IMPRESSUM                     AKTUELL                      SUCHST DU WAS?                       THEMEN                     





                                           







Wie oft muß eigentlich noch getestet und bewiesen werden, daß Cannabis medizinisch durchaus zu gebrauchen ist, bis das mal irgendjemand glaubt und dann auch erlaubt? Ich les immer nur von neuen Studien, aber nie, daß diese Studien auch mal irgendwelche Auswirkungen haben.

Naja, die nächste Legislaturperiode unter Rot-Grün verspricht immerhin Straffreiheit für Privatverbraucher. Schön, daß meine Zimmerpflanze demnächst den Status der Legalität erhält :-)

... comment

 

nicht erlaubt?

Der Einsatz von Cannabis zu medizinischen Zwecken ist m.W. nicht verboten (aber genehmigungsbedürftig).

... link  

 

Re: nicht erlaubt?

Ja, das stimmt. Aber man muß halbtot sein, um das zu bekommen. Das Zeug ist synthetisch hergestellt, damit es bloß nix mehr mit dem bösen Kraut zu tun hat und daher irrwitzig teuer - und die Kassen zahlen nur in äußersten Ausnahmefällen. Hat mir jemand mit MS erzählt, die da auch nicht drankam. Selber zahlen ist leider illusorisch - da bleibt den meisten Kranken schlicht nichts anderes übrig als der illegale Erwerb. Und ich finde es ehrlich gesagt unmöglich, Leute, die nichts anderes wollen als schmerzfrei zu leben, das beste und wirksamste Medikament zu verbieten und die, die es doch verwenden, den Status eines Kriminellen zu verpassen.
Das Einzige, was hier kriminell ist, ist die Gesetzgebung.

... link  

 

Nicht das Gesetz, sondern dessen Vollzug

ist bedenklich. Denn die von Dir beschriebenen Restriktionen, die in der Tat seltsam anmuten, sind m.W. nicht zwingend vom Gesetz vorgesehen. Wenn die Behörden wollten, könnten sie das auch entspannter handhaben.

... link  

 

Genehmigungspflicht für Cannabis

bleibt problematisch, auch wenn der Ermessensspielraum der Behörden auch in die andere Richtung gehen könnte. Bei manchen Beschwerden wäre es einfach praktisch mal auszuprobieren, ob ein bißchen Cannabis überhaupt hilft, statt sich auf Verdacht Atteste zu besorgen und dem Sankt Bürokratius eine Kerze zu stiften....

... link  

 

mal probieren

Mit diesem Argument kann man natürlich das gesamte Betäubungsmittelrecht abschaffen. Jede Droge kann gegen jedes Zipperlein theoretisch helfen und das wird man doch wohl ohne bürokratische Hemmnisse mal ausprobieren dürfen.

... link  

 

Re: nicht erlaubt?

Ja, phaeake, das ist nicht ok.

Aber wenn nun wirklich schon die fünfhundertste Studie vorliegt, ebenso diese französische Drogengefährlichkeitsevaluation und all diese interessanten Papiere, und nix passiert, weil man eher irgendwelchen Hörensagen-Argumenten von vor achzig Jahren glaubt - das ist eben auch nicht ok.

... link  

 

Was sollte denn

Deines Erachtens passieren?

... link  

 

Zum ausprobieren ob es hilft

würde es genügen, daß es der Arzt zu diesem Zweck ausgeben / verschreiben dürfte. Als Medikament. Ohne Genehmigung vom Amt. (Aber auch sonst kommt mir das Cannabis-Verbot übertrieben vor. Ist ja kein Extasy oder LSD oder Heroin.)

Übrigens hat Bayern, das bei Cannabis vergleichsweise restriktiv ist, einen Verkehrsminister, der schon mal bei einem Unfall einen Menschen ins Jenseits befördert hat. Aber nicht bekifft, sondern ganz bodenständig besoffen. Das Drogenproblem sind immer die anderen.....

... link  

 

Also wie nun?

Wenn das Cannabisverbot ohnehin übertrieben ist, muss man gar nicht mit der therapeutischen Wirksameit von C. und den großen bürokratischen Hemmnissen für individuelle Heilversuche argumentieren.
Wenn man aber das Cannabisverbot für sinnvoll hält, wäre es mE trotz der unbestrittenen therapeutischen Einsatzmöglichkeiten sehr riskant, C. auf ein rezeptpflichtiges Medikament runterzuzonen. Dazu wollen zuviele Menschen den Stoff aus anderen als therapeutischen Gründen haben und sind ärztliche Rezepte zu einfach zu fälschen.

Klar: Wiesheu et al. zeigen, dass auch legale Drogen gefährlich sind, aber was will man daraus folgern?

... link  

 

Kritisch zur Haschisch-Freigabe

hat sich auch Der Spiegel kürzlich geäußert. Es ist schon interessant, dass diese Fundstelle im von Andrea zitierten Artikel nicht mehr nachgewiesen wird.

... link  

 

Geh, Schmarrn. Als Medikamente sind noch ganz andere Hämmer unterwegs als Cannabis. Ich kann Drogen ausser Koffein/Teein eh nicht leiden, insofern ist es mir egal, wenn es nicht im Supermarkt erhältlich ist. Aber wenn man es als gut verträgliches Schmerzmittel nutzen kann, dann sollte es schnellstmöglich für den klinischen Einsatz freigegeben werden.

... link  

 

Nehme mal an

dass sich das "Geh Schmarrn" auf mich bezieht. Natürlich gibt es MEdikamente die schlimmere Nebenwirkungen haben als Cannabis. Aber das Problem ist doch, dass diese von den allerwenigsten Menschen als Genuss- und Rauschmittel nachgefragt werden.

Denkt Ihr allen Ernstes, dass C. aus der Apotheke dann nur bei Kopfweh eingenommen wird?

... link  

 

Medikamente als Rauschmittel?

Es ist schlimm genug, wenn man beiläufig abhängig wird, ohne sich des Risikos bewußt zu sein, wie bei vielen bromhaltigen Schlafmitteln und Psychopharmaka. Da sind viele Ärzte (und Pharmareferenten, die das Zeug an die Nachbarn verschenken) eine größere Gefahr als Andrea's Kräutergarten....

Wozu Rezepte fälschen, wenn man das Zeug mit geringerem Risiko im Englischen Garten kaufen kann? Oder simulieren.... Mein Arzt hat mal, als ich codeinhaltige Hustentropfen brauchte, die Patienten parodiert, die Husten simulieren, um an das Zeug zu kommen.... und mir die Tropfen dann verschrieben, er kennt mich ja.

Und ja, ich wußte als Schülerin von einer Gruppe etwa 13jähriger Mädels, die sich mit Rheumamitteln dopten. Ich will gar nicht wissen, was die Jugend sonst noch alles einwirft und verabschiede mich mit dieser ignoranten Haltung aus der Diskussion.

... link  

 

Ich schrieb: "Klinischer Einsatz". Meines Wissens erhält man auch keine Opiate für Schmerzpatienten auf Krankenschein in der Apotheke.

... link  

 

klinischer Einsatz

Entschuldige bitte, das hatte ich überlesen. Lag vielleicht daran, dass ich nach den ersten beiden Worten nicht vermutet hatte, auf eine drogenpolitisch deutlich restriktivere Auffassung als die zuvor vertretenen zu stoßen (Das entschuldigt natürlich nicht, dass ich nicht richtig gelesen habe). Übrigens stimmt es, dass es Opiate nicht wie jedes Medikament in der Apotheke gibt, weil eben zusätzlich zu den arzneimittelrechtlichen die betäubungsmittelrechtlichen Regularien zu beachten sind. Es gibt sie aber durchaus auch aus der Apotheke für den außerklinischen Einsatz.

... link  


... comment
 

Bitte nicht nur medizinisch sehen...

...die Relevanz, den "Wert" von Cannabis.
Einzuräumen ist natürlich der alte Paracelsus-Ausspruch, daß alles ein Gift sein kann, es kommt nur auf die Menge an; sprich: C. hat seine Hacken und Macken wenn es unvernünftig gebraucht wird.

(Nebengedanke dazu: Es sterben jährlich viele Menschen in Folge von Verkehrsunfällen, und man ziehe die Summe dabei nicht nur bezüglich des Auto- sondern jedlichen Personentransportes. George Orwell hat schon richtig ausgedeutet, daß wir deshalb nicht mit der offensichtlich gebotenen Konsequenz z.B. gegen den Autoverkehr einschreiten, weil die Gesellschaft nun mal den Wert des menschlichen Lebens der Freude und den Vorteilen der Geschwindigkeit unterordnet.)

Insofern sollte man meinen, daß schon die durch medizinische Nützlichkeit gegebenen Vorzüge von C. ausreichen sollten, seinen Wert über die (vermeidlichen) üblen (Neben)Wirkungen zu stellen; sollten zur Folge haben, sie frei und jederman gebrauchen zu lassen.

Was mir dabei zu kurz kommt, ist die Freiheit C. als Genußmittel, zur Erbauung und als unterstützendes Mittel für Meditation und Gedankenreise verwenden zu dürfen. Es gab ja einmal den Legalierungsversuch mittels der Verfechtung des Grundrechtes der freien Persönlichkeitsentfaltung, des "Rechts auf Rausch" und die freie Selbstbestimmung darüber, welcher Art der (toxischen) Bewußtseinserweiterung/trübung man sich bedienen will.
Was mir in der Tat in Eurer bisherigen Argumentation zu kurz kommt, ist die (Selbst)Behauptung der individuellen Souveränität über die Möglichkeiten, das eigene Bewußtsein zu beeinflußen. Doch die Gedanken mögen frei sein, die Mittel ihre biochemischen Bedingtheit zu manipulieren aber sind es nicht.
Hierin liegt m.E. der letztendliche authoritäre Anspruch auf Einschränkung und Kontrolle und deshalb ist die Handhabung einer Gesellschaft mit diesen Dingen immer ein äußerst getreuer Spiegel der kollektiven Werte, oder des Ringens um sie.

... link  

 

ich würde

es zwar nicht so esoterisch formulieren wie molosovsky, ansonsten hat er aber natürlich vollkommen recht. es ist schlimm, sorry, echt schlimm, was für einen kreuzreaktionären, und die moralinsaure herrschaftsideologie reproduzierenden unsinn phaeake hier verzapft (genauso wie der selbstverständlich absolut seriöse spiegel-artikel. kotz!!! schon mal genickt und drüber nachgedacht? journalismus wird von leuten mit eigener meinung betrieben! na, schnackelt's?). da kommt man sich ja schon fast wie ein revolutionär vor, wenn man die klassisch libertäre forderung nach legalisierung aller drogen, und damit die abschaffung staatlicher bevormundung formuliert. das tue ich hiermit, und finde es total unrevolutionär, sondern die realpolitisch einzig sinnvolle maßnahme.

... link  

 

allgemein gesehen:

Also, ich glaube, das Verbot ist weder einseitig medizinisch noch einseitig politisch oder wirtschaftlich zu erklären. Da spielt viel untergäriges mit, Ressentiments, die seit Jahrzehnten Bestand haben und schlicht nicht überprüft werden. Weil kein Interesse besteht.
Dabei fände ich es nur fair, kränkelnde, subventionsabhängige Landwirtschaftsbetriebe mit einschlägigem Gewächshausanbau wieder flott zu machen ... der Markt ist ja da. Und Länder wie die Schweiz machen vor, wie das geht.

Und bitte: Gefahren lauern überall, und Gebrauch schließt Mißbrauch nicht aus. Süchte gibt es auch unabhängig von berauschenden Substanzen. Oder wie sonst sind Spielsucht, Internetsucht, Reisesucht oder sogar suchtähnliche Verhaltensweisen im Partnerschaftsverhalten zu erklären? Soll man das auch alles nur noch auf Rezept bekommen? In die Spielhölle nur mit psychiatrischem Gutachten?
Das ist wohl kaum durchsetzbar, weil es eben zur guten alten Kultur gehört. Wie Hanf übrigens auch. Nur leider riß da die Kontinuität irgendwann ab, und niemand käme auf die Idee, Kiffen als "Tradition" zu sehen in einer Reihe mit Tabakpfeifchen und Bierhumpen. Genau da gehört es aber eigentlich hin. Leider sind da aber ein paar Prohibitionen zuviel dran hängengeblieben und keiner erinnert sich mehr dran - oder will sich nicht erinnern.

So. Und ich denk mir, wenn Queen Victoria ihre Menstruationsbeschwerden mit Hanf kuriert hat, warum soll ich das nun nicht dürfen? Benötigt weniger Dosissteigerung (sic! - fragt mich mal) als Aspirin, entkrampft aber besser und wirkt schneller. Warum krieg ich das nicht in der Apotheke? Und warum darf ich nicht überhaupt meinen Feierabendwein durch ein Feierabendtütchen ersetzen? Bloß, weil irgendwelche pubertären Knallköppe damit nicht umgehn könnten? Mit Bier können die schon gleich gar nicht umgehen.
Aber alles altbekannt, das. Gebetsmühle.

... link  

 

Ich sehe das relativ leidenschaftslos:

Es gibt (neben Ideologie und Ressentiments) nachvollziehbare Argumente für und gegen das Cannabisverbot. (Wer meine obigen Statements unvoreingenommen REZIPIERT hat, konnte - hoffe ich - diesen Eindruck auch durchaus gewinnen .)

Ich habe nur Bedenken, von der medizinischen Wirksamkeit von C. darauf zu schließen, dass es auch als Genussmittel zugelassen werden müsste. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Dass sein Konsum vielen Genuss bereitet, ist EIN Argument gegen seinen medizinischen Einsatz. Man stelle sich vor, es existierte eine synthetisch hergestellte Kopfschmerztablette mit "dem Geschmack nach mehr". Die Vorwürfe gegen die Pharmaindustrie nähmen kein Ende. Wenn eine sorgfältige Analyse aber ergibt, dass bei bestimmten Schmerzen bestimmter Patienten das Nutzen-Risiko-Verhältnis (incl. Abhängigkeitspotential und Verkehrsuntauglichkeit - NB: das ist ein Unterschied zwischen Andrea und Queen Viktoria: Letztere lief bestimmt ein wesentlich kleineres Risiko, sich nach der Medikation in den Straßenverkehr zu begeben) für C. besser ist als für alle anderen Schmerzmitteln, wäre ich - und zwar schon auf Grundlage des geltenden Rechts - für die Genehmigung des medizinischen Einsatzes.

Und im Vergleich mit Alkohol ist es eben auch ein Argument, dass ein Alkoholverbot nicht durchsetzbar ist und noch mehr Nachteile hätte als der legale Alkoholmissbrauch. Mit einer ähnlichen Argumentation waren (oder sind noch?) Peep-Shows verboten, während Prostitution erlaubt ist (Achtung Achtung: Bitte nicht empören: Das
soll KEIN Vergleich zwischen Cannabiskonsum und käuflichem Sex sein).

... link  

 

Re: Bitte nicht nur medizinisch sehen...

isch abe gar keine führerschein, phaeake. jeder, der sich bedögelt, wie auch immer, ans Steuer setzt, gehört der Lappen entzogen. Punkt.
Und auf jedem besseren Beipackzettel steht genau das: Vorsicht, straßenverkehrsuntüchtigmachend. Ab und zu mal lesen ;-))

... link  

 

Besser:

Angeblich gibt es ja schon Inhalationsgeräte, die man so einstellen kann, daß man schon schmerzfrei, aber noch nicht bekifft ist. So eins hätt ich sehr gern, lieber Osterhase (vielleicht liest der ja Dein Weblog....?)

... link  

 

Re: Bitte nicht nur medizinisch sehen...

Glücklicherweise kann man hier zu Lande auch noch ohne Führerschein am Straßenverkehr teilnehmen.

Und vielleicht sollte man die Beipackzettel der Bierflaschen wirklich mal größer drucken. ;-)

... link  


... comment
 

und schließlich noch eins

unschön finde ich die dämonisierung von dealern. das sind menschen, die mit rauschmitteln handeln. na und? das beschaffungskriminalitätsargument und verelendung sind natürlich auch sehr starke argumente für legalisierung, und es gibt noch einige andere jenseits von dem wunsch nach selbstbestimmung. so gesehen ist der immer wieder erschallende ruf nach legalisierung von haschisch schon ok, aber die kiffer sind nun wirklich die, die am wenigsten negative konsequenzen aus dem verbot ihrer lieblingssubstanz zu erleiden haben. das heroin-verbot ist tödlich!

... link  

 

oh mann, irene,

ich weiß auch nicht, was du für ein problem mit mir hast, außer dir hat es jedenfalls, wie mir scheint niemand. das ist mir jetzt alles zu doof, um da noch ernsthaft was drauf zu antworten, lassen wir das. (btw. doch noch ein letztes: haschisch mit heroin? in welcher ausgabe von 'die reporter - spezial' hast du denn das gesehen? und noch ein allerletztes: außer phaeake habe ich hier niemanden als reaktionär, und erst recht nicht als arschloch bezeichnet, aber dein letzter eintrag ist inhaltlich auch ziemlich schräg, und als allerallerletztes: so wichtig ist die diskussion mir hier nicht, daß man das als einen kampf gegen windmühlen bezeichnen könnte, ich mache nichts, als sachlich gegen konservative argumentationen zu reden, that's all) hier übrigens noch ein paar ganz nette texte zum thema. auch wenn ich, wie ich wahrscheinlich extra betonen muß, nicht mit allem, was in diesen texten steht völlig übereinstimme, finde ich ihre tendenz goldrichtig, sprach's und schwieg.

... link  

 

Wenn, rezipient,

Deine Auseinandersetzung mit meiner Auffassung eine sachliche Argumentation war, fragt man sich schon, wie es aussieht, wenn Du unsachlich wirst. Postest Du dann nur noch Blitze und Totenköpfe?

... link  


... comment
 

"Züchtung, Züchtigung oder Zarathustra."

So drückt eine Figur in dem Roman Der Sterne Tennisbälle von Stephen Fry aus, worum es letztendlich meiner Abwägung nach auch bei einer Sachlage wie dem Verhältnis des Menschen zu Drogen und sein Handeln damit/dagegen eigentlich geht.
- 1. Züchtung: Eine mit Macht (Pragmatik), Wissen (Forschung) und Weisheit (Erfahrung) ausgestattete Minderheit navigiert das Kollektiv durch den Ozean der Evolution, mittels Manipulationen tiefgreifender Art; so z.B. auch offene Genpoolsteuerung, Bewustseinsoptimierung. Die Werte individueller Entfaltung sind unbedeutend im Vergleich zu dem auf kosmische Zeitalter gerichteten Überlebens- und Entwicklungswillen der Menschheit. Möglicherweise (noch) im Verborgenen am Wirken, siehe Verschwörungstheorien (Gerüchte) und Fiktion (offengelegtes kollektives Unterbewußtsein).
- 2. Züchtigung: Von Eingriffen in die grundlegensten Bedingungen des Lebens wird aus selbstattestierter Unmündigkeit abgesehen. Ausgleichend zu dieser Vernunftshandlung muß aber die schizophrene Trennung "Natur" (Chaos, Individuum) und "Kultur" (Ordnung, Gesellschaft) in Kraft bleiben. Kompromisshaltung zwischen 1 und 3, dementsprechend zu Widersprüchlichkeit und Konflikten (= Entropieerhöhung) neigend. Derzeit offiziell vorherrschende Strömung, siehe Förderung globaler Ungleichheit nebst einhergehender Ignoranz derselben.
- 3. Zarathustra: Ideal von der Individuation, die Kraft Selbsterkenntnis schrittweise die Entwicklung der eigenen Gattung in folgender Richtung vorantreibt: von kosmisch passiv (Tier), über ambivalent (Mensch) zu kosmisch aktiv (Gott). Sozusagen die Invertierung von 1, da die kollektiven Werte in einem solchen Grade verinnerlicht wurden, daß sie denen des Individuums weitestgehend entsprechen; oder: siehe Minderheit bei 1, siehe Verschwörungstheorien.

Tut mir leid, aber ich muß das mal so groß und philosophisch anpacken. Wahrscheinlich weil ich wie jeder, mich nur allzugerne als Person (im Gegensatz zu Mensch=Vieh) begreifen möchte und dennoch einräumen muß, daß dies ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen ist, bedenkt man, daß alleine dieser Wunsch nach Individuation auf viele multipiliziert sich damit verwässert und negiert, oder von denen annuliert wird, die im Gegensatz zu mir über das Streben nach Entfaltung hinaus auch mit Macht ausgestattet sind.
Im Spannungsfeld der wahrgenommenen Ungleichheiten betreffs der Rechte und Pflichten eben z.B im Bereich der Drogen, möchte ich entweder einer völligen libertinären Freigabe (siehe 3) oder totalen autoritären Indikation (siehe 1) meine Zustimmung geben. Darin bin ich Extremist und - wie man so sagt - nicht gesellschaftstauglich (siehe 2).

... link  


... comment

                                        
seit 6344 Tagen sitz ich hier
letzte Bestellung: 29.01.17 23:39



Suche und finde






... antville home




'einen hab ich noch'


hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
[hadephy am 29.01.17 23:39]

For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
[hadephy am 01.01.17 20:24]

American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

...
Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
[EinGedanke am 13.09.14 11:27]

ich war schon wieder in china


 ...
[andreaffm am 12.08.14 17:04]

Ich erzähle was über den Mekong


 ...
[andreaffm am 04.06.14 23:06]

...
Ich erzähle was über Wien. flattr.com  ...
[andreaffm am 27.04.14 13:39]

...
Ist hier : www.wrint.de  ...
[andreaffm am 07.03.14 21:53]

...
DA freu ich mich drauf! :-)  ...
[m8 am 07.03.14 21:42]

...
Ich erzähle was über Burundi.  ...
[andreaffm am 06.03.14 21:34]



April 2019
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930
August



Made with Antville
powered by
Helma Object Publisher

ALVORADA POWERED


and made on a

RSS Feed
RSS gibts auch.