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"Deutsche Blogger" ist das FAZ-Dossier (jetzt auch online)überschrieben, was seltsam allgemeingültig klingt. Und es steht noch ein Text darüber, der klingt eher mäkelig: "Die Menge an Information ist nicht das Problem im Internet, solange sie jemand einordnet und bewertet. Lange sah es so aus, als könnten Blogger das übernehmen. Leider beschäftigen sie sich lieber mit sich selbst."

Und kaum ist man genervt und denkt, ach, machen wir es den Journalisten wieder mal nicht recht, kommt ein Text, bei dem es dann irgendwie um etwas ganz anderes geht, nämlich ein Phänomen, das vor einigen Jahren bereits unter dem Schlagwort Bloggerblues kursierte. Dieses Gefühl, vom wirtschaftlichen Zwang auf der einen Seite und der schieren Sinnlosigkeit auf der anderen zermürbt zu werden, das haben wir hier ja auch schon kreuz und quer verhandelt. Und ein paar haben dann aufgehört zu bloggen, das passiert, Verluste gibt's immer, und andere machen weiter, trotz allem, und machen immer noch.

Es ist dann auch kein sonderlich anklagender, eher ein desillusionierter Text geworden, über drei Seiten Feuilleton reicht er (soviel Bloggerverständnis war nie) und viele Berliner Blogger dürfen darin ihre Befindlichkeiten ausbreiten. Spreeblick zehrt vom Jamba-Ruhm, andere beraten, aggregieren oder tun sonstwas, um sich zu finanzieren oder irgendwie berühmt zu werden, wenn schon reich oder schön keine Option ist. Angeblich finanzieren Eltern. Man hängt im Café rum. Andere kriegen selber Kinder und können nicht mehr ewig so weiterwurschteln. Die alten Geschichten werden ausgepackt, der Opel-Test, Lobos Reichtum für alle. Diese alten Geschichten und die Gestalten, die irgendwie nicht richtig angekommen sind und bei denen man sich überlegt, ob man sich nun Sorgen um sie machen soll, die münden dann im Text in die neuen Geschichten: Twitter, Facebook, heute bloggt ja keiner mehr, der Nachwuchs bleibt aus. Genau wie bei den Kaninchenzüchtern.

Bloggen war eine Zeitlang hip, aber es ist anstrengend und macht Arbeit. Es ist ja nicht so, daß ich nicht müde wäre, jetzt gern ins Bett gehen würde nach einem langen Tag, denn morgen muß ich früh raus, das Holzmedium ruft. Es ist ja nicht so, daß es bequem wäre, das ist es nämlich nicht. Es bringt auch kein Geld. Ich mache hier auch nichts, worüber wichtige deutsche Journalisten sagen, daß es für das Wohlergehen der Nation unverzichtbar wäre, aber man bloggt ja auch nicht für Journalisten. Und schon gar nicht für solche, die sich innerhalb eines Textes nicht auf der oder das Blog einigen können. Man bloggt idealerweise auch nicht für andere Blogger. Am besten, man bloggt, weil man selber nochmal über etwas nachdenken will.

Aber Bloggen wurde irgendwie noch nie inhaltlich begriffen, immer nur formal oder wirtschaftlich, und das ist der große Fehler, den alle machen. Ich wiederhole und wiederhole mich damit, ich weiß, aber "Bloggen" ist eine nur sehr unzureichende Tätigkeitsbeschreibung. Die Überschrift über dem Dossier fordert, Bloggen solle vor allem bedeuten, Informationen im Internet einzuordnen und zu bewerten. Ich erinnere mich an Zeiten, da wurde Bloggern vorgeworfen, quasiparasitär nur von Informationen aus zweiter Hand zu leben. Wie man's macht, macht man's verkehrt. Ich für meinen Teil habe mich ja nie groß mit Einordnen aufgehalten, ich schreib ja lieber selbst. Wer weiß, was daran nun wieder nicht recht sein soll. Als ob man einen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen hat und die Erfüllung verweigert.

Also, wenn das so ist: Ich verweigere mich. Ich will nichts einordnen und nichts bewerten müssen. Manchmal mache ich es trotzdem, dann aber freiwillig. Meistens aber mach ich etwas ganz anderes, ich erzähle den ein oder anderen Schwank aus meinem Leben, halte ein schlechtes Buch nicht aus oder muß dringend etwas mitteilen. Es gibt keinen Chef, keinen Auftrag und Probleme im Internet interessieren mich auch nur sehr am Rande, wenn sie mich nicht gerade akut betreffen. Das ist hier eine Minderheiten-Veranstaltung, ich bin weder reich noch berühmt noch Leitmedium. Seltsamerweise interessiert es trotzdem den ein oder anderen. Und dieser Widerspruch, das ist es, was das Bloggen schon sehr viel eher ausmacht: Die radikale, aber (machen wir uns mal nix vor) trotzdem inszenierte Subjektivität, die bei vielen auf Interesse stößt. Wer da dahinter kommt, warum das so ist, der hat schon vieles verstanden.

Man könnte es auch in Anlehnung an Robert Gernhardts Poetikvorlesung so ausdrücken: Was das Blog alles kann: Alles.

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Danke. Du sprichst mir aus dem Herzen.

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Gerne lese ich, was Sie schreiben. Ich mag Ihre Bilder. Besonders das neulich von den Halbstarken. Und Ihre Bemerkung "... das sind Welpen.". Es spricht für die Qualität des Holzblatts, daß es in der Lage ist, Menschen wie Sie zu entdecken und zu einem geregelten Tagesablauf zu verpflichten. Geregelte Tätigkeit kann Sonntagsblues verursachen. Ist so.

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froschhold, danke. So richtig lange bin ich ja noch nicht in regelmäßiger Tätigkeit, und noch finde ich es ganz aufregend. Ist ja nichtmal richtig Tätigkeit, derzeit nur Softwareschulung und Unterweisung im Redigieren. Aber alle sehr nett und bemüht.

kathleen, gern geschehen.

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"was das Bloggen schon sehr viel eher ausmacht: Die radikale, aber (machen wir uns mal nix vor) trotzdem inszenierte Subjektivität, die bei vielen auf Interesse stößt."
.
Ich lese erst seit einem Jahr (wenige ausgewählte) Blogs und genau das war und ist auch mein Hauptmotiv dabei. Die Subjektivität.

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Es gibt in Zeitungen nur wenige Nischen, wo man mal "ich" sagen kann, wenn die nicht gerade weggespart werden. Es ist so viel Tagesgeschäft, das erledigt werden muß. Vielleicht bespielen Blogs da eine Lücke, ein Vakuum, das entsteht, wenn Seiten gekürzt werden und wenig Raum ist für die kleinen Dinge, die persönlichen Dinge, die Abseitigkeiten und den besonderen Blick. (Oder Reiseberichte, die die literarische Figur eines Reisebegleiters einführen. Sowas. Das ist ja keine etablierte Form.)

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Aber findet man in Magazinen nicht auch inzwischen fast nur noch die Bauchnabelschau der einzelnen Schreiber? - Während klassische Reportagen als nahezu ausgestorben zu betrachten sind.

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Ich les ja so wenig Magazine. Ich hab immer das Gefühl, da steht überall das Gleiche drin, ohne Informationsgehalt, ohne echte Gedanken und langweilig geschrieben auch noch. Ein Fallbeispiel, eine abseitige Meinung, einen Experten befragt, gut durchgerührt, ein paar bunte, langweilige Bilder drüber, fertig. Das interessiert mich schon lange nicht mehr. In Blogs hat man wenigstens das Gefühl, da schreibt jemand aus innerer Notwendigkeit heraus und hat mal kurz darüber nachgedacht oder denkt noch nach. Es ist ihm jedenfalls wichtig, wichtiger als der Lohn, den der Schreiber auf dem Gehaltszettel stehen hat für sein Auftragsstück.

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Das mit dem …

»Leider beschäftigen sie sich lieber mit sich selbst« ließe sich ja (leider) auch auf einen Gutteil dessen, was die Establishment-Medien, gerade der Kultur- und Gesellschafts-Teil so treiben, anwenden.

Schade finde ich, dass die drei Seiten vertüdelt wurden, um ‘ne Handvoll ziemlich fader und nichtssagender Nasenbohrerblogs zu portraitieren. — Positiv gesagt: eine netter Kranz aus Szenen- Veteranengeschichten … jupp, das schon.

Dennoch: Der einzige, den ich aus der Gruppe der Portraitierten respektiere, ist der Herr von Netzpolitik.

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Die Linke Anne Roth in der FAZ ist doch auch mal was ;-)

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soviel Zeit war nie..

..Blog ist sicherlich nicht alles...aber es ist eben, was es ist:
ein Phänomen unserer Zeit nämlich und etwas, was Historiker/Literaturwissenschaftler (wenn`s die dann noch gibt) ferner Zeiten, wenn der Inhalt schon längst wieder eine andere Form hat, einmal als "typisch" für unsere Zeit werten werden).
Der Inhalt aber ist Kommunikation- ein sich-austauschen und anregen und zwar durchaus gegenseitig-wobei einer ein Thema mit einem längeren Beitrag vorgibt/vorlegt. Und die "Methode " (für mich das wichtigste an der ganzen Sache überhaupt !) dabei ist das geistreiche Plaudern (etwa im Sinne Fontanes), die Fastenpredigt, der Beichtstuhl oder - manchmal - das gelehrte Gespräch - wie es eben gerade passt und konveniert. Ein Hoch auf die Blogs - literarische Salons und/oder Kirchen und/oder Oberseminare der Jetztzeit !! (Zettelkasten: Ende)

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Ja, da haben Sie recht. Der Salonaspekt des gegenseitigen Austausches kommt auch regelmäßig zu kurz. Alle ihren Habermas nicht gelesen / schon vergessen.

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Ich verstehe den Artikel nicht als Bericht über Blogger, sondern über den gescheiterten Versuch, die Deutungshoheit über diesen Begriff an sich zu ziehen. Und dann ergibt die Diskrepanz zwischen Überschrift und Inhalt auch Sinn.

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"...wenn schon reich oder schön keine Option ist. "
Auch ich musste dabei sofort an zwei ganz bestimmt Berliner Blogger denken.

Was andres:
Meine werte Gattin schreibt in ihrem Blog seit zwei, drei Jahren, und wenn ich ihr sagen würde: "Bloggen solle vor allem bedeuten, Informationen im Internet einzuordnen und zu bewerten" würde sie mich nur ganz entgeistert fragen, resp. feststellen: Spinnst Du plötzlich?

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Im Grunde ist das eine Definition aus den tiefen, tiefen Neunzigern. Inzwischen macht man doch selbst Inhalt, seit Jahren schon. Eben das, was es woanders ncith gibt.

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"Am besten, man bloggt, weil man selber nochmal über etwas nachdenken will."

schöner und wahrer satz. darauf könnte man das blog grundgesetz bauen. bei viel zu vielen blogs hat man beim lesen eher ein völlig anderes gefühl.

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es ist komisch, seit die veteranen beraten und so manche nachtleben-bloggerin sich mehr mit karriere oder nachwuchs befaßt, ferner weniger cat/strick-content und mit animierten gifs garnierte copy/paste-inhalte im wege stehen, blogge ich ich viel lieber.
ich mache ungern das, was alle machen, habe nie in der digitalen boheme* gelebt, mein erstes blog hatte vier oder fünf leser und ich wollte das so und nun mache ich immer noch etwas, das eigentlich schon längt out sein soll.
eben drum.

*daß die FAZ dieses wort noch mal ausgräbt!

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Ich hatte auch dauernd so Deja-vu-Erlebnisse. Der Text hatte fast was kulturgeschichtliches. Digitale Bohäme, das sagt doch niemand mehr ernsthaft.
Aber stimmt, es ist schöner, nicht mehr Hype zu sein. Oder besser: Sein zu müssen, man sucht sich das ja nicht aus.

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Überhaupt, Ausdrücke sind da drin... wertiges Umfeld. Echtzeitschrift. Und die Namen der Blogs in Kleinschreibung.

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Ich danke herzlich für die kompetente Einordnung und Bewertung des genannten F.A.Z.-Dossiers. Fast hätte ich das im Internet bereits erspähte Ding ja gelesen, jetzt kann ich den bereits vorab geöffneten Browser-Tab frohen und leichten Herzens gleich wieder schließen...

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Die FAZ und der Goetz

Also ich als bekennender Holzmedien-Aficionado und Bleiwüsten-Verehrer fand das Dossier sehr informativ. Man bedenke doch bitte die Zielgruppe des FAZ-Feuilletons. Es hat doch nicht jeder die gesamte Geschichte der Blogosphäre miterlebt. Für mich war das alles neu und die Axolotl-Grafik fand ich sehr erhellend. Die vorgestellten Blogs waren allerdings eine lächerliche Auswahl. Da kann man ja die Wut Don Alphonsos auf die Zwitscherer und Pfandflaschensammler gleich viel besser nachvollziehen. Die sind wirklich gelebtes Klischee. Schwamm drüber. Die Blogs, die ich regelmäßig lese (neben den Reisenotizen Kitty, Modeste, Damenwahl und last but not least den Don) müssen auf jeden Fall literarische Qualität haben. Und das haben sie alle in hervorragender Weise. Das Medium ist dabei sekundär. Wobei, Stichwort Bleiwüste, mir eine schöne Typographie immer sehr angenehm ist. Und da muß ich, horribile dictu, die Molochronik ausnehmen. Das ist mir entschieden zu bunt. Oder ich bin zu alt.
Zufälligerweise lese ich übrigens grade Rainald Goetzens „Loslabern“. Ich bin spät dran, ich weiß. Übrigens ein „schlächtes Buch“, wie MRR klabautern würde, aber doch mit ein paar netten Stellen. Da zeigt sich, daß solche blogartigen Texte zwischen den Buchdeckeln doch einigermaßen an Substanz verlieren. Aber ich amüsiere mich der Tage eben königlich, weil es fortlaufend Flashbacks und deja vus gibt. Ich glaube, wenn demnächst mal einer „Luhmann“ sagt, werde ich nur noch haltlos losprusten. Wer das Buch noch nicht kennen sollte: S. 31 f. und 94 ff. sind sehr zu empfehlen. Ich war übrigens ein paar Minuten ernsthaft über Mr. Goetz verschnupft, Andrea, bis ich dann doch loslachen mußte.

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Lieber Savall. — Ihre ehrliche Meinung zur zu bunten Molochronik war der (nötige) Tropfen fürs Faßüberlaufenlassen. Hab nun das kunterbunte Kopfschmuckbild und die eitlen Linke-Buttens entfernt, bzw. weiter nach unten geräumt. Derzeit (und bis auf weiteres vorrübergehend) also Typo nackisch.

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Savall, ich war auch verschnupft, helfe mir aber dergestalt aus der Affäre, daß ich Goetz konsequent nicht mehr ernstnehme.

Seltsamerweise wird ja, neben dem kommunikativen Salon-Aspekt, auch alles literarisch-fiktionale aus der Debatte ausgeblendet. Es scheint, als verstünden Journalisten (also alle außer mir :) nur das, was sie selbst am besten können – man beachte bitte den Konjunktiv, denn eigentlich möchte ich das nur sehr ungern annehmen. Aber irgendwie, es geht mit dem Teufel zu, wird immer die gleiche, selektive Wahrnehmung verbreitet.
Ein wenig fehlte mir aber die Aktualität an der Sache. Was war denn jetzt die Frage? "Wie geht's den Blogs in Zeiten von Twitter und Facebook?" Oder "Hat Lobo Euch jetzt alle reich gemacht?" Die Aktualität schließt ja einen kurzen Abriß der Historie nicht aus.

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Ja, das paßt besser, Molosovsky, finde ich.

Ich glaube, Andrea, daß die momentan im deutschen Blätterwald wieder aufrauschende Internet-Diskussion vom iPad verursacht wird. Wie das Kaninchen in demutsvoller Betrachtung der Schlange, kommen nun wieder alle Zukunftseroberungs- und sonstigen Geschäftsmodelle auf den Prüfstand. Es kann dabei ja gut und gern sein, daß der Jauer-Artikel schon einige Zeit in der Schublade schlummerte. Das würde auch die monierte Unaktualität erklären. Daß im übrigen die wirklich brauchbare Literatur von der Zeitgenossenschaft weitgehend ignoriert wird, halte ich für ein intrinsisches Problem. Ich kann ja allen Journalisten nur empfehlen, von Zeit zu Zeit ein paar Hefte der "Fackel" zu lesen. Das lehrt Demut und einen ordentlichen Stil.

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Aber irgendwie, es geht mit dem Teufel zu, wird immer die gleiche, selektive Wahrnehmung verbreitet.

Ist nicht nur bei Blogs so. Eben in einem anderen Zusammenhang gelesen: Wer hat, dem wird gegeben – der Matthäuseffekt in den Medien. Banal, aber wahr.

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Es gab ja auch ein paar higlights im faz-Artikel, die man allerdings in drei Absätzen hätte zusammenfassen können, wirklich gestört hat mich, dass er sterbenslangweilig ist.
Was molochronik betrifft, so mag das layout zwar gewöhnungsbedürftig sein, stellt aber, wie ich finde, eine mutige erfrischende Abwechslung zu den "sparsameren" layouts dar, inhaltlich möchte ich es ohnehin nicht missen.

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"Die alten Geschichten werden ausgepackt, der Opel-Test, Lobos Reichtum für alle. "

Party like it's 2006?

Als ich heute dem Link zu diesem Portrait gefolgt bin, dachte ich jemand hätte einen falschen Link gesetzt. Das sind Themen und Leute von vor 3/4 Jahren. Wirres.net ist nicht mehr relevant/wird weniger betrieben etc.

Ich kann mir vorstellen, dass der/die Artikelschreiber ihre Bookmarks von 2006 durchgegangen sind und nicht viel Neues gefunden haben. Kein Wunder. Beispielsweise hat Jericho an Mometum gewonnen, und 'Internet-Law' von RA Stadler wird oft auf rivva referenziert. Man muss auch sehen dass es neue Weblogs gibt, die (jetzt) mitmischen und nicht immer nur auf die alten Bekannten zurückgreifen.

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Ich war erstaunt, als ich die vollen drei Seiten heute mittag auf dem Tisch des Kollegen erspähte. Also ihm gleich weggeschnappt und gelesen, zwei, drei Mal gekichert, aber häufiger die Stirn gerunzelt. Journalisten sehen eben nur Journalisten und meinen vielleicht deshalb, Blogger sollten sein wie andere Journalisten und sozusagen den Rest der Tagesarbeit übernehmen. Ich sehe das anders. Seit die Szene 2006 auseinandersplitterte (da hätte man mal ansetzen können) und dem allgemeinen Ende des Berlin-Hypes befassen sich glücklicherweise wieder viel mehr mit sich selbst als mit Rankings, Linkings & Likings.

Ich will was erfahren und dargestellt wissen. Das (Rum-)Gemeine und die Bewerte interessieren mich nicht so. Die schönsten Blogs blühen heute für sich, irgendwo in der Provinz.

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Es geht ja nicht um schöne Blogs. Leider.

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In der papiernen Blog-Diskussion wird komischerweise oft sehr verallgemeinernd von »den Blogs« (und »den Bloggern«) gesprochen bzw. geschrieben, als ob man die alle in eine Schublade stopfen (und damit en bloc klassifizieren) könnte. Dabei gibt es -wie seit ehedem auf Papier zwischen zwei Buchdeckeln- eine unglaubliche Vielfalt, die als gemeinsamen Nenner allenfalls das Medium, die verwendete Technik hat: Der eine schreibt Verse, die zweite Reportagen, der dritte fotografiert, die vierte verfaßt Filmkritiken, manche malen Comics oder lassen sich über Teekannenhalter für Rennräder aus; andere machen noch anderes und nicht wenige ein buntes Sammelsurium ohne rechte Fokussierung (was ja auch seinen Reiz hat).

Niemand käme indes auf die Idee, Bücher in Bausch und Bogen als Schabernack abzutun, nur weil es Groschenromane und schlimmeren Schund gibt. Aber Blogs werden alle gern über einen Kamm geschoren und überwiegend der Irrelvanz geziehen...

Na und, ist man versucht zu fragen? Wo steht denn geschrieben, daß ein(e) jede(r), der/die sich im Web auf irgend eine Weise artikuliert, irgendwelchen Relevanzkriterien genügen muß? Ist es denn nicht schon an sich begrüßenswert, wenn sich Leute überhaupt aktiv artikulieren, statt nur passiven Medienkonsum zu betreiben? Und wer seine/ihre Leserschaft findet und erreicht, kann der/die so völlig auf dem Holzweg falschen Dampfer sein?

Ich glaube, den Journalisten alter Schule und Prägung macht vor allem der Aufmerksamkeitsverlust und, wenn man es so nennen mag, der Wind des Wettbewerbs um die Leserschaft und deren Zeitkontingent zu schaffen. Vielleicht ist das ja auf lange Sicht originalitätsfördernd? Mit hilflosen Versuchen, neue Publikationswege und deren Protagonisten schlechtzureden (bzw. zu schreiben) macht man sich doch auf Dauer nur lächerlich...

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Na, sagen wir so: Man kann schonmal den Kopf schütteln, wenn Blogger einen auf staatstragend oder Superavantgarde machen. Da kann man sich auch als Internetfuzzi lächerlich machen, und zwar gründlich. (Es gibt Gründe, warum ich noch nie bei der Republika war.)

Aber das Scheren über den einen Kamm nervt. Mich ja auch.

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Ich hab mich auf Bloggertreffen (die schon lange her sind) immer gewundert, warum ich mit Leuten, die sich online veröffentlichen, so gut klar kam. Da war immer eine Art der Übereinstimmung, ein ähnliches Wissen darüber, dass nur Offenheit gegenseitige Nähe zur Folge hat und dass jeder Mensch genau das eigentlich anstrebt.

Genau klar geworden ist mir das erst sehr viel später. Aber das Wissen darum begleitet mich seit dem und hat mir sehr geholfen.

Im Zusammenhang mit Blogs und Online-Veröffentlichung mögen vielleicht noch die Whisthleblowers erwähnt werden und die Organisationen, die Dinge öffentlich machen, die sonst verschwiegen werden. Meines Erachtens nach sind und waren Blogs eine Zwischenstufe der hoffentlich wachsenden Gemeinde der sich offen zu Wort meldenden Menschen, die das Internet einfach dazu nutzen, wozu es geschaffen wurde.

Nämlich, um Menschen zu verbinden.

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Sehr schön ausgedrückt! Man sollte mal ins nächste Bahnhofskiosk gehen und unter dem Schild "Presse" 10 Gazetten schnappen und dann über "DIE Presse" schreiben, und dann gucken wir noch 4 Nachmittags-Sendungen bei den Privaten und schreiben abschließend über "DIE Medien". Wenn ich nicht so faul wäre...
Blogs als Einheit zu betrachten ist eh nicht Ziel führend. Dazu sind wir Menschen viel zu verschieden.
Ich denke das Problem liegt in der Vorstellung bei vielen Schreiberlingen, das Internet sei ein gigantischer "Newsroom", bei dem es leider, leider, keinen Chefredakteur gibt, der mal auf den Putz haut.

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..der beobachter des beobachters der beobachterin..

mit einem hatte der Beitrag in der FAZ jedenfalls recht- nichts wird im Netz so heiß (und oft..und ausgiebig) diskutiert wie das Netz selbst..Selbstreferenz?..oder nur "Selbstfindungsphase eines "Mediums"?

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Eigentlich hätte man dieses Pseudo-Dossier ignorieren müssen, aber es ist ja die F.A.Z. und viele Blogs tun dem Autor nun den Gefallen, die behaupetete Selbstreferentialität zu pflegen und über das ihnen hingehaltene Stöckchen zu springen. Man kann ihn förmlich auf seinem Stuhl sehen und lächeln.

Merkwürdigerweise bleiben die F.A.Z.-Blogger konsequent ausgespart, d. h. hier greift schon eine Vereinnahmung. Blogs, die nicht in das Schema des Autors passen, bleiben natürlich aussen vor. Die anderen werden irgendwie kauzig, arrogant oder überavantgardistisch dargestellt. Das ist alles in etwa so repräsentativ wie Christoph Daum und Jupp Heynckes für die deutsche Fußballtrainerszene repräsentativ sind. Oder Goetz als grosser Schriftsteller bezeichnet wird, um ihn dann herunterzureden.

Jauer macht es eben lieber mit den Fähnchen.

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Wenn ich hier nichts dazu gesagt hätte, hätte es gehießen, schau an, die haben sie also schon vereinnahmt. Da springe ich lieber Stöckchen, das ist für alle Seiten produktiver.

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@andreaffm

Sie meinte ich gar nicht mit dem Stöckchen springen. Im übrigen haben solche Debatten selten Produktives gebracht. Dafür sind die Fronten viel zu klar gezogen.

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Ach, wir arbeiten ja daran, daß das mit den Fronten anders wird. In meinem Volontärsjahrgang wurde der Artikel eifrig rezipiert, und daß der Stand der Dinge nicht der alleraktuellste war, wurde den meisten recht schnell klar. Es herrscht freundliches Interesse. Ich hoffe, das bleibt so.

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Ich weiß nicht, warum der gemeine "Blogger" immer als reiner Zweitverwerter von Informationen gesehen wird und diese dann bitte schön auch einordnen muss. Ich verstehe ebenfalls nicht, warum für viele Kollegen aus dem Print die Wörter Autor und Journalist nie mit dem Wort Blogger gleichbedeutend oder -berechtigt sind.

Manchmal fühle ich mich deshalb wie Batman. Tagsüber Redakteur, aber abends schlüpfe ich mein Wordpress-Kostüm und werde zum Blogger.

Für meinen Teil schaffe ich lieber eigene Inhalte ... und dabei geht es mir genauso wie andreaffm. Auch mein Blog ist "eine Minderheiten-Veranstaltung, ich bin weder reich noch berühmt noch Leitmedium. Seltsamerweise interessiert es trotzdem den ein oder anderen."

Da spricht auch mir jemand aus dem Herzen. Mein Blog ist eine Leidenschaft. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.

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Ja, das mit dem Superblogger-Kostüm, das übe ich noch. Bloggen heißt für mich vor allem, konventionsfrei zu schreiben, wie einem der Schnabel (oder was immer man dafür braucht) gewachsen ist. Es gibt keine Längenvorgaben. Man muß sich nicht absprechen. Man darf eigene Bilder reinkleben. Das hat Vor- und Nachteile, bedeutet aber meistens viel Freiheit. Das ist die persönliche Ebene. Die gesamtgesellschaftliche liegt vor allem in der Vernetzung von Menschen, wie sie Remington beschrieben hat, im Schwarm, im Kollektiv. Ich weiß, daß ich, wenn ich etwas wirklich wichtiges mitzuteilen habe, innerhalb kurzer Zeit viele erreichen kann. Das hat auch etwas beruhigendes.

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...und sich mit der eigenen Sprache auszudrücken. Der eigenen Wahrnehmung nachspüren, niemandem gerecht werden müssen. Nicht nur aktuelle und nur für einen selbst relevante Themen aufgreifen müssen. Ja. Auch das.

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Perlentaucher greift auf

Sozuagen als TrackBack-Service kopier hier mal rein, wie die heutige Perlentaucher-Rundschau Andreas Eintrag aufgreift (Hervorhebungen von Perlentaucher übernommen):
Andrea Diener fragt sich, warum Bloggen nie inhaltlich, sondern nur formal oder wirtschaftlich begriffen wird: »›Bloggen‹ ist eine nur sehr unzureichende Tätigkeitsbeschreibung. Die Überschrift über dem [FAZ-]Dossier fordert, Bloggen solle vor allem bedeuten, Informationen im Internet einzuordnen und zu bewerten. Ich erinnere mich an Zeiten, da wurde Bloggern vorgeworfen, quasiparasitär nur von Informationen aus zweiter Hand zu leben. Wie man's macht, macht man's verkehrt. Ich für meinen Teil habe mich ja nie groß mit Einordnen aufgehalten, ich schreib ja lieber selbst. Wer weiß, was daran nun wieder nicht recht sein soll. Als ob man einen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen hat und die Erfüllung verweigert

Gedanke: Wenn man beobachtet, was so gebloggt wird, dann wird doch offensichtlich, dass viele viele Blogs alles mögliche aufgreifen und — mittels kommentieren, bewerten — eben genau das machen, was der Artikel fordert. Nur erstreckt sich das vom Läppischen, übers Alltägliche, bis hin zum Gesellschaftlichen und Politischen.

Geschenkt, dass unzählige Blogs Gedankennippes bieten. Aber die Aufbreitungs- und Publikationsform eines Blogs kann und wird tatsächlich auch für echt relevantes Kommunizieren, Informieren, Agitieren und Vernetzten genutzt.

Die (hier querbeet alle möglichen Themen bespielenden) Beispiele (aus meinen eigenen Bookmarks) sind zahlreich: Nachdenkseiten, Lobbycontrol, ad sinistram, Brights Blog, Perlentaucher, Netzpolitik (gut, wenigstens das wurde erwähnt), Graphic Novels, Die Dschungel, OliBlog, Stilstand und und und.

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..ich bin ausdrücklich für gedankennippes und neuronalen tinnef..wo kämen wir hin, wären wir alle Heidegger (..und sind wir nich teh alle ein bisschen Luhmann bzw. Luhan?)...aber weils so schön passt und ein Lesefrüchtchen der letzten Woche ist: "verwirrt sein und nicht schreiben können ist noch kein Surrealismus" (keiner der anwesenden gemeint-selbstredend)...ach, der gute alte g.b.`..was der wohl bloggen würde....

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wer misst, misst mist ?
www.newyorker.com

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Über-Mich ist das neue Über-Ich.

Ich verfolge nicht viele Blogs. Vieleicht ein oder zwei.
Und die meisten Blog-Artikel dieser Seiten interessieren mich eigentlich nicht. Vielleicht 10 Prozent davon.
Ich verfolge sie trotzdem. Immer in der Hoffnung, der nächste Artikel könnte wieder interessant sein.
Diese 10 Prozent Hoffnung, die in der Erwartung baden wie griechische Wassernymphen im Bassin mit Narziss, bis er ertrinkt.
Aber immerhin. 10 Prozent Hoffnung reichen vielleicht schon zum Schwimmen.

Ich sehe Blogs als Pösiealbum. Die mich mit ihren Gedanken anstecken wie Krätze - Gedankenkrätze.
Gut, wenn sie sich nicht mehr abwaschen läßt. Schlecht, wenn sie nur einen Ausschlag verursachen, den man gleich wieder vergißt, nach prüfendem Blick in den eigenen Spiegel und sieht, daß er harmlos ist. Clearasil-Seiten nenn' ich das.

Mißtrauisch werde ich, wenn sie mir gleich Waschlotionen mit ähnlichen Inhaltsstoffen verkaufen wollen. In Form von Link-Listen. Die man gefälligst wahrzunehmen hat. Sonst passiert bestimmt was Schlimmes. Aus einem harmlosen Gedanken-Pickel könnte ja hartnäckige Akne werden. Klicken oder du wirst deine Blog-Pubertät nicht überleben!

Dies geschieht meist bei fortschreitender Bloggeritis, die einhergeht mit Einschließen im eigenen Badezimmer und Einbildung, die eigene Wahrnehmung beim erwiderten Blick von einem selbst im Spiegel wäre ein weiter Blick in die Welt und das Gegenüber sei ein anderer Mensch, der mit seinem natürlich blendenen Aussehen und seinen eleganten Gesten und seinem unwiderstehlichen Augenaufschlag selten so selbstbewußt wirkt wie hier.

Womit ich wieder zu Narziss komme.

Ich mag keine im Badezimmer eingeschlossenen Blogger, die mit ihren Geräuschen wie Gurgeln und Klosett-Spülung Weltläufigkeit suggerieren wollen.

Ich mag Vielfalt. Jenseits aller Blog-Rollen. An die man sich festhält wie an einer Zigarette oder der Flasche Bier.
Um einer Clique von Auserwählten anzugehören.

Natürlich weiß ich, daß mein Geschmack nicht maßgeblich ist für andere. Ich bezweifle, daß andere das auch wissen.
Ich bin durch und durch Mainstream. Ich schwimme mit oder gegen den Strom. Aber so befinde ich mich immer noch in einem Fluß und komme wenigstens zur Quelle oder zum Meer. Keine Ahnung, was mich dort erwartet. Und ob mich das auch weiter bringt.

Aber das finde ich immer noch interessanter als mit anderen Kaulquappen in einem seichten Tümpel Blog-Inzucht zu betreiben und den Strom anzuquaken.

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Ich fand das "Dossier" nicht so schlimm. Es war der Abgesang auf eine Szene, die vor 4-5 Jahren meinte, mit Bloggen einen Ausweg aus der persönlichen wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit zu finden - ohne das Image eines Staubsaugervertreters zu bekommen.

Bloggen als Erwerbsgrundlage findet statt. In Modeblogs, Techblogs, u.a. Jedoch geht es da nicht um gesellschaftliche oder literarische Relevanz, sondern einzig allein um die Kunst sich kaufen zu lassen ohne allzu viel Glaubwürdigkeit der Leser zuz verlieren. Also nichts anderes als Special-Interest Holzmedien. Nur wird diese Seite des Bloggens sowohl vom Fäuleton wie auch von der Blogger-Szene ignoriert. Die andere Seite sind die vielen Blogger, für die ins Internetschreiben alles mögliche ist, aber keine digitale Revolution und ohne Anspruch auf Meinungsführerschaft.

Beide kommen auf der repupsica praktisch nicht vor. Das Treffen hat was von Veteranenfeier, inkl. einer gehörigen Prise Revanchismus, Schwelgen in Visionen und des Erinnerns an die gute alten Zeit.

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Ich verstehe nicht ganz, was so interessant daran ist, sich mit der scheinbaren wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit anderer Leute zu befassen. Vielleicht haben ja einige der vermeintlich Perspektivlosen geerbt und schreiben es bloß nicht in ihr Blog rein, damit keine Schnorrer vorbei kommen ;-)

Die Internetbeschimpfungsrunde hätte ich mir heute gern angeschaut, aber davon gab es leider keinen Stream.

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strappato, so richtig schlimm fand ich es auch nicht. Etwas einseitig, etwas unaktuell, ja. Mit unglücklichem Vorspann, aber einer wahnsinnig schicken Stream-of-Consciousness-Infografik. Bißchen wenig für die vollmundige Überschrift "Deutsche Blogger". Das reißt auch die Infografik nicht mehr raus.

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Interessant ist, dass die vom Print vorgestellten bzw. vorgeführten "deutschen Blogger" immer die gleichen Nasen sind. Und das ist auch das Problem des FAZ-Stückes. Der Autor trifft ein paar bekannte Blogger (Niggemeier nicht, weil FAZ-Blogger?), die er in seiner Naivität oder Voreingenommenheit für einen Querschnitt der Blogosphäre (furchtbares Wort, aber mir fällt gerade nichts anderes ein) hält. Daraus leitet er seine eh schon im Vorhinein gefällten Rückschlüsse ab. Und fertig ist der Artikel.

Ach, was rege ich mich eigentlich auf ...

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

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Interessanter ist ja der heutige Verriß von Airens zweitem Buch, Stichwort, dem gebloggten "Tagebuchexhibitionismus" fehle es "in den meisten Fällen" an "stilistischer Meisterschaft" und "Relevanz". Airen bleibt eben "Blogger", wo sonst "Autoren" "klug mit neuen Formen" spielen. Ach ja, die alten Gräben.

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Den Verriß hab ich heute morgen auch gelesen. Am besten, ich äußere mich dazu gar nicht erst.

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Man hebe mir das mal bitte auf, ich bin gerade in wasdazuschreibestimmung:

rebellmarkt.blogger.de

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das kaninchen hasst
niemanden so sehr wie den
der die schlange reitet.

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@ don: Ich kann ja nicht immer, manchmal muß man auch den Herren den Vortritt lassen.

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Wow! Nach der Megapleite, als Biller in der FAS den geklauten und vom Verlag gepushten Haufen der Hegemann als tollen Stil bezeichnete, kommt jetzt dieser Oliver Jungen daher und behauptet, er könnte bei Airen was über "Stilistische Meisterschaft" und "Relevanz" erzählen! Und morgen erzählen uns Prügelmönche aus Ettal was über Kinderschutz, nehme ich an.

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Ah, Du bist nicht ganz so sprachlos wie ich heute morgen. Schön.

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Aber nein. ich denke nur, dass man so einen aufgeblasenen Blödsinn nicht einfach so stehen lassen sollte. Keine Frage, das ungehobelte Bürschlein braucht Erziehung.

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Vielleicht…

…macht nur mein Schnupfen mich lustige Dinge denken.

»Die Menge an Information ist nicht das Problem im Internet, solange sie jemand einordnet und bewertet. Lange sah es so aus, als könnten Blogger das übernehmen. «

Man möge sich das mal besehen: nicht die Qualitätsmedien, nicht die Nachrichtenagenturen, nicht die zig verschiedensten Forschungseinrichtungen, oder statistischen Ämter oder sonstwer soll Anlass gegeben haben als denkbar geeignete gelten zu können, nein, sondern die Blogger. Auch aus der Internet-Sphäre gülden nicht Wiki, Google, ›open goverment‹ und ähliche Ideen als geeignete Infobändigungskandidaten. — Dah! Das Dossier ist eigentlich ein schon größenwahnsinnstiftendes Riesenkompliment!!!

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
[EinGedanke am 13.09.14 11:27]

ich war schon wieder in china


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[andreaffm am 12.08.14 17:04]

Ich erzähle was über den Mekong


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[andreaffm am 04.06.14 23:06]

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Ich erzähle was über Wien. flattr.com  ...
[andreaffm am 27.04.14 13:39]

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Ist hier : www.wrint.de  ...
[andreaffm am 07.03.14 21:53]

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DA freu ich mich drauf! :-)  ...
[m8 am 07.03.14 21:42]

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Ich erzähle was über Burundi.  ...
[andreaffm am 06.03.14 21:34]

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ihre seite ist eine wohltat für augen und seele. dankeschön.  ...
[allamaralla am 24.11.13 08:55]

der weg ist das ziel


aber ich finde Sie haben doch sehr viele Zuhörer mit ihren schönen Zeilen, ich mache Kunst und freue mich auf Ausstellungen jedesmal sehr wenn ich ein, zwei wirklich aufmerksame, interessierte Zuschauer finde die mir etwas mitzuteilen haben. Der rest hat... ...
[John J. Tortuga am 24.11.13 08:40]

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Alle paar Tage schaue ich ganz gespannt, ob es wieder einen neuen Eintrag gibt... wo bleiben sie, die Texte? Sie fehlen mir...  ...
[*Hanna* am 06.09.13 15:48]



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