das ist die Rache für den Stuss den man sich bei Live-Spielen immer anhören muss.

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Manchmal, finde ich, muß man Sprache auch entkleiden von dem ganzen sie umgebenden Zeremoniell, von der Wichtigtuerei, den Anzügen und Schlipsen und dem Powerpointgeflimmer im Hintergrund, damit man mal sieht, was übrigbleibt. Vermutlich sieht man auch bei Fußballkommentaren gut die Qualität des Kommentars, wenn man nicht gerade das Spiel verfolgt oder gar mitfiebert.

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Mein Favorit:

Fußball Europameisterschaft 1976, Finale Tschechoslowakei – Deutschland, 5:3 n.E.

Ernst Huberty:
Und jetzt wird noch ein Austausch vorgenommen: Dobias geht vom Platz und für ihn kommt also Vesely mit der Nummer 16.
Vesely, einer der Veteranen des Fußballs der CSSR.
Der Austausch wurde vom Schiedsrichter erst jetzt gesehen, die Austauschmöglichkeit.
Der Zweier also vom Platz, Dobias, und der Vesely hinein.
Vesely 33- er wird bald 34 Jahre alt. Er ist ein blitzschneller Flügelstürmer und das zeigt uns also, dass der Trainer umgestellt hat und jetzt wieder auf Angriff spielen will, mit seinen Mannen.
Deshalb hat er also Vesely gebraucht, den Sie jetzt im Spiel sehen.
Flohe.
Da ist Vesely! Vesely mit der 16 am Ball. Ein Däumling. Aber ein blitzschneller Mann, er hat gegen die Holländer auch ein Tor geschossen. Auch eingetauscht in der Verlängerung.

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Däumling! Das würde heute keiner mehr sagen.

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Ja, nett

Ja, danke erstmal, dass Du dir das wirklich für uns angesehen und auch noch aufgeschrieben hast. Mit Pause drücken und nochmal ein Stück zurück und all dem war das wahrscheinlich eine Ohren-fast-blutig-Aktion.

Ich stell mir gerade diese Vodafone-Manager vor, wie sie vom Medienberatungsteam mit seltsamen Stichwort-Vokabeln instruiert werden. Da sitzen die "ähms" immer richtig. Da versucht sich dann der arme Vodafone-Manager an ulkige Worte wie Empowerment, Can-do-Spirit und Generation-Upload zu erinnern. Wie war das noch mal mit diesem Gallileo-Dings?

Ganz doll tun mir die Vodafone-Mitarbeiter leid, die jetzt in den nächsten zwei Wochen im "Vodafone-Way" instruiert werden.
"Sagen wir es gemeinsam: Generation Upload".

eriktheodor trifft das doch sehr schön. "can do my ass " - fasst das alles ganz gut zusammen.

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Oh, bitte. Es wäre allerdings etwas übertrieben, zu sagen, daß mir das ein Vergnügen gewesen sei.

Ja, man merkt richtig, wem diese Wörter leicht von der Zunge gehen und wem nicht. Bei diesen Managertypen wirkt das immer so ähnlich wie ein 16-jähriges Ghettokid, das man in einen Frack gesteckt hat, oder eine Neunjährige in Stöckelschuhen: Es paßt hinten und vorne nicht. Authentizität ist was anderes.

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Reumütig ...

... ob der Qualität obigen Textes, kehre ich zurück nach dem ich anscheinend - vor Monaten - vollkommen übereilt mich des RSS-Feeds schon nach wenigen Wochen bereits wieder entledigt hatte.

Vielleicht auch war ich einfach noch nicht reif genug.

ralf, mediaclinique

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Naja, wir haben alle unsere Hochs und Tiefs. Und die Themenbandbreite hier variiert ja mitunter sehr. Aber es freut mich natürlich, wenn Sie mir fortan gewogen bleiben.

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seit 5763 Tagen sitz ich hier
letzte Bestellung: 29.01.17 23:39



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'einen hab ich noch'


hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
[hadephy am 29.01.17 23:39]

For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
[hadephy am 01.01.17 20:24]

American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

...
Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
[EinGedanke am 13.09.14 11:27]

ich war schon wieder in china


 ...
[andreaffm am 12.08.14 17:04]

Ich erzähle was über den Mekong


 ...
[andreaffm am 04.06.14 23:06]

...
Ich erzähle was über Wien. flattr.com  ...
[andreaffm am 27.04.14 13:39]

...
Ist hier : www.wrint.de  ...
[andreaffm am 07.03.14 21:53]

...
DA freu ich mich drauf! :-)  ...
[m8 am 07.03.14 21:42]

...
Ich erzähle was über Burundi.  ...
[andreaffm am 06.03.14 21:34]



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