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Vormittag

Willkommen beim alljährlich vom Land Klagenfurt ausgetragenen Menschenmassenversuch, wieviel schlechte Literatur ertragbar ist, ohne schreiend aus dem Raum laufen zu müssen. Ich freue mich, daß ihr schon zu dieser frühen Stunde dabei seid, dann bin ich nicht so einsam hier vor der Glotze mit meiner Tasse Kaffee und meinem Erdbeertörtchen.

Und schon geht es los, dieses Jahr im schicken Mensch-ärgere-dich-nicht-Ambiente. Siebzehn Autoren sind‘s, die von Burkhard Spinnen ins Rennen geschickte Gabriele Petricek ist wegen unerlaubter Veröffentlichung ihres Textes vorab disqualifiziert worden oder so ähnlich, später sagte Herr Spinnen was von zurückgezogen; wie auch immer. Die Jury ist unverändert, lauter bekannte Nasen. Radisch ist Jurypräsidentin.

Im Fenster neben diesem Textverarbeitungsfenster liest gerade Nikolai Vogel. Das ist so halboriginell: Eine alte alleinstehende Dame verursacht mittels ihres vom verstorbenen Mann dazumals konstruierten Blumenbewässerungssystems einen Wasserschaden beim Programmierer untendrunter. Das lädt ein zu a) allerlei Wassermetaphorik und b) Codezeilenrezitation, um die entfremdete Welt des Programmierers zu verbildlichen, der denn auch prompt zu Daseinshinterfragung anhebt, als er mit Freundin im Café herumsitzt. Das ist alles ganz gut gemacht, aber auch auf den Wettbewerb hinkalkuliert, so kommt mir das vor, und daher wenig mutig.

Erwartungsgemäß reagiert die Jury: Toll! Stark! die einen. Übererklärt, zu brav, die anderen, namentlich Frau März und Frau Strigl, die ja meistens sowas wie die Stimmen der Vernunft verkörpern. Nicht immer, aber doch oft genug, um mir positiv aufgefallen zu sein.

Ein Vorstellungsfilm mit überzogen eindringlicher Musik versucht, mir die langweilig wirkende Julia Schoch näherzubringen, die aber leider dreinschaut wie eine Trümmerfrau bei der Frühstückspause. Da hilft alle Fiedelei nix. Gut, im „Körper des Salamanders“ hab ich schon ein bißchen herumgelesen, ganz durchgedrückt hab ich das aber nicht. Hat mich irgendwie alles nicht richtig interessiert. Ich bekomme mich auch heute zunächst nicht motiviert, mich für Julia Schochs Geschichten zu interessieren. Am frühen Morgen bin ich besonders ungnädig, so auch heute. Wenigstens bin ich so fair, das dazuzusagen.

Ich hätte jedoch „Verabredungen mit Mattok“ lesen müssen, dann hätte ich verstanden, daß es sich um eine Art Sequel zu diesem Roman handelt. So bleibt eine seltsam in der Luft hängende Geschichte übers Unterwegssein im Dienste der Kultur, über Preußen und Brasilien inklusive dem in der heutigen jungen Literatur nicht mehr wegzudenkenden motivationslosen Ablenk-Beischlaf.

Alles lobt auch heftig, nur Herr Detering, für den ich eine stille Vorliebe hege, egal wass er sagt, Her Detering moniert die zuweilen doch arg prätentiösen Passagen. Und damit hat er nun auch recht.

Detering hat die nächste Autorin eingeladen, das ist die furchtbar junge Susanne Heinrich. Susanne Heinrich kennt vermutlich alle beiden Judith-Hermann-Bücher auswendig. Beischlaf mit Leander, Rauchen, Beischlaf mit Mirko, Rauchen, zwischendrin der Satz „Ich will, daß jemand etwas Bedeutsames tut“. Und ich will, daß jemand etwas bedeutsames schreibt. Nicht nur über Ficken und Rauchen und dann noch ein paar Körpererfahrungen, damit‘s sensibler klingt.

Ach, jetzt tu ich dem Text vermutlich furchtbar Unrecht. Man kann sich das schon ganz hübsch anhören. Ich reiß mir kein Haxen aus, aber Frau Radisch, die dem Text gegenüber „mütterliche Gefühle“ hegt: „Wenn ,Wir rauchen beim Ficken‘ der erste Satz ist, kann das schon kein schlechter Text sein.“

Mich überrascht das nicht im Geringsten. Was hab ich letztens noch über Frau Radisch und ihre Schlüsselreize geschrieben? Genau. Ein böses F-Wort, und schon ist Iris wieder ganz aus dem Häuschen und glaubt, jemand präsentiert ihr hier die große weite Welt in all ihrer Schlechtigkeit. Wenn ich das mitbekomme, schwanke ich immer zwischen Abscheu und mütterlichem Fürsorgebedürfnis. Man möchte sie dann am Händchen nehmen und mal eine abendliche Runde durchs Bahnhofsviertel drehen, da hat sie ihre große böse Welt, die sie ja immer einfordert und mit tödlicher Zielsicherheit dann grundsätzlich bei den Falschen zu finden glaubt, zum Beispiel in einem Text über Ablenk-Beischlafe dreier emotional nicht ganz ausgereifter junger Menschen.

Die anderen Juroren betreiben noch ein bißchen Querbeet-Vergleicherei, Bonjour Tristesse und Dorian Gray werden bemüht, um die Hohlheit ästhetisch zu untermauern. Nur Norbert Miller wittert mehr Welt der Amelie als Chabrol.

Der letzte vor der Mittagspause ist Sasa Stanisic (der eigentlich mit viel mehr Schnörkeln an den Buchstaben geschrieben wird, aber dann kann ich das Dokument nicht mehr als Western Code speichern), es geht um Krieg und Kinder, aber ich hab viel zu erledigen und breche hier ab. Den lese ich, denke ich mir, im Netz nach.

Mittag

In der Mittagspause habe ich ein paar Transporte zu machen. Auf das Fahrrad und los Richtung Rödelheim zum Kopierladen, die bestellten Plakate abholen. Sind gut geworden. Dann weiter die Rödelheimer Landstraße entlang Richtung Westbahnhof. Das ist bekanntes Gelände, nicht nur durch den Text der Klagenfurtgewinnerin Inka Parei. Bis vor ein paar Jahren war hier noch das Siemensgebäude, Zweigniederlassung Frankfurt-Rödelheim. Meine Familie hat bei Siemens gearbeitet, zwei Generationen, auf mütterlicher wie väterlicher Seite, Opa, Opa, Tante, Mama, Papa.

Im alten Gebäude an der Gutleutstraße hat sich die Ehe angebahnt, die zu meiner Zeugung führte. Ich habe hier feriengejobbt, mein Vater hat hier jahrelang im Büro gesessen und irgendwie diffus kaufmännisches bearbeitet. Was er da genau gemacht hat, habe ich nie ganz verstanden, aber er versteht vermutlich auch nicht genau, was ich an der Uni machee. Siemens hat auch jetzt noch einige Abteilungen hier, aber das große Gebäude ist verkauft und wird irgendwann abgerissen, soweit ich weiß. Mein Vater ist nun in Rente, als letzter meiner Familie hat er nach dem soundsovielten Dienstjubiläum die große Siemensfamilie verlassen mit Urkunde und Kugelschreiber in Gold, aber sämtliche Elektrogeräte in meinem und meiner Eltern Haushalt sind immer noch von Siemens.

Am Abendbrottisch, wenn mein Vater aus dem Büro erzählte, setzte sich allmählich ein Bild zusammen von dem, was dieses Siemens ausmachte. Es bestand aus einem Gebäude mit Fenstern, die sich nicht öffnen ließen, Großraumbüros und einer damals modernen, aber bei den Mitarbeiten noch nie beliebten Klimaanlage, von der man krank wurde, da sie zog, weshalb meine Mutter zu den Stricknadeln griff und meinen Vater mit Jacken und Pullundern ausstattete. Es gab einige Bodenfliesen, die man hochheben konnte, darunter zwei Kasten Bier, direkt zwischen den kühlen Rohren. Es gab ein Datenverarbeitungssystem, das mir als Kind wahnsinnig fortschrittlich vorkam und als Jugendliche wahnsinnig steinzeitlich, womit ich beide Male vermutlich recht hatte, grüne Zahlen auf schwarzem Bildschirm. Es gab ein Dokumententransportsystem, eine Art Miniaturschienennetz, das durchs ganze Haus verlegt war. In die "Waggons", braune Plastikcontainer, paßten genau zwei Aktenordner, man mußte dann nur noch mittels eines zweistelligen Buchstabencodes den Zielbahnhof im Haus einstellen, einen Knopf drücken und schon fuhr das Wägelchen munter los, Wände hinunter, auf Böden und an Decken eine vorgeschriebene Route entlang, bis es ankam, wo es hinsollte. manchmal kam es wieder zurück, dann mußte man anrufen und dem zuständigen Mitarbeiter sagen, er solle mal seinen Bahnhof freimachen, denn mehr als zwei Wägelchen paßten nicht in die Stationen, nur die Poststelle hatte natürlich einen großen Güterbahnhof.

Viele Gelände, die mühsam angelegt wurden, Seen, die geschaffen wurden, da gab es sogar Mandarinenten, die ich mir manchmal anschauen durfte, wenn meine Mutter meinem Vater etwas ins Büro bringen mußte, zum Beispiel den Geburtstagskuchen. Die bei Siemens hatten den Ruf, mehr zu feiern als zu arbeiten, und da war was dran. All diese Gelände sind nun entkultiviert, entvölkert, entbaut. Das Brachland überwuchert alles mit einer krautigen Schicht, zwischendrin noch einige Hofeinfahrten, aber keine Spur mehr vom großen alten Tor, das man nur mit Werksausweis oder Anmeldung passieren durfte, kein Pförtner mehr, der etwas zu bewachen hätte.

Vermutlich hat jeder damit gerechnet, daß ich auch zu Siemens gehe. Alle waren bei Siemens, und sie waren recht gern da gewesen oder waren es immer noch, warum also nicht? Nichts lag näher. Ich hätte eine kaufmännische Lehre machen können wie mein Vater. Mein Vater ist nach der mittleren Reife vom Gymnasium abgegangen, und auch ich war schlecht genug damals, daß es nahegelegen hätte, die Schule zu verlassen und eine Ausbildung zu machen. Irgendein diffuser Wille hielt mich fern, irgendetwas hielt mich bei der Stange, ich machte weiter, machte Abitur, jobbte währenddessen als Ferienaushilfe in der Registratur auf der Etage meines Vaters, machte auch dann weiter und wollte noch immer nicht zu Siemens.

Der Mann von der Registratur kam an, breitete seine Bildzeitung aus und machte zuallererstmal Frühstück. Ab und an kam etwas herein, das verteilt werden mußte. Zweimal am Tag fuhr man mit einem Wägelchen herum und verrteilte die Post. Einige Irrläufer wurden per Schienensystem weitergeleitet. Ein paar Faxe wurden entgegengenommen, ab und an das Papier der Drucker gewechselt, fünf Nadeldrucker, fünf unterschiedliche Papierformate, fünf unverständliche Einfädelsysteme ebendiesen Papiers mit gelochtem Rand in Plastiknoppen, fünfmal Höllenlärm. Dann ging's wieder Postverrteilen, in jeder Abteilung hatte der Mann von der Registratur einen Ansprechpartner, mit dem er zehn Minuten tartschen konnte, dann gibg's gemütlich weiter. Überarbeitet wurde sich vielleicht anderswo, hier nicht.

Ich will gerade auf die Brücke abbiegen, die mich über die Gleisanlagen am Westbahnhof bringt, ich fahre gerade hinter der Hecke aus Rosa gallica hervor, die Radweg und Straße trennt, als ein weißes Auto auf mich zurast, warum rast der so, warum bremst der nicht? Ich bremse, er bremst nun auch, hat mich gesehen, ich lenke nach rechts, er lenkt nach links, wir lenken auseinander um Kollision zu vermeiden, seine Bremsen quietschen, meine ebenso, ich trete in den Rücktritt, schließlich bleiben wir stehen, mein Schutzblech berührt seinen Kotflügel. Mir ist nichts passiert, aber meine Beine scheinen unter meinem Gewicht nachgeben zu wollen. Der Fahrer macht entschuldigende Gesten, denn die Vorfahrsstraße biegt mit mir ab, nicht mit dem Wagen, der Fahrradweg ist klar über die Fahrbahn hinweg markiert, ich bin eindeutig nicht schuld, er hat mir die Vorfahrt genommen. Ich schiebe mein Fahrrad auf den Bürgersteig, atme durch, der Fahrer hält auch, ein Mann von Ende Vierzig, Bart, Typ Familienvater. Er kurbelt das Fenster runter, alles ok? fragt er.

Alles ok, sag ich, nur der Schreck und mir schlottern die Knie. Da sehe ich die Schrift auf seinem weißen Wagen, türkisfarbene Schrift, es ist ein Firmenwagen von Siemens. Alles ok, aber ich stelle mir vor, wie es gewesen wäre, wenn er schneller gefahren wäre, wenn er nicht rechtzeitig gebremst hätte oder ich, und ich in weniger großzügigem Bogen die Kurve genommen hätte. Dann wäre ich von einem Siemens-Dienstfahrzeug überfahren worden, die Firma hat's gegeben, die Firma hat's genommen.

Nachmittag

Kristof Magnusson liest einen Teil aus einem Roman, der in Island spielt, alte Schulfreunde treffen aufeinander, ein dankbares Sujet, in der Tat. Aber ich habe den Verdacht, daß es an sich schon schwierig ist, einen Teil aus einem Roman zu lesen, weil Romane eben andere Spannungsbögen vorlegen müssen als in eine halbstündige Lesung paßt. Eine Frage des Formats, nicht der Qualität.

Ich finde den Text ja ganz witzig und schlagfertig, und zu meinem großen Erstaunen hat sich auch die Jury gut amüsiert. Normalerweise haben es witzige Texte schwer in Klagenfurt, man kommt nur schwer an gegen einschlägige BrotNotTod-Wichtigkeiten und metaphernbeladene Empfindungsstudien, das leichtfüßige wird selten geschätzt. Und dementsprechend vermißt die Jury das Gebrochene, die eigene Handschrift, woraufhin Frau Strigl (wieder in einem ihrer legendären Schlabberhemden) meinte, es könnte ja auch gerade die Komik sein, die die Handschrift ausmache. Jaja, das kann schon sein, da kann man schon mal drauf kommen, wenn man sich mit sowas beschäftigt. Danke Frau Strigl.

Danach ein schwerer Fall. Als Helmut Kuhn loslas, dachte ich mir, mit dem ganzen Sprachspielkram und Metaphernreichtum und Rhythmus kriegt der sicher irgendeinen Preis. Das Publikum, so bilde ich mir ein, war auch recht angetan von der Geschichte eines Savant, eines Menschen, dessen Gehirn ohne Lagerverwalter auskommt und daher alles speichert, insbesondere Gehörtes. Sozusagen kein photographisches, sondern ein mikrophonisches Gedächtnis, was die Juristen, die sich zwar mit Geburtslagen und Zangeneinsatz (oder nicht) bei embryonaler Steißlage prima auskennen, dazu bewog, irgendwas von Synästhetizismus zu murmeln, was ja nun ein ganz anderes Phänomen ist und damit nichts zu tun hat. Hätte man ja mal googeln können vorher, wenn man das schon nicht weiß. Daher muß man auch nicht groß Vergleiche ziehen mit außergewöhnlich oder metaphysisch begabten Romanfiguren, man kann das einfach als seltene, aber durchaus vorkommende Behinderung und Beschreibung derselben lesen.

Jetzt spielt der Roman aber nun in Murnau und die Leute darin reden auch so und ratz-fatz sind wir bei Robert Schneider und noch schneller sind wir beim Kitschverdacht. Radisch läßt wütende Wortungeheuer ab. Nüchtern und Rakusa klauben Worte, wie peinlich. Dann Frau März, wieder mal als Stimme der Vernunft: Wir beginnen hier einen Text, den wir nicht mögen, über Gebühr vorzuführen. Danke, Frau März. So ist es, das habt ihr doch wirklich nicht nötig, so schlimm ist das alles wirklich nicht, kein Blut auf offener Bühne, keine Babyficker, da sollte man über so ein bißchen Katholizismus wirklich erhaben sein. Gut, das war alles bißchen dick aufgetragen, aber nicht schlecht gemacht, meine Güte.

Dann sagt Frau März noch was, was Allgemeines, nämlich, daß der Text prima Mystery-Fiction abgeben könnte, dieses Genre in Deutschland aber leider nicht sehr wohlgelitten sei, es sei hier heimatlos, und dieser Text mache den Fehler, sich an einen Heimatroman zu klammern. Danke, Frau März. Habe ich mich schon bei Ihnen bedankt, Frau März? Noch ein Getränk Ihrer Wahl, Frau März?

Weiter geht's mit Nathalie Balkow, "Oben, wo nichts mehr ist" heißt die Geschichte, und die ist so dermaßen fitzelig, daß ich mich nach einmal hören nichts zu sagen traue. Weil ich so damit beschäftigt war, den einzelnen Sätzen zu- und nachzuhören. Weil ich denke, es geht doch, genau zu schreiben und nicht mit dieser somnambulen Empfindsamkeit, das funktioniert, es liest sich vermutlich nur besser in Schriftform, dann kann man vor- und zurückblättern und immer wieder hängenbleiben. So will das Ohr hängenbleiben, aber es geht weiter, zu schnell, und Nathalie Balkow liest sehr schnell und hart, was vermutlich paßt, aber ich kann, tut mir leid, so schnell gar nicht denken.

Frau März freut sich über die Abwesenheit jeglichen Schwurbels, Frau Strigl sieht einen Trend zur Nachbarschaftsgeschichte (ich übrigens auch), die ungeheures erotisches Potential berge. Frau Radisch sagt was Kluges (Achtung!), nämlich, daß ihr die Kleinteiligkeit gefalle und sie hier eine Art junge deutsche Sachlichkeit ausmachen kann, die jedoch nicht in Kargheit steckenbleibt. Dann danken alle, freuen sich alle und der erste Tag schließt harmonisch.

Nur Frau Schoch, die ich heute Morgen noch langweilig fand, fällt beim Interview auf: "Was bedeutet der Ingeborg-Bachmann-preis für Sie?" fragt der Scobelgerd zum Ausklang, und sie guckt und schweigt zunächst perplex in die Kamera. Nicolai Vogel leiert sich was höfliches aus den Rippen, dann nochmal Schoch: "Ach, Herr Scobel, das wissen Sie doch. Künstler und Journalisten sind eitle Hunde, die wollen Geld und ins Fernsehen."

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whow

beeindruckt von der fülle der berichterstattung,
da sage noch eine, daß schwänzen sich nicht lohnen würde...
und außerdem froh, daß nichts schlimmeres passierte auf dem zweirad.

eines hast du geschafft, nach jahren frühen ausschaltens -weil zu enervierend- bekomme ich wieder interesse an live-teilhabe, was aber leider nicht möglich ist.
so werde ich mir zur quellenkunde gerne deine berichte durchlesen.

zur freiheit der kunst noch der hinweis auf die aktion
FREIHEIT FüR WERTHER
freiheit für werther
mit der bitte um unterstützung

...griesheim, innovativ und jung...griesheim, innovativ und jung...griesheim, innovativ und jung

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Mea Culpa

Bekenne, noch nie beim Ficken geraucht oder beim Rauchen gefickt zu haben, denn ich halte es nach der Devise "pfeif nicht, wenn du pisst". Bekenne, noch nie in einer langweiligen Literaturlesung gewesen zu sein. Bekenne, Adornos Satz "Jegliche Kultur nach Auschwitz ist Müll" wieder sehr sympathisch zu finden.
Erkenne: Tolle Rezension, Andrea!

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Ich bewundere deine Geduld. Ich fürchte, die Borniertheit des deutschen Hoch-Literaturbetriebs triebe mich vollends die Griesheimer Wände hoch, sollte ich mich dazu entschließen, mich intensiv damit zu befassen. Ich stelle immer wieder fest, dass Germanisten irgendwie andersartig sind. Ein seltsames Volk. Wenn Frauen von der Venus kommen und Männer vom Mars, kommen Germanisten vermutlich aus der hintesten Ecke des Pferdekopf-Nebels. Ich bin ja nun praktizierender Banause, aber ich habe immer das banausige Gefühl, dass man das Bewertungsgerüst, nach dem man in Deutschland Literatur in gut oder schlecht einteilt, nicht mit den Eigenschaften lesbar oder nicht lesbar befrachtet hat. Vielmehr fußt es in dem verzweifelten Versuch einer sich selbst definierten bildungsbürgerlichen Elite, das Hässliche unhinterfragt zu favorisieren, damit man bloß nicht unter Verdacht kommt, das Schöne zu mögen. Denn das läge wiederum gefährlich nahe am Kitsch und würde somit einen sofortigen Würde- und Rangverlust mit sich bringen. Maßstab einer Bewertung von Literatur ist also die Egopflege und der Rangerhalt innerhalb eines entemotionalisierten Umfelds einer "closed group", die gelernt haben, mit Worten, aber nicht mit Gefühlen umzugehen. Deshalb ist ein Buch besonders gut, wenn der Held auf den ersten zehn Seiten in die Ecke kotzt.
Aus dem gleichen Grund werden so viel ausländische Autoren ins Deutsche übersetzt, aber selten deutsche Bücher in andere Sprachen. Es gibt Orte auf dieser Welt, wo man zwischen "wanking" und "writing" besser unterscheiden kann als in diesem unserem Land.

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Schönnn

und ich denke ab und zu dass ich ein miesmacher bin was deutsche prosa angeht, ich bin es nicht, ich danke Dir sehr

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danke, danke, danke. ich les Euch alle. ich komm nur nicht zum antworten, weil es so furchtbar viel zu schreiben gibt gerade.

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seit 6312 Tagen sitz ich hier
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'einen hab ich noch'


hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
[hadephy am 29.01.17 23:39]

For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
[hadephy am 01.01.17 20:24]

American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
[EinGedanke am 13.09.14 11:27]

ich war schon wieder in china


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[andreaffm am 12.08.14 17:04]

Ich erzähle was über den Mekong


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[andreaffm am 04.06.14 23:06]

...
Ich erzähle was über Wien. flattr.com  ...
[andreaffm am 27.04.14 13:39]

...
Ist hier : www.wrint.de  ...
[andreaffm am 07.03.14 21:53]

...
DA freu ich mich drauf! :-)  ...
[m8 am 07.03.14 21:42]

...
Ich erzähle was über Burundi.  ...
[andreaffm am 06.03.14 21:34]



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