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Immer, wenn man sich das Gefühl aufreißt, daß das eigene Blog angesichts der Revolutionen anderswo in der Bedeutungslosigkeit versinkt, ruft ein freundlicher Medienvertreter an und will was. Am Montag war das ein Herr vom Deutschlandfunk, der für die samstägliche Sendung von Campus und Karriere ein Feature über die Frankfurter Poetikvorlesung machen soll und nach fleißigem googeln auf meine Berichterstattung stieß. Weil er neben sich selbst beglückwünschenden Kulturfunktionären noch eine andere, studentische Stimme in seiner Sendung haben wollte, vereinbarte er zwischen dem Termin beim Kulturdezernenten und der Suhrkamp-Presseabteilung auch einen mit mir. Bei mir. Also aufräumen. Anziehen und Haarewaschen egal, ist ja nur Radio.

Ich soll "in die Tasten hauen", sagt der Radiomann.

Inzwischen habe ich eine gewisse Übung im so tun als tippe man gerade ganz spontan was erlangt. Ich hau also in die Tasten, und zwar so, daß es sich echt und nicht willkürlich anhört, also mit dem satten Patsch der Leertaste dazwischen, und dabei spreche ich den Text, von dem ich so tu, als tippe ich ihn gerade, in ein Mikro.

"Radio lebt ja auch von den Geräuschen", sagt der Radiomann.

Ich weiß. Und Fernsehen von den Bildern. Man ist ja ein aufmerksamer Medienkonsument, da weiß man sowas.

Ich habe mir auch extra die Erlaubnis geholt, ein bißchen ätzen zu dürfen. Also ätze ich ein bißchen, erzähle von den Silberlocken in den ersten Reihen, dann soll ich das nochmal sagen, diesmal kürzer, und nochmal, noch kürzer. Spontan ist, was man nach dem dritten Durchgang nicht weggelassen hat.

Zum Schluß die ganz peinliche Frage: Ob ich selbst mal eine Poetikvorlesung halten wolle, ob ich mir das vorstellen könne. Da vertröste ich den Radiomann dann doch, er solle mich bitte in 30 Jahren nochmal fragen. Aber ich würde bestimmt was über Blogs machen. Das stell ich mir so vor, wenn ich eine dieser Phantasien habe, mit der Mineralwasserflasche vor dem Spiegel die Oscar-Dankesrede einübend (nicht heulend, natürlich).

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na dann ist mal wieder

radiohören angesagt!

ich bin schon neugierig auf die stimme griesheims im radicampus ;-)

danach radio nicht abschalten,
im anderen deutschlandradio kultur kommt um 18.05 uhr ein feature über sartre!

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Radio lebt ja auch von Geräuschen

am Computer ihrer Studentenbude – klingt mehr wie ein Lochstreifenstanzer, ist das wirklich O-Ton Ihrer Tastatur? ;-)

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so klingt ein iBook im Radio.

wenn man schreiben simuliert, zumindest.

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Ich übe meine Oscar-Dankesrede immer mit der Haarspraydose.

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wenn der spiegel im bad hängt, liegt das nahe. mein spiegel hängt halt im flur.

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Vom Campus zur Karriere


Wer:    «Die junge Schriftstellerin und Anglistikstudentin macht die Poetikdozentur der Universität Frankfurt gern zum Thema ihrer ironischen Seitenhiebe gegen den deutschen Literaturbetrieb.»
 
Wann:     Samstag, 18. Juni, zwischen 14:05 und 15:00
 
Wo:     beim Deutschlandfunk,
übers Internet: Flash | WMP | REAL | MP3
oder klassisch: drahtlos.
 
Mehr: nachzulesen hier und dort

Wird auch Zeit, Andrea, dass Du Deine Stimme landesweit erschallen lässt. ;-)

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Hach, wie schön!

Ich wollte schon immer mal bei irgendwelchen Berühmtheiten sagen können, das ich die gekannt habe als sie noch ganz normale Menschen waren statt Halbgöttern. Andrea, du bist echt auf dem besten Weg mich glücklich zu machen. Aber ich wußt ja schon immer das aus euch noch was ganz Großes wird... sniff ;-)

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Und wenn ich es jetzt noch irgendwie schaffe, dieses Gefühl der bodenlosen Peinlichkeit loszuwerden.

(Studentenbude. Also wirklich. In welcher Studentenbude hängt schon ne bulgarische Ikone an der Wand. Diese Medienvertreter sehen ja auch nur, was sie sehen wollen.)

Gosseratz: Du bekommst natürlich eine besonders freundliche Erwähnung in meinen Memoiren.

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andrea: Das Gefühl der bodenlosen Peinlichkeit werden wir wohl nie los, weil wir a) Hirn haben und b) das dazu einsetzen uns selbst vor allen anderen am härtesten zu kritisieren. Geht mir auch nicht anders.
Da gibts ne DVD, wo ein Video Interview mit dem Betriebsratsvorsitzenden der HypoVereinsbank und ein anderes mit mir drauf ist. Wir stimmen in einigen Punkten sogar in unserer Meinung überein. Ich hab mich beinahe zu Tode geschämt und das Gefühl gehabt ich rede mich aus Nervösität um Kopf und Kragen. Das Ganze ist bei den jungen Oberleutnaten der Bundeswehr Universität im Umlauf und irgendwie hab ich die beeindruckt. Keine Ahnung wie, naja, sind ja auch nur Offiziere... ;-)

Cool, auf die Memoiren freu ich mich schon! Kommt dann auch deine Kritik meines äußeren Auftretens? ;-) Und was ist denn jetzt mit dem Blog Buch, verdammich? Da hattest du auch Versprechungen gemacht auf die ich bestehe.

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ach, das blog-buch. gut, daß Du mich dran erinnerst ... tüdelü.

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in 30 jahren

wieder,
gleiche welle
und mit der
"oscarrede"

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Die Stimme aus FFM

Wer sich der Sendung durch ausgiebiges Sonnebanden und dergleichen entzogen hat, kann sich die Stimme der Meisterin noch immer als Aufzeichnung (1.9 MByte = 4½ Minuten Sendezeit) anhören.
Ich finde allerdings, dass öffentliche Lesungen wie diejenige in Berlin für Deine eigene Vermarktung ergiebiger wären, zumal die Moderatorin vom Deutschlandfunk Deinen Beitrag als Teil der PR-Arbeit der Universität Frankfurt verstanden wissen will. Von daher würde ich Deine Aufwendungen für die radiophonische Darbietung dem Uni-Präsidium ungerührt in Rechnung stellen.

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ah, danke für den Direktlink. ich lad gleich mal runter. Arbeiten gilt doch nicht als Sonnenbaden und dergleichen?

die haben WAS?! teil der PR-arbeit? find ich ja irgendwie niedlich, daß mein kleines privatblog eigentlich nur zu den zweck da sein soll, die frankfurtr uni zu promoten. wär ich so auch nicht draufgekommen.

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Vom «lieben» Geld...

@Andrea 1: Bei meiner Bemerkung zum Sonnenbaden war ein Augenzwinkern mitgedacht. ;-) Schulmeistern steht mir als Zaungast nicht zu.

@Andrea 2: Das eigentliche Thema der Sendung lautete aber sinngemäss: Wettbewerb unter den Hochschulen – oder habe ich mich verhört? Es drehte sich alles um das «Spieglein, Spieglein an der Wand, welche Hochschule hat mehr Literaten und Nobelpreisträger hervorgebracht im ganzen Land»? Zu diesem Zweck sind einem Studentinnen, die fleissig und zum Nulltarif Material für die Doktorarbeiten anderer sammeln oder mit ihren Blogs Adornos Nachruhm in die Welt hinaustragen und die erst noch das Zeug zur Schriftstellerin haben, nur Recht.
Langfristig geht es um das Überleben der Unis. Vater Staat ist bald pleite, so dass sie je länger je mehr unter Rechtfertigungszwang stehen, um noch Zuschüsse zu ergattern. Wer bei der Dezimierung, nach den ach so reliablen und validen Ratings (kommt von «raten»), dann keine bunten Schwanzfedern vorzuweisen hat, geht langfristig unter. Also öffnet man die Hochschulen fürs Volk, wenigstens tageweise, zerrt Nobelpreisträger temporär ans Katheder, verleiht Ehrendoktortitel etc. um sich in deren Schatten sonnen zu können, eine Hand wäscht die andere. Heisst der Promi dann Doktor Kohl – und wie neulich: Gerhard Schröder – dann tragen Funk und Fernsehen nochmals gratis zur Steigerung der Aufmerksamkeit für die eigene Institution bei.
Ich finde es nur recht und billig, dass man den Elfenbeinturm für alle offen hält und dem Steuerzahler zeigt, wo seine Milliarden hin fliessen, die Unis haben ja auch einiges zu bieten. Doch geht es letztlich um den eigenen Brotkorb, Gehälter von Professoren, vom akademischen Mittelbau und nicht zuletzt auch den vielen Zulieferern. Die eigene Ökonische, in der man unbehelligt werkeln kann, ist in Gefahr, auch wenn das niemand offen zugeben würde. Denn es drohen schrittweise Kürzungen von Etats und Zuschüssen, man munkelt von Privatisierung.

Ausserdem glaube ich nicht, dass sich die Illusion, wonach mehr Ausbildungsplätze automatisch mehr Erwerbsarbeitsplätze nach sich ziehen, langfristig aufrechterhalten lässt. Eines Tages wird der Traum von der (Aus-)Bildung für alle erloschen sein und die Unis schrumpfen wieder auf eine überschaubare Grösse, wie wir sie im Mittelalter hatten, was vielleicht gar nicht so schlecht ist.

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Ich wusste gar nicht,

dass wir an der JWGU einen "Adorno-Hörsaal" haben.

Ich meine, hey, ich dachte eigentlich, ich hätte das eine oder andere im Vorlesungsverzeichnis an Raumangaben gelesen, aber... "Adorno-Hörsaal"?

Meint der DLF am Ende einen von den "römischen" (I bis VI; im Gegensatz zu den "arabischen", 1-16), wo immer die WiWis und JuristInnen ihrer Nikotinsucht nachgehen und deren Vorräumlichkeiten daher stets einen dezenten Hauch nostalgisch stimmender gelblich-bräunlicher Teer-Patina tragen? :-?

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es ist natürlich römisch-sechs gemeint, weil da einst der adorno-hörsaal-incident vorfiel. wir könnten ja mal nen antrag auf namensänderung einreichen. (oder mindestens ne gedenkplakette.) na, wie wär's, herr senator?

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Lieber einen Adorno Hörsaal als eine Ignatz Bubis Brücke. Immerhin, war der nicht bei den Immoblienspekulationen beteiligt, welche die Häuserbesetzungen und Strassenkämpfe im Westend mit u.a. unserem (damals nicht so fetten) Außenminister hervorriefen? Oder täusch ich mich da?

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'einen hab ich noch'


hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
[hadephy am 29.01.17 23:39]

For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
[hadephy am 01.01.17 20:24]

American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
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