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So still und friedlich lag der Campus Westend gestern da. Aber der Anblick täuscht: In Wiesbaden wurde entscheiden, daß ab 2007 alle hessischen Studenten Studiengebühren zu entrichten haben. Und Hessen macht da weiter, wo andere aufhören: Anderswo gilt die Höchstgrenze von 500 Euro, für Hessen wird das gerade einmal der Mindestsatz sein: Die Hochschulen können nach eigenem Ermessen bis zu 1500 Euro pro Semester verlangen.

Lustig ist auch, daß die hessische Landesverfassung Studiengebühren eigentlich verbietet - daher rüstet sich die SPD auch schonmal für die Verfassungsklage. Die CDU hält dagegen, daß das alles nicht gilt, wenn man den Studenten Darlehen anbietet, über die sie ihre Gebühren finanzieren könnten.

Anyway, der AStA lädt Mittwoch zur Vollversammlung.

Bleibt mir nur die Hoffnung, daß ich für mein Aufbaustudium Buch- und Medienpraxis ab Herbst nicht zusätzlich zahlen muß: Das kostet mich zusätzlich zu Semsterticket, Verwaltungsgebühr etc. immerhin noch satte 900 Euro für zwei Semester, die an die Uni (bzw. die auswärtigen Dozenten) fließen. Wenn da nochmal 500 an Gebühren dazukommen, überleg ich mir das dreimal.

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Prächtig! Hast Du Dich in eine Raupe verwandelt, um diese Blüten von unten im Gegenlicht zu porträtieren? ;-)

Im übrigen kann ich nicht nachvollziehen, weshalb man für den Uni-Besuch Gebühren erhebt. Schulen, öffentlicher Nahverkehr, Arztkonsultationen und dergleichen sollten im Einzellfall kostenlos, d.h. von Steuern bzw. Kollektivversicherungen der Allgemeinheit getragen sein – diese Institutionen nützen ja allen.
Wem dient solche Erbsenzählerei, wo die Studiengebühren doch alles andere als kostendeckend sind (in Helvetien seit Jahrzehnten gängige Praxis) und nur einen Bruchteil der übrigen Lebenshaltungskosten ausmachen?

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Bei Studiengebühren, die Forschung und Lehre voranbringen sollen, müsste gleichzeitig ein Stipendiumsapparat mit BEgabtenförderung eingeführt werden. Da das nicht so ist, kann man davon ausgehen, dass Forschung und Lehre eben nicht im Mittelpunkt stehen, sondern nur GEldmacherei.
Ich frage mich, was die Schlaumeier mit all den Leuten machen wollen, die jetzt nicht mehr studieren und sich um die zahlreichen Lehrstellenplätze balgen werden. Sehr durchdacht, das Ganze.

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Ich frage mich ja eh immer, wie man diese Begabten erkennen will.

Und richtig fies wird das Ganze dann bei ausländischen Studierenden, die hier eh gerade so über die Runden kommen. Da können 500 Euro im Semester schonmal ziemlich abschreckende Wirkung haben. Fragt man sich, ob das im Interesse langfristiger (Bildungs-)politik klug ist. Nu ja, vom Koch bin ich ja nix anderes gewohnt.

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Naja, in meiner Studienzeit konnte man die "Begabten" schon irgendwie erkennen. Das waren dann doch eher die, die die Lektüre für die Seminare tatsächlich gelesen hatten und - ich habe Anglistik studiert - eben auch auf Englisch und nicht in der deutschen Reclam-Version.

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Du hast Glück...

Vorausgesetzt, "Herbst" meint nicht "Herbst 2007". Denn Die Hessen. CDU setzt auf "mit der Zeit vergisst und vergibt man alles", will das Gesetz erst im September in den Landtag einbringen und erstmals im Wintersemester 2007/08 zur Anwendung bringen.

Es beinhaltet auch Gebühren für das Master-Studium und die Option auf Gebühren für Promotionsstudien (letzteres meines Wissens bundesweit einmalig - und auch einmalig dümmlich).

Näheres hier.

Eigentlich sollte die CDU ehrlicherweise den Slogan "Reichtum soll sich wieder lohnen" als ihren Leitgedanken offen propagieren.

Aber andererseits: Seit wann ist die CDU ehrlich?

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Promotionsstudium? Ist das denen ihr Ernst? Für welchen Service soll man denn da zahlen? Für die Benutzung der Bibliothekstoiletten? Meine Güte, die kommen auf Ideen.

Danke für das Dokument des Grauens. Besonders gut gefiel mir dieser Abschnitt:

Als einziges Bundesland eröffnet Hessen den Hochschulen für bestimmte Bereiche einen Beitragsrahmen bis zu 1.500 Euro. Die Hochschulen können damit neue Studiengänge mit erhöhtem Betreuungs- oder Lernmittelaufwand konzipieren und so Schwerpunkte in ihrer Profilbildung setzen. Die Beitragshöhe von bis zu 1.500 Euro ermöglicht die Einwerbung der für das Erreichen dieses Ziels erforderlichen Mittel. Damit ist ein Element für den Wettbewerb zwischen den Hochschulen geschaffen.

Scheint aber, daß ich's noch rechtzeitig vor der Sintflut schaffe. Wie beruhigend. Auch, wenn die Uni dann nicht mit meinem Geld einen Schwerpunkt in ihrer Profilbildung setzen kann, um ein Element für den Wettbewerb zwischen den Hochschulen zu schaffen. (Wettbewerb? Wäre Rudern nicht irgendwie billiger gewesen?)

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Für gar keinen Service!

Das ist einer der Bestandteile der Pointe der abgabenrechtlich korrekten Bezeichnung StudienBEITRÄGE.

Denn ein Beitrag ist, frei formuliert, ein Entgelt, dass man entrichtet, um den Nutzen aus einem RECHT ziehen zu können.

Das Recht ist dabei dasjenige, den Titel "Dr." als Namensbestandteil führen zu dürfen und die nötige Arbeit dazu verrichten zu dürfen.

Eine Promotion hat (außer, dass sich das "Dr." auf der Taxi-Lizenz besser macht als der bloße Familienname) wenigstens in der Theorie einen Nutzen für die Person, die promoviert. Idealerweise auch einen wirtschaftlichen. (Dass da auch ganz andere Leute von einen Nutzen haben, ist abgabenrechtlich zumeist von nachrangiger Bedeutung.)

Tja. Und deswegen muss man in Hessen, so es die jeweilige Uni will, für das Recht zu promovieren einen Obolus entrichten. Und einen nicht zu knappen. Schon damit die Konkurrenz durch nachwachsende WissenschaftlerInnengenerationen für die Professureninhaber nicht zu groß wird und sie sich ihre Kollegen (bewusst zwei Mal nur die männliche Form...) weiter von Hand entsprechen eigener Vorstellungen über die zu vertretenden Inhalte aussuchen können.

Eben so, dass man weiter unter sich bleibt.

Vom Prinzip wie beim heutigen Burka-Beitrag im FR-Blog angerissen, der Frau Zypries' Schuluniformforderung mit dem Hinweis auf die soziale Selektion in Bezug auf Gymnasienbesuch kontert...

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ich bin ja die letzte die sich über gebühren eines promotionsstudiums freuen würde, aber zumindest ist es bei der goethe-universität letztlich nicht nötig eingeschrieben zu sein, um promovierren zu können. das ist eine ganz freiwillige entscheidung, ausser man besucht einen promotionsstudiengang oder graduiertenkolleg, dann ist man allerdings meist auch stipendiat und dann sollte das stipendium auch die erhöhten kosten umfassen.

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Da habe ich eine potenziell schlechte Nachricht

Zwar noch keine konkrete, aber zufällig weiß ich, dass Promotionsordnungen durchaus auch geändert werden können. Die aus der Philosophie (die ja nicht nur das exakt gleichnamige Fach umfasst sondern noch diverse andere nicht-naturwissenschaftliche, nicht-ökonomische, nicht-juristische) ist gerade in einer Reihe von Punkten im Änderungsprozess. Wenn auch eher harmloses Zeugs bzw. sogar Promotionserleichterungen (geringere Anzahl an Druckexemplaren der Dissertation z.B.).

Falls also die JWGU ihre PromovendInnen schröpfen wollen würde, wäre das eine Frage von lediglich einer Reihe von Sitzungen, für die in letzter Instanz gilt, dass die professorale Mehrheit im Senat entscheidet... oder noch schlimmer: Das Ministerium, indem es die Einschreibung zur Voraussetzung der Promotion machen würde.

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nochwas: warum ist's eigentlich bei unseren freunden von der Jungen Union so still? gibt's da wirklich nichts wichtigeres als Anti-Abtreibungsraps zu bejubeln? und warum sagt der RCDS Hessen nix? nur hier hat man die gute nachricht schon vernommen.

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Was ich ja RICHTIG erschreckend finde...

Der werte (?) Flo Schörder, der sich beim RCDS Hessen darüber auslässt, "Es rächt sich, daß die linken Hochschulgruppen außer gebetsmühlenartiger Proteste gegen Studienbeiträge keine Konzepte für die Studenten und für eine moderne Hochschule zu bieten haben." war 2003/04 SOZIALreferent des AStA der JWGU...

Nun... er wird gewusst haben, warum er sich seinerzeit primär um den Bereich "Stipendien" bemüht hat...

[Und ich sag' mal, ich persönlich weiß, warum ich in meiner Gruppe wiederholt gegen Koalitionen mit dem RCDS gekämpft habe...]

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Wozu überhaupt eine Uni?

Nun, es steht ja jedem frei, sich auch ohne eine Uni im Rücken weiter(aus)zubilden. Es gibt genügend darbende Privatdozenten, die sich als Lehrkraft (alias Dompteur, Inspirateur, Projektmanager) gegen einen bescheidenen Unkostenbeitrag zur Verfügung stellen würden. Für Geistes- und Sozialwissenschaften braucht's als Infrastruktur ja nur wenig mehr als einen Raum und ein paar Stühle. Öffentliche Parkanlagen, Cafés, leer stehende Fabrikhallen gib's ja genug. Als Einstiegslektüre empfehle ich das Buch hier, mit einer langen Zusammenfassung hier und einer extrakurzen dort... Worauf wartet Ihr noch?

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Schöne Bilder

Schöne Bilder hast du da gepostet? Hast du diese selber gemacht?

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ja, das bild ist am freitag auf dem campus entstanden.

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Eine blühende Landschaft in der Wunderwelt des bundesrepublikanischen Bildungssystems...

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hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
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For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
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American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
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