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Ich sollte vielleicht vorweg sagen, daß ich ein Problem mit Kunst habe, die mir ihr Kunstwollen mit aller Kraft ins Gesicht drückt. Diese Filme, die mich mit einer zehnminütigen Eingangssequenz langweilen, bei der im Dunkeln irgendwer irgendwas Erratisches macht, aber man darf ja nicht meckern, ist ja Kunst, und wenn man doch meckert, dann hat man sich nur nicht genug eingelassen. Mich nervt auch diese Art von Literatur, bei der lebensentrückte Gestalten zwischen lauter Wohlfühlwörtern elliptisches Nonsequitur faseln und das soll dann poetisch sein. Man könnte auch sagen: Mich nervt Kunst, die so tut, als gebe es kein Publikum und sich auf unangenehme Art selbst genügt, weil sie sich damit leider selbst belügt und auch alle anderen. Es gibt immer ein Publikum. Und wenn sie so tut, als gebe es keins, dann tut sie eben nur so.

Gut, der Einstieg war jetzt etwas kryptisch, aber es geht ja auch um ein kryptisches Buch: Helene Hegemanns Axolotl Roadkill, das neueste Wunderkind, das durch den Literaturbetrieb gereicht wird. Und dieses Wunderkind schafft es tatsächlich, alle Einwände, die man gegen ihr Buch haben kann, innerhalb des Textes zu entkräften: "Früher war alles so schön pubertär hingerotzt und jetzt ist es angestrengte Literatur", schreibt sie schon im ersten Absatz. Und schon kann man keine Angestrengtheit mehr vorwerfen, weil ja genau das das Programm ist. Man kann auch schlecht sagen, daß diese Erzählerin (denn wir wollen ja schön sauber trennen zwischen der Autorin Helene und ihrem Geschöpf Mifti) sich in erster Linie für sich selbst interessiert und das verwerflich finden, denn sie sagt ja: "Ich finde meine dissoziative Identifikationsstörung interessanter als alles, was diese Stadt mir ununterbrochen ins Gesicht kotzt."

Also gut, angestrengte Literatur über eine dissoziativ Identifikationsgestörte also, wobei dieses Etikett natürlich Koketterie ist, genauso wie die ganzen Kraßheiten und Krankheiten und Derbheiten, die in schönster Eintracht mit popkulturellen Angeberwörtern die Seiten füllen: Alles Koketterie, und zwar eine, die sich ihrer selbst bewußt ist. Mangelnde Reflexion kann weder dem Buch noch der Autorin vorgeworfen werden, auch nicht mangelnde Intelligenz oder überhöhter Anspruch. Aber eine schlaue Autorin macht noch keinen guten Roman, und ich werde und werde nicht so recht warm mit dem Werk.

"Ich hingegen erfreue mich an der von mir perfekt dargestellten Attitüde des arroganten, mißhandelten Arschkindes, das mit seiner versnobten Kaputtheit kokettiert und die Kaputtheit seines Umfeldes gleich mit entlarvt": Diese Selbstbeschreibung Miftis könnte so etwas wie eine Poetik des Buches sein, und ähnlich variiert findet sie sich immer wieder. Überhaupt wird viel variiert, Kaputtheit in tausend Farben, tausend Fäkalwörtern, tausend Metaphern. Aber im Grunde geht es leider nur um eins, nämlich die Darstellung von Kaputtheit, und viel mehr als eine Tonart wird dafür dann auch nicht verwendet. Diese Tonart beherrscht Hegemann perfekt, aber über 200 Seiten gerät das doch arg monoton. Es ist egal, wo man das Buch aufschlägt, überall kotzt einem diese demonstrative Krassheit entgegen, die mit schlau klingendem, irgendwo aufgeschnapptem Fachvokabular durchsetzt ist.

Ebenfalls aufgeschnappt sind die Beschreibungen über die Parties im Berliner Club Berghain, denn für die ist Frau Hegemann eindeutig zu minderjährig. Wo genau sie die Schilderungen gefunden hat, konnte der Herr Deef von der Gefühlskonserve ausfindig machen: Im Blog des geschätzten Herrn Airen, woraufhin es zu einer offiziellen Entschuldigung kommt und Airen ab der zweiten Auflage auch in den Danksagungen erwähnt wird. Ausgerechnet ein Satz wird wortwörtlich übernommen: Berlin is here to mix everything with everything, und Mifti unterhält sich mit ihrem Bruder darüber, von wem der Satz stammt: „Es ist also nicht von dir?“ – „Nein. Von so ’nem Blogger.“

Im Gegensatz zu so 'nem Blogger, dessen Mexiko-Episoden ich immer gern gelesen habe, wird es bei Hegemann so ab Seite 50 deutlich mühsam. Der Selbsthaß, die Selbstverachtung leiern in zunehmend redundanten Schleifen vor sich hin, und etwas Handlung wird nötig. Leider läßt Mifti kein Personal neben sich zu, weil sie allen Raum mit sich und ihren Tiraden füllt, und wer da sonst noch herumläuft, bleibt Nebensache. Es kommt zu einem Konflikt mit ihrer Freundin Ophelia, die auch irgendwie kaputt ist, von der Familie sagt sie sich los, die Begegnung mit ihrer alten Liebe Alice gerät zur Enttäuschung. Am Ende, so ahnt man, folgt sie wohl ihrer ehemals saufenden, wütenden, kaputten Mutter auf ihrem Weg in die Isolation, vielleicht auch bis in den Tod.

Immerhin für das titelgebende Albinoaxolotl gibt es ein glückliches Ende in einer liebevollen Familie. Der kleine Lurch hat die biologische Eigenart, zeit seines Lebens nicht aus dem Larvenstadium herauszukommen und darf daher als Metapher für Mifti gesehen werden, die nicht erwachsen werden will. Das ist hübsch einfach, jedem verständlich und fügt der Angelegenheit keine unnötige Komplikation hinzu. Wenn Metaphorik immer so simpel funktionieren würde, wären die Germanisten massenarbeitslos.

Ja, es ist alles irgendwie trostlos, und das verehrte Kulturpublikum liest die Exzesse dieses minderjährigen Mädchens mit sanftem Schaudern. Anders ist die momentane Faszination auf allen Kanälen nicht zu erklären. Und scheinbar ist Frau Hegemann schlau genug, genau mit diesem Reflex zu spielen. Aber ich will mich nicht ködern lassen, weil mir Kunst, die mich manipulieren will, genauso unangenehm ist wie Kunst, die so tut, als gebe es mich nicht. Ich will nicht über einen Kamm geschoren werden mit dem Rest des Leserviehs, angefüttert mit Sätzen, die vollgestopft sind mit Adjektiven wie eine Wursthaut bis kurz vorm Platzen und letztlich so eitel sind in ihrer Forderung, sie gefälligst für ihre Schonungslosigkeit zu bewundern.

Ich bin ein launischer Leser: Wenn ich das Gefühl habe, an der Nase herumgeführt zu werden, verweigere ich mich. Ich will denken und Schlüsse ziehen dürfen und nicht einem Reflex verfallen, den man von mir erwartet. Es braucht eine ganze Menge guten Willen, diesem frühreifen, plappernden Kind zuzuhören und seiner ziellosen, verzweifelten Irrfahrt zu folgen. Vielen reicht schon die Ausgangskonstellation des kaputten hübschen Mädchens, das so dreckige, böse Wörter in den Mund nimmt. Mir nicht, weshalb sich die Faszination schnell abnutzt. Einen ganzen Roman hätte es dafür wirklich nicht gebraucht.

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Just vorhin habe ich im Morgenzug in Richtung Büro einen Artikel im F.A.Z.-Feuilleton gelesen, der sich mit Plagiats-Vorwürfen gegen Helene Hegemann auseinandersetzt. Der Beitrag scheint mir im Vergleich zum Roman die interessantere Lektüre zu sein...

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Ja, das ist ganz gut zusammengefaßt.

Das Inspirationsgefasel von Frau Hegemann finde ich allerdings eher nicht zielführend. "Ein Stück weit in Kommunikation treten" also, weia. Das ist genau so eine ichfixierte Tirade, wie sie im Buch massenweise vorkommen, wie das ganze Buch eine ist. Sympathisch macht man sich dadurch nicht gerade.

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Gräßlich

Diese Drogenscheiße stößt mich so ab, vielleicht bin ich einfach zu gerade für sowas. In ihrem Alter war ich mit einem geborenen Bankkaufmann zusammen und hatte ein Theater-Abo. (Gut, Zeiten ändern sich.)

Würde das Buch eigentlich auch so enthusiastisch aufgenommen werden, wenn die Autorin 30 wäre?

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Unsere Familien waren vermutlich viel zu bürgerlich, und wir wollten nur irgendwie raus und ausziehen. Ich zumindest. Aber linksintellektuellen Kulturfunktionären scheint man ja jegliche Art der Ignoranz des Kindeswohles zuzutrauen.

Und natürlich ist Frau Hegemann ein Gesamtpaket aus Alter, Geschlecht, Buch und Milieu.

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Also, auf Ihren Beitrag hin habe ich mir das mal angesehen... erst den bei Amazon zu lesenden Auszug. Also allein da hätten dem Lektor/der Lektorin des Buchs schon die Ohren klingeln müssen. "Echtheit"? Eine derart auf unecht geprügelte hochprätentiöse Diktion, gemixt mit viel Fäkalsprache? Authentizität von einer (zum Zeitpunkt des Schreibens) Sechzehnjährigen? Achgott.

Wie wird man heute Lektor? Man ist des Lesens mächtig?

Und jetzt schwafelt SPON noch von "Intertextualität" und Leuten, die zu blöd sind, die "Errungenschaften der Moderne" zu würdigen.

Hätte den Roman ein 35jähriger Junkie geschrieben und nicht von einer minderjährigen Blondine ohne Peilung, wäre das Buch wohl kaum ein Darling der Kritiker geworden.

Aber vielleicht wars ja auch der Papa. Immerhin hat der ja das plagiierte Buch gekauft.

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Warum bitte müssen für die Unsinnsproduktion immer Linksintellektuelle herhalten? Sind's nicht eher verklemmt-lüsterne Männer in den 40ern, Menschen mit langweiliger Jugend, die sich nun von jedem Klischee verunsichern also begeistern lassen? Also Feuilletonist aller Zeitungen, inklusive der FAZ? Was daran intellektuell sein soll oder gar links, das müsste erstmal jemand erklären.

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Avantgarde, ein Gefühl für Echtheit haben die Damen und Herren Lektoren eher nicht. Im Grunde ist es auch egal, es kann ja auch gut gemacht sein, gut erfunden oder meinetwegen hochartifiziell, solange es überzeugt. Es kann sogar "remixed" sein, aber man sollte dann eben den Anstand besitzen, seinem Ausgangsmaterial entsprechend Respekt zu zollen.

Ich würde nicht soweit gehen, zu verlangen, daß ein Verlag gefälligst zu googeln hat. Es ist Aufgabe der Autorin, ihre Quellen anzugeben oder ihre Spuren deutlicher zu verwischen, das wäre ja auch gegangen. Aber sogar Wortprägungen zu übernehmen oder Bilder wie das von den Vaselinetitten, das ist hinreichend uncool. Das ginge als mal eben eingestreutes Zitat, als kleiner Wink, aber nicht in einem eh schon seitenweise übernommenen Kontext.

Was mich so ärgert: Das heißt es immer, die Blogger bringen eh nichts eigenes zustande und im Internet wird nur geklaut. Und wenn es mal umgekehrt ist, dann soll man sich mal nicht so haben, ist ja alles intertextuell und die im Internet haben die Moderne nicht verstanden, das ignorante Pack. Diese wirklich finstere Doppelmoral darf allen Ernstes in Medien verbreitet werden. Das muß man sich mal vorstellen.

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@andreaffm

Daher fand ich auch diesen Satz von Frau von Lovenberg in ihrem Artikel zum o.g. Thema spaßig: "Möglicherweise wird die Rezeptionsgeschichte des Romans nun allerdings auch davon handeln, wie nahtlos der Übergang von Opfer zu Täter sein kann und so einen Reifeprozess gerade in jenem Bereich einläuten, wo bisher in Urheberrechtsfragen nur Chaos herrscht – im Internet." Das Internet ist eigentlich dran schuld. Logisch. Blame Canada.

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Ja, das hab ich auch irgendwie nicht verstanden. Es ist mir auch egal, ob Frau Hegemann von Airens Blog oder aus seinem Buch abgeschrieben hat, wobei sich bei zweiterem die Zuständigkeiten ein wenig verlagern, da ja noch ein Verlag zwischengeschaltet ist.

Daß H. behauptet, das Buch nie gelesen zu haben, obwohl es offenbar an ihre Adresse geschickt wurde, ist ja auch eine etwas seltsame Geschichte. Was soll damit bezweckt werden? Direktes Abschreiben unter Umgehung des Verlages? Oder ist es nicht so schlimm, wenn es ja nur ein Blog ist? In jedem Fall muß hier nicht im Internet für Ordnung gesorgt werden, sondern wo ganz wo anders.

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Selbstredend kann ein Lektor nicht jeden Satz googeln, aber etwas mehr als Kommafehler verbessern sollte er/sie dann schon. Vielleicht auch mal einige Passagen mit der jugendlichen Autorin durchgehen, mal nachfragen etc.

Aber so läuft es ja längst nicht mehr. Die "Lektoren" in den Verlagen sind Manager, das Manuskript kriegt irgendeine freie Außenredakteurin für ein Hungerhonorar, und bitte, Sie schaffen das doch in einer Woche?

Der SPON Artikel ist aber schlichtweg eine Frechheit. Achja, der Autor ist selbst Ullstein-Autor. Tztz.

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Ach so? Dann hat das aber schon mehr als nur ein bißchen Geschmäckle.

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Schmeckt nach gesottenem Lurch.
In einem seriösem Presseorgan wäre die Nicht-Erwähnung solcher Interessenskonflikte ein zwingender Grund, von zukünftiger Zusammenarbeit mit dem Autor Abstand zu nehmen.

Der Vollständigkeit halber: Desperado: Abenteuer eines Glücksuchers, von Daniel Haas

Selbstredend von SPON heftigst promoted

www.spiegel.de

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Ja, Frau Diener, jaaaaa!
Ich kann es nicht anders sagen: Sie sprechen mir aus der Seele!
Merci.

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Ich werde das Buch sicher nicht lesen. Aber wenn es so grottig ist, wie es klingt, bekommt es sicher bald einen Literaturpreis.

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Ich glaube, es steht schon auf der Longlist für den Preis der Leipziger Buchmesse.

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"O. k., die Nacht, wieder mal so ein Ringen mit dem Tod, die Fetzen angstgequälten Schlafes, mein von schicksalsmächtigen Orchestern erbebendes Kinderzimmer und all diese Einbrecherstimmen aus dem Hinterhof, die unausgesetzt meinen Namen schreien."

So geht das los, mit dem Roman, und da macht sich der ZEIT-Rezensent schon ins Hemd ob der "expressiven Sprachpotenz dieses Romans".

Aber wenn eine 16jährige googlen kann, dann sollte das ein Rezensent auch können, wenn ihm schon literarische Vorbildung fehlt:

"...dachte er einen Augenblick (..) an die furchtbare Nacht, die ihn - ob er noch mehr trank oder nicht - unausweichlich erwartete, an sein von dämonischen Orchestern erbebendes Zimmer, die Fetzen eines angstgequälten tumultuösen Schlafes, unterbrochen von Stimmen, die in Wirklichkeit Hundegebell waren, oder von eingebildeten Besuchern, die unausgesetzt seinen Namen riefen,..."

Malcolm Lowry, Unter dem Vulkan

Ach ja, Ullstein hat aber ganz ernst gefragt, ob das Mädel auch brav alle Quellen angegeben hat.

PS: Da gibts noch haufenweise Rezensenten, die diesen Satz ehrfürchtig bestaunen.

Das alles sagt mehr über unseren Literaturbetrieb als über eine Copyandpasteautorin aus.

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Oh. Ich sehe schon, das wird noch eine lustige Schnitzeljagd. Da sind die Herren und Damen Literaturwissenschaftler noch eine Weile beschäftigt.

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Och das jagt man heute einmal durch Turnitin.
Lesen ist doch sowas von 20. Jahrhundert

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Jetzt warten wir nur noch darauf, dass ein Schlaumeier Pierre Menard von Borges auspackt.

en.wikipedia.org

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@Avantgarde:

du hast allerdings auch vergessen, zu erwähnen, daß die entdeckung der übereinstimmung zwischen hegemanns und lowrys text nicht von dir stammt. zumindest hast du den text (inkl. der auslassung, die im original so natürlich nicht steht ;) kopiert - mangelnde literarische vorbildung will ich dir aber gar nicht unterstellen, Copyandpasteautorentum allerdings schon.

(nichts für ungut, aber gerade inmitten der laufenden diskussion wird man empfindlich!)

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An dieser Stelle wäre eine Quelle nett.

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Ich war mir fast sicher, dass das kommt...

Also, wenn du es ganz korrekt möchtest, genaue Genese der "Entdeckung".

1) Lektüre der ZEIT Rezension
2) Stolpern über "Fetzen angstgequälten Schlafes". Irgendwoher kennst du das.
3) Google Books.
books.google.de
4) Mist, Copy & Paste geht nicht. Weitergoogeln
5) Oh schön. Gibt's auch schon in kopierfähiger Form.
6) Auslassungszeichen plagiiert. Shame on me

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..alles klar ;)

auch nicht das original, aber eine "quelle" ist hier: books.google.com

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Das ist die gleiche Quelle
Da Unter dem Vulkan noch unter Copyright fällt, findet man den kompletten Roman natürlich nicht.

Im Englischen heißt es übrigens "the snatches of fearful tumultuous sleep".

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ja, ist das gleiche - ich habe übersehen, daß dein comment bereits dorthin linkt!

ich hätte ja gerne das ganze buch vorliegen, zum weiterstöbern :)

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Wenn tatsächlich jeder einzelne Satz des Buches entlehnt wäre: das wär' doch was!

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Wobei ich mich jetzt langsam frage, ob da Papa den Literaturbetrieb verarscht mit seinem "Arschkind".

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Das ist ja auch sowas, was ich immer denke: Wenn so jemand normales wie ich zum Beispiel mit fünfzehn einen Film machen will und mit sechzehn so ein Buch schreibt, dann ist aber erstmal Schulpsychologe angesagt. Bei so Kulturschickeria-Nachwuchsfräuleins heißt es höchstens, Rowohlt oder Ullstein? Und soll ich noch Sophie Rois anrufen, Schatz?

Na, warten wir's ab. Der Lebert kann ja auch nicht schreiben, was inzwischen so ziemlich jedem aufgefallen sein dürfte.

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Aber wenn es mit 14 ein Drehbuch ist, mit 15 ein Theaterstück und mit 16 ein Bestseller, dann ist es seltene Genialität und befriedigt die deutsche Winderkind-Sehnsucht. Hegemann ist ein Role-Model für die vielen Mütter und Väter, die Perspektiven für ihr nach ihrer Meinung hochbegabtes Kind suchen.

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Zumindest eine Alternative zum Standard der in den Medien üblicherweise vorgeführt wird: "mit 20 Promotion in Astrophysik" oder "als 17-jährige Cellistin mit dem Boston Philharmonic Orchestra spielen".

Wenn es ein BE-Kantineninternat gäbe, wäre dies bei kulturbeflissenen Prenzlauer Berg Eltern mit ihren immer hochbegabten Gören der Renner - aber nur wenn das Mittagsessen aus Biolebensmitteln zubereitet wird.

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Ja sicher, wenn das Kind mit 16 Schule schwänzt, ist es sicher hochbegabt und langweilt sich, weil es schon alles weiß.
Seit ein paar Stunden bin ich auf Mitleid umgeschwungen. Diese Hegemann tut mir richtiggehend leid.

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Ich würde mich auch eher auf Verlag, Presse und Papa konzentrieren, die sich jetzt alle vom Acker machen und das Gör mit nicht wirklich klugen Interviews vollends ins Messer laufen lassen.

Feiges Gesocks

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das theaterstück ist von deutschlandradio als hörspiel adaptiert worden.
der film bekam kulturförderung des bundes. (quellen habe ich hier zusammengetragen)
das buch ist im feuilleton hoch- und runtergehypt worden, bis hin zu solchen peinlichen ergüssen: Frisch, talentiert, sexy, haben wir hier den Superstar der Intellektuellen und eine Ikone der wilden Jugend... .
gut, daß endlich mal jemand nach papa fragt, der nah an den kommunikationskanälen und den fleischtöpfen der hochkultur siedelt.
ob er seiner tochter mit dieser starthilfe einen gefallen getan hat, ist fraglich.

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Ich warte erst mal das Konkurrenzprodukt ab, das da gerade auf Twitter (#Berlinsexdrogenroman) entsteht.

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Sex in Berlin wird überschätzt.

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Berlin wird überschätzt.

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Ich geb der Sache drei Monate, dann ist der erste Trittbrettfahrer am Start. Soviele Berliner, die Geld brauchen für Drogen und Sex und Berghain.

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Aber "Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure" ist schon durch

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Studentin ist auch zu alt. Die ist ja mindestens 19.

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de.wikipedia.org

Die 15-jährige Melissa schreibt in Tagebuchform über ihre sexuellen Erlebnisse. Die Einträge beginnen im Jahr 2000. Beschrieben wird die Suche der Autorin nach Liebe, in deren Verlauf sie Leiden ertragen muss und an sexuellen Exzessen beteiligt ist. Geschildert werden u.a. Affären mit Nachhilfelehrern, Studenten und verheirateten Männern. Melissa nimmt an sexuellen Orgien und an SM-Spielen teil.

Da geht noch was

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„Also hab ich mir erst mal einen Toast gemacht, aber der ist mir verkohlt, schwarz wie meine Seele, was mich dermaßen umgehauen hat, dass meine Tränen der Verzweiflung wie kalte Kristalle waren und auf den grausamen Felsen des Jammertals zersplitterten, das dieses Leben für mich ist. Aber dann habe ich gesehen, dass Mom mir einen Zwanziger auf den Küchentisch gelegt hatte (...)“ - nein, das ist nicht von Frau Hegemann und sie tut ausnahmsweise auch nicht als ob, diese Passage ist aus „Liebe auf den ersten Biss“ von Christopher Moore und den darin enthaltenen Tagebuchauszüge einer 16jährigen Nebenperson. Also, wenn schon Literatur mit Teenager-Blickwinkeln, dann doch so. „Und ich so: »Ach?«“

So zufällig wie ich gerade dieses Buch mit größtem Vergnügen lese, so wenig ist es kein Zufall, dass ich Axolototelottel Roadkill nicht gelesen hab – der Ton der Rezensenten und zwei Beispielsätze genügten zur nachhaltigen Abschreckung, bereits bevor diese Copy&Paste-Posse aufkam. Manchmal kann man's kaum glauben.

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seitdem mir irgendwann ende der 80er das referenznormale unter null in die hände fiel finde ich den ganzen infantilen zirkus um excessdurchleuchtungen unterschiedlichster couleur sehr uninspiriert und aufgesetzt. kopiert oder nicht kopiert - das thema ist durch. die welt braucht auch keinen zweiten poe oder dostojewski.

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Platz Eins auf der nach oben offenen Armseligkeitsskala ist aber die Presseerklärung der Verlegerin Dr. Siv Bublitz:

"Natürlich haben wir Helene Hegemann vor Drucklegung ihres Buches gefragt, ob sie Quellen oder Zitate verwendet hat. Sie verwies lediglich auf ein Zitat von David Foster Wallace, für das wir eine Abdruckgenehmigung eingeholt haben. Offenkundig hat sie die Tragweite dieser Frage unterschätzt und ist auf Quellen und Zitate aus dem Netz - wie etwa den Blog von Airen - nicht eingegangen."

Was soll uns das sagen? Wir haben nur das Gestammle einer altklugen Göre zwischen Buchseiten gepresst und es als authentisch gehypt, ansonsten aber nix gerafft. Hat die Frau das Buch überhaupt mal in der Hand gehabt?

Und jetzt das "nichts ist von mir, Intertextalität und Internetkultur" nachreichen (oder eher nachreichen zulassen), wo man für genau EIN Zitat eine "Abdruckgenehmigung" einholte.

Aber auch "ob sie Quellen oder Zitate verwendet hat" ist zum Lachen. Geht's noch? Welcher Autor verwendet denn keine Quellen? Haben Romane Fußnoten? In dieser Pauschalität ist das doch albern.

Setzt sich da niemand mal mit dem Mädel hin und erklärt, was geht und was nicht. Kein Mensch im Verlag stolpert über irgendetwas? Fragt die Helene mal: Sag mal, woher ist denn das? Wie machen die denn Bücher?

Das ist doch sowas von feige und armselig.

Und auf der Website des Verlags wird das Buch nach wie vor so angepriesen:

"Der siebzehnjährigen Helene Hegemann ist ein sprachmächtiges, kluges Debüt über einen Zustand gelungen, in dem Traum, Alptraum und knallharte Realität nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind."

Klar doch

PS: Was macht eigentlich der Papa? Der musste nämlich den Vertrag mit seiner minderjährigen Tochter mitunterschreiben, und wenigstens er müsste ihre Quellen doch kennen (wenn er sie schon im Netz bestellt).

Da hört man so gar nichts.

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Heute morgen geht es in der FAZ weiter, wo man sich mal hingesetzt und mit dem Buch des ach so mysteriösen Airen beschäftigt hat. Fazit: Hegemann erzählt eine Geschichte, Airen nicht, der ist bloß monoton.

Ich kenne ja nur Airens Blog, nicht das Buch (echt jetzt), aber ich würde das ehrlich gesagt genau umgekehrt sehen. Bei Airen eben diese Szenen bei den (angenehm normalen) Eltern in der Provinz und in Mexiko, die Geschichten von Dona Tina und Nancy, das fand ich schon sehr, sehr gut. Da kommen noch ein paar Gefühlslagen hinzu, da stinkt Hegemann nicht gegen an mit ihrem Monolog, der die eigene Kaputtheit einfach an die Elterngeneration weiterdelegiert.

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Auch der FAZ scheint den Unterschied zwischen "Zitat" (das in der Belletristik nicht unbedingt eine Fußnote braucht (im Sachbuch oder wissenschaftlichen Text aber immer), und Plagiat, nicht sehr geläufig zu sein.

Zum Beispiel mag man die anfängliche Lowry-Passage (fast) noch als ironische Anverwandlung durchgehen lassen. Dazu muss der Text aber hinlänglich bekannt sein.

Bei Airen ist das eindeutig nicht der Fall, die Passagen sind so gut wie wortwörtlich übernommen, da helfen keine Ausreden.

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Allein die Überschrift: Sie zitiert Airen, und er zitiert Benn und Burroughs, finde ich schon einigermaßen bedenklich. Das hätte ich dann gern schon etwas genauer.

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Man bemüht sich ja derzeit eifrigst um die Verwischung von Grenzen, zumindest, was Zitation zwischen Buchdeckeln angeht. Genaue Regeln braucht man nur im Internet, wie wir alle wissen.

Es ist so bodenlos.

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Interessant übrigens, dass niemand die schamlose Kostenloskultur in deutschen Bibliotheken bemängelt. Da kann man Millionen von Büchern einfach so lesen, ganz umsonst!

Hoffen wir nur, dass der Perlentaucher nicht auf die Idee kommt, einen dieser Rezensionsblubber in ein paar Sätzen zusammenzufassen.

Denn das würde man sofort abmahnen.

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Die SZ sieht's auch locker:

Und sollten Sie auch demnächst Ihre Blogeinträge in der großen Weltliteratur wiederfinden, trösten Sie sich mit folgendem Zitat des selten erreichten Theodor Fontane: "Über Plagiate sollte man sich nicht ärgern. Sie sind wahrscheinlich die aufrichtigsten aller Komplimente."

www.sueddeutsche.de

Ganz bestimmt sieht man das bei der Verwendung eigener Artikel genauso locker. Ganz bestimmt. Und ganz ohne "Leistungsschutzrecht".

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Get connected

Gruselig finde ich auch, dass Maxim Biller, der sich auf Papa Hegemanns Facebook-Seite unter den Kontakten findet, in der FAS eine ganze Seite bekommt, um das Axolotl hochzujubeln.
Als ich Billers Rezension gelesen habe, fand ich die Drehe am Schluss: "Und Helene Hegemann? Wie geht es ihr? Wer ist sie überhaupt? Keine Ahnung, es interessiert mich nicht. Aber wenn Sie unbedingt etwas über sie wissen wollen - sie soll 17 und Tochter eines berühmten Berliner Intellektuellen sein, und einen Film hat sie auch schon gemacht -, dann googeln Sie es doch selbst. Ich bin hier nicht für Klatsch und das Verbreiten von Verlags-PR zuständig, sondern für große, unvergessliche Literatur" recht originell.
Jetzt finde ich dieses Fazit nur noch peinlich. Man kommt aus dem Ausstellen von Armutszeugnissen in dieser Angelegenheit überhaupt nicht mehr raus.

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Oh, danke für den Hinweis. Ich verweigere mich ja dem sozialen Netzwerk als solchem, da bekomme ich die Details gar nicht mit.

Im Zweifel kann man wohl davon ausgehen, daß diese Berliner Blase sich ohnehin kennt, zumindest um eine Ecke. Es würde mich wundern, wenn nicht. Die hocken da ja alle aufeinander und drumherum ist Brandenburg, was bleibt einem da übrig.

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Berliner Blase

Nun ja, Blasen sind ja überall.
Facebook kenn ich auch nur vom Außendraufschauen. In dem Fall genügte die Eingabe des Namens und ein Klick. Richtig recherchieren sollte man sich wohl verkneifen, wenn man nicht völlig vom Glauben abfallen will.
Ich wünschte mir, hoffnungslos altmodisch(?), anstelle des zitierten Satzes einen á la: "Zwar kenne ich Papa und Tochter Hegemann, aber das Buch find ich trotzdem lesenswert" wünschen. So. Oder so ähnlich, natürlich mit Billerscher Brillanz formuliert.
Ich weiß, das ist naiv. Aber wünschen darf man ja. Für mich verliert sich durch so einen Zufallsfund wieder ein Gran mehr von meinem Restglauben in eine wie auch immer um Transparenz und Objektivität bemühte Kritik, die sich für was anderes interessiert als wiederum, Blasen, in diesem Fall Sprachblasen, riesengroß und innen hohl.

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Es sind ja nicht alle blind hihi

www.br-online.de

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tsukimi, der Disclaimer an sich ist im Qualitätsmedium nicht so üblich. Ich bete auch immer, daß ich nie ein Buch von jemandem geschickt bekomme, den ich kenne. Da wird der moralisch integere Mensch doch sofort völlig verkrampft.

Avantgarde, schön böse, aber mir persönlich ist da zu wenig Argument drin.

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Axolotl overkill

Man könnte so ein Buch ablehnen. Ihnen würde ich das zutrauen, Ihre Rezensionen scheinen jedenfalls immer unaufgeregt und sachdienlich.

Ich würde das jedenfalls dann machen. Aber da ich ab jetzt eh vorzugsweise Bücher von toten Autoren lesen werde, erübrigt sich das. Die Gegenwartsliteratur und das Reden darüber verursacht mir derzeit Übelkeit. Man muss dazu nicht mal das Axolotl bemühen.

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Im Übrigen gibt es hier ein Interview mit ihr, damals noch zum Film und vor dem Buch:

www.kuechenradio.org

und da sagt sie, sie habe in Berlin schon alles durch und das Feiern langweile sie und sie komme ja überall rein, auch ohne Ausweis, weil das so ein Gesetz von ganz oben sei. Berghain sei ja super. Also doch Erfahrungswelt scheinbar. Und dann muß sie trotzdem abschreiben? Also irgendwas stimmt hier hinten und vorne nicht.

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Ich befürchte, dass die Autorin gewissermaßen nunmehr tatsächlich zum Roadkill der Schwanzlurche der Literaturszene wird.

PS: Mir ging es auch weniger um die im Link enthaltene Kritik an der Autorin, die wenig substantiell ist, sondern an den treffenden Bemerkungen zu Biller.

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Der Podcast ist nur schwer zu ertragen.

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Immer noch Küchenradio. Jetzt wird ein Satz aus ihrem Film zitiert und für toll befunden: "Wenn die Liebe geht, die Hobbies bleiben." Nein, sie klärt nicht auf, von wem der Satz eigentlich stammt. Nur die doofe Frau Diener ist so blöd, nicht so zu tun, als habe sie sich das brillianterweise selbst ausgedacht. Boah, ne. Ich werd jetzt echt grantig mit der Frau.

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Ich zwinge mich auch, es anzuhören.
Natürlich kommt sie als sehr altkluge Göre rüber, da ist aber durchaus bereits eine (von Papa antrainierte?) professionelle Abgebrühtheit spürbar.

Sie weiß, dass sie mit ihrer "Autobiographie" spielen muss, lässt sich aber immer die Hintertür offen, sollte es brenzlig werden.

Naiv ist die nicht.

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Beim Film scheint es ja ähnlich zu sein.

Schaut man sich bei youtube den kürzeren der beiden Trailer zu Hegemanns Film an, so wird dort der recht bekannte (über 2 Mio. Klicks) Viralspot mit der jungen Dame, die angeblich nur noch ihre Muschi zum Streicheln hat und deshalb per Partnerbörse einen neuen Freund sucht, von Hegemann 1:1 übernommen. So kann man natürlich auch Filmpreise abgreifen: Einfach mal ein paar besonders beliebte Witzfilmchen aus dem Netz nachdrehen. Schlimm, das alles.

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Nach alledem habe ich Schwierigkeiten, weitergehende Spekulationen aus meinem Kopf wieder zu verbannen ...

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Heinz Buttke, das wird ja immer schöner. Danke für den Hinweis.

Ich auch, Simon, ich auch.

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Avantgarde: Danke für den Link zum BR-Artikel, nur dort konnte es passieren, dass Christian Kracht als Provokations-Prolet bezeichnet wird. Das Gegrantl gegen Axtolmkill geht aber in Ordnung und kommt präzise zum Schluß:
"Jeder Satz Hegemanns ist produziert und abgeschrieben – rein für den Event-Journalismus und seine Hyperventilation."
Amen.

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Da bin ich jetzt aber sowas von Ihrer Meinung, eriktheodor.

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Die FAZ kann auch anders. Schöner Text von Jürgen Kaube.
Oder ob wir hier einfach nur eine teils zusammengeklaute, teil selbst hervorgebrachte Phantasie lesen, die gar kein Individuum zum Autor hat, sondern das Kulturestablishment selber, das sich so ein Wunderkind vorstellt und einer solchen Phantasie eventuell sogar ein tatsächliches Kind zum Opfer bringt.

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...
Ich erzähle was über Wien. flattr.com  ...
[andreaffm am 27.04.14 13:39]

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Ist hier : www.wrint.de  ...
[andreaffm am 07.03.14 21:53]

...
DA freu ich mich drauf! :-)  ...
[m8 am 07.03.14 21:42]

...
Ich erzähle was über Burundi.  ...
[andreaffm am 06.03.14 21:34]

...
ihre seite ist eine wohltat für augen und seele. dankeschön.  ...
[allamaralla am 24.11.13 08:55]

der weg ist das ziel


aber ich finde Sie haben doch sehr viele Zuhörer mit ihren schönen Zeilen, ich mache Kunst und freue mich auf Ausstellungen jedesmal sehr wenn ich ein, zwei wirklich aufmerksame, interessierte Zuschauer finde die mir etwas mitzuteilen haben. Der rest hat... ...
[John J. Tortuga am 24.11.13 08:40]

...
Alle paar Tage schaue ich ganz gespannt, ob es wieder einen neuen Eintrag gibt... wo bleiben sie, die Texte? Sie fehlen mir...  ...
[*Hanna* am 06.09.13 15:48]



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