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Einen schönen guten Tag. Mein Name ist Andrea Diener, ich bin heute Ihre freundliche Sonderkorrespondentin von der V.I.P.-Terasse der Frankfurter Galopprennbahn. Das Wetter ist außerordentlich schön, die Sonne scheint, die Luft ist mild und der Rasen gepflegt. Noch. Nach den acht Rennen des heutigen Tages vermutlich nicht mehr so.



Wie das kam? Ach so, ich saß eigentlich ganz entspannt am Schreibtisch und überlegte mir gerade, der körperlichen Ertüchtigung wegen noch eine FeldWaldundWiesenrunde auf dem Fahrrad zu drehen, als das Mobiltelefon klingelte. Das liegt ja immer auf dem Schreibtisch, damit es mich nicht belästigt, wenn ich vielleicht gerade unterwegs bin und wichtigeres zu tun habe. Es klingelte also, und mein Rennbahnbegleiter in spe war dran. Er sagte was von arbeiten und V.I.P.-Karten und Buffet für umsonst. Buffet? Umsonst? Ich sagte sofort zu.

Die Haare ungewaschen, die Sommerkollektion im Dreckwäschekorb, irgendwo muß doch noch dieser H&M-Fummel ... ah ja. Wenigstens der ist sauber. Die Schuhe und der Schmuck müssen's dann eben rausreißen. Der große Strohsonnenhut lag auf dem Schrank und ist heillos verstaubt über den letzten Winter, dann eben nicht ascotlike auf dem Kopf. Wenn auch nur sehr ungern. Da kommt man mal auf die Rennbahn, und dann hat man keinen Hut. Wenn ich das ein paar Tage früher gewußt hätte. Also unbehütet aufs Rad geschwungen, erschreckt festgestellt, daß auch das nur so strotzt vor Dreck, absteigen, abwischen, aufsteigen, abfahren.

Der Rennbahnbegleiter hatte den wunderbaren Job, den firmeneigenen Fraport-Flugsimulator zu bedienen. Leider lief der Beamer hin und wieder heiß, so daß der Begleiter mich in den Abkühlungsphasen ans Buffet begleiten konnte. Bescheiden wie ich nunmal bin, begnügte ich mich mit dem großen Salatteller mit Garnelenspieß, den der Koch mit übertriebenen Kochbewegungen zusammenwarf. Immer locker aus dem Handgelenk. Warte, sagte er, nahm den Teller nochmal weg und schleuderte ein paar Petersilienschnipsel drauf. So, jetzt. Ich bedankte mich freundlich für das perfekte Finish, auf das ich um nichts in der Welt hätte verzichten mögen. Er grinst. Warum nur verstehe ich mich bei solchen Events immer am besten mit dem Servicepersonal?

Inzwischen wird auf dem Rasen schon fleißig galoppiert. Eine halbe Runde hin zu den Startboxen, das ist schon nicht ganz einfach. Kaum lassen die Pferdeführer die Zügel los, keilen die nervösen schlanken Pferdchen auch schon aus und die Jockeys haben ihre Mühe, sie in die richtige Richtung zu zwingen. Irgendwann stehen alle glücklich in den Startboxen, dann kanns losgehen.

Zuerstmal rennen alle nach ganz weit hinten hinterm Gebüsch, da sieht man sie nicht. Dann kommen sie langsam die Runde nach vorne, zur alten Tribühne, zur Haupttribühne, und da wird dann auch schon angesagt, wer gewonnen hat. Die V.I.P.-Terasse liegt tollerweise irgendwo hinterm Ziel, und was hier vorbeirennt, ist schon über's Ziel hinausgaloppiert und bremst sich nur noch aus. So ein Rennen dauert vielleicht zwei Minuten, dann war's das.



Und dafür so viel Vorbereitung. Erst die Pferde im Führring herumstolzieren lassen, um den alle herumstehen und gucken und fachlich mehr oder weniger qualifizierte Kommentare über Körperbau und Geschau des Tiers anbringen. Dann kreuzt man auf einer Art Lottoschein die richtige Startnummer an, die Wetterei eben. Dan geht man zur Tribühne oder Terasse, wartet auf das Startsignal, ist mal kurz zwei Minuten gespannt, dann war's das wieder bis zum nächsten Rennen. Wenn man Glück hat, darf man sich noch seinen Gewinn abholen. Die Frau bei mir am Tisch hat 5 Euro eingesetzt und 8,50 Euro gewonnen.

Die Frau am Tisch hat überhaupt Probleme. Gerade echauffiert sie sich sehr. Der habe doch tatsächlich die lange Unterhose über den Socken getragen. Und das im Hilton! Unvorstellbar. Das sei wirklich sehr, sehr peinlich, stimmt ihr die andere Dame zu. Mein Rennbahnbegleiter erzählt, vorhin sei es bei ihm am Tisch um den zulässigen Preis für einen Verlobungsring gegangen. Also vierstellig solle er schon sein, so ein Monatsgehalt etwa. Andernfalls sei die Offerte abzulehnen.



Der Koch steht am Nachbartisch und tratscht. Er beobachtet die gerade hereinkommenden Pferde für's nächste Rennen und kommentiert. Boah, Nummer vier. Sein Kandidat. Und wieder hat die Frau an meinem Tisch einen Grund zum Echauffieren gefunden: Also wenn sie hier die Organisatorin wäre, sie würde dem Personal ja den Kopf waschen, daß die nur herumstehen und mit den Gästen tratschen. Das macht man ja nun wirklich nicht. Ob es sich um das tratschen handelt, das sie so verwerflich findet oder um das dezidierte tratschen mit Gästen, finde ich leider nicht mehr heraus. Ich vermute aber, sie hätte es nicht bemerkt, hätte das Servicepersonal miteinander geredet.

Unterdessen stehen die kleinen Fratze am Flugsimulator Schlange. Vincent hat eine ziemlich lästige Mutter, die ihm dauernd in den Landeanflug hereinredet.
Wo ist der Flughafen? will sie wissen.
Da. Man deutet hin.
Wo?
Da, links unten. Jetzt deuten alle hin. Ein großer grauer Pixelhaufen mit lauter Landebahnen.
Das da?
Jaahaa.
Und welcher ist das?
Rhein-Main.
Da, siehst Du, Vincent, da mußt du landen. Sie deutet auf den Pixelhaufen, den Vincent vermutlich schon seit Minuten ansteuert, geht gar nicht anders, denn mein Begleiter hat für alle unbemerkt den Autopiloten reingehauen, so daß Vincent gar nicht anders kann als sicher auf die Landebahn zuzufliegen. Manchmal kriegen die armen Kinder dann so ein Erfolgserlebnis. Kinder mit Müttern wie Vincent.

Aber ganz gut sieht sie aus, Vincents Mutter, sagt der Begleiter, als der Beamer heißgelaufen ist und wir uns eine Pause gönnen. Familie Vincent steht derweil am Führring und schließt die nächsten Wetten ab.
Wirklich? frag ich. Gutaussehend?
Naja, die Beine.
Ehrlich? Die hat doch X-Beine. Außerdem ist sie überehrgeizig, wegen der Realität aber dauernd frustriert und trinkt deswegen, wende ich ein.
Ja, daß sie trinkt, ist klar, sagt der Begleiter.
Und sie erinnert mich an die Gattin aus American Beauty.
Stimmt.
Genauso ein Typ ist die. Der arme Vincent. Ihr Mann ist bestimmt Geschäftsführer.
So'n Immobilientyp vielleicht. Der hat aber eigentlich ein fast gütiges Gesicht.
Stimmt auch wieder. Wie lange er's wohl mit der aushält?

So, jetzt hätte ich dem Begleiter wenigstens diese frustrierte Schnepfe ausgeredet. Gutaussehend. Sonst noch was. Nur weil sie ein braunes Kostüm trägt und nen teuren Friseur hat.
Manche Männer, oft solche mit offenen Hemden und Sonnenbrille im Haar, haben auch ganz andere weibliche Begleitung. Archetyp blond, stark geschminkt, Goldschmuck und pinkfarbenes Zebrahöschen, angeblich von D&G. Auf unsicheren Goldstöckeln staksen sie über den Kies und sehnen sich nach starken sportbesakkoten Begleiterarmen. Sie erinnert mich ein bißchen an einen Flamingo, bis ich denke, daß Flamingos ja eigentlich ganz sympatische Tierchen sind und ich ihnen damit unrecht tu.



Manche von den Fratzen sind regelrecht unaussstehlich. Einer von den vorlauten ist derart beratungsresistent, daß er das virtuelle Flugzeug nullkommanix in den virtuellen Frankfurter Stadtwaldboden rammt. Dann will er unbedingt nochmal. Aber der Beamer muß abkühlen, er wird vertröstet und wir gehn kurz was trinken, der Begleiter und ich. Und dann rennt der Fratz uns nach und nervt: Wann? Wann? Wann? Natürlich sitzt er als erstes wieder auf dem Pilotensitz, baut wieder Mist. Dann darf ich, ich bin schlecht wie immer bei Simulatoren. Aber auch schlecht, wenn ein Fratz neben mir hängt und herumzappelt. Kaum bin ich vom Sitz runter, hat sich der Fratz wieder niedergelassen. Und mir platzt der Kragen: Kind, du nervst. Und zwar sowas von. Du sitzt jetzt das dritte Mal hier, und andere Kids stehn hier und warten und haben noch nicht. Du führst dich wirklich scheiße auf, sag ich. Der Fratz fliegt still seine letzte Crashrunde und ward niemals wieder gesehen.

Was der wohl für Eltern hat? fragt sich der Begleiter. Und wie das wohl ist, als Kind reicher Eltern? Für Vincent in seinem sauberen Karohemdchen ist das Leben wohl kein Zuckerschlecken.

Das letzte Rennen. Auf der V.I.P.-Terasse hat ein nadelgestreiftes Alphamännchen, dessen Begleiterin von der FAZ ist und schon unangenehm auffiel, die Gesprächsführung übernommen. Ganz dialektfrei kann er sich nicht artikulieren, und so beschwert er sich schwerer Zunge über die ganzen Pseudos, denen er immer Karten für die Rennbahn beschaffen soll, dann kommen die einmal und dann das ganze Jahr wieder nicht. Aber jetzt sei er ja ohnehin erstmal wieder auf Sylt, wie immer. Und der rote Hut über dem roten Kostüm mit den roten Schuhen nickt eifrig.



Am Ende des Renntages sitzen wir im Biergarten, blättern durch die Prospekte mit preisreduzierten Gucci-Uhren (mein Gott, daß die aber auch soo häßlich sind), Digitalkameras und überflüssigem Scheiß, den keiner braucht. Aber 20 Euro für die Literflasche Bowmore finden wir dann doch ganz attraktiv. Das kann man sich auch als Student noch leisten. Wer braucht schon den ganzen Rest, wer braucht die Luxusurlaube, den Markenscheiß, wer braucht Landrover, pinkfarbene D&G-Zebrahosen und Gucciuhren, wer braucht Vincents Mutter? Solange die Kohle noch für ein ordentliches Paar Schuhe reicht, kann sich keiner von uns wirklich beschweren. Und nein, die müssen nicht in der Saville Row maßgefertigt worden sein. So bescheiden sind wir.

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Danke Andrea!
Was ein cooler, treffender und amüsanter Bericht über unsere Eliten. ;-)

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Schön!
Und nicht zur Renegatin geworden, wobei die das einem auch leicht gemacht haben.

Aber wofür gibt es dann überschüssige Freikarten?

Marc

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Also Vincents Mama...
... war so schlecht wirklich nicht. Sie hatte eben diese Traurigkeit, die man oft bei Frauen bemerkt, die für ihre Männer letztlich nur Beiwerk darstellen, mit dem sie am nächsten Weihnachtsessen beweisen können, dass sie nicht schwul sind. Die pinkbehoste Ich-lutsche-eifrig-während-mein-Manager-Typ-im-SLK-Cabrio-dahinbraust-Braut war da wesentlich schlimmer, die hatte ja noch nicht mal Kinder, was ich allerdings auch sehr freundlich von ihr finde, ein Exemplar reicht da schon völlig.
Immerhin war der Koch sehr nett. Der Türsteher auch. Personal eben. Ich war ja gestern nichts anders. Thx nochmal, war ein sehr lustiger Nachmittag.

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Sie hatte eben diese Traurigkeit, die man oft bei Frauen bemerkt, die für ihre Männer letztlich nur Beiwerk darstellen...

Jetzt schieb das doch nicht auf den armen Kerl. Nein, Vincents Mama ist leider etwas verkrampft, weil sie ihren Lebensplan mit 16 in Stein gemeißelt und sich seitdem daran gehalten hat. Sie ist reich, nicht übel aussehend und hat zwei nette Kinder. Und? Ist sie jetzt glücklich? Nein, ist sie nicht, weil sie nie aufhört, übersteigerte Ansprüche an sich und ihre Umgebung zu stellen. Und das ist ihr Problem. Relax mal, Mädel.

(Nein, wir analysieren hier nicht die Probleme fremder Menschen. Wir kennen weder die Menschen noch die Probleme. Dies ist eine kleine Übung in Phantasie und Projektion, nichts weiter.)

Ansonsten warte ich gespannt auf den Gonzo-Bericht. Dann kann ich Dich auch verlinken.

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Eine Sozialreportage von der Rennbahn ist unglaubwürdig, wenn man nicht gewettet hat. Der Text kein "treffender und amüsanter Bericht über unsere Eliten", sondern affektiert und dünkelhaft.

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@dampfbadbiber
Klar, und eine Bericht über die Gefahren von harten Drogen nicht glaubwürdig wenn du net ne Nadel im Arm hast!
Hast ja so Recht! ;-) Noch etwas mehr Hitze in deinem Bad, Biber!

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Ja, ich finde es auch sehr affektiert von mir, nicht gewettet zu haben.

Spaß beiseit: nächstes Mal werde ich mich daran halten. Ich dachte nur, ich hätte deutlich gemacht, daß ich fett unvorbereitet unterwegs war. Ich hatte nicht mal Geld einstecken.

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@andrea
Hmm, eine kreative Lösung wäre gewesen mit einem Hut von Tisch und zu Tisch zu ziehen und zu fragen ob sie nicht ein paar kleine Scheine für ne arme Studentin hätten, nur mal so, damit du auch wetten kannst.
Oder Eintritt am Flugsimulator fordern! Ein Ritt 10€, ein Crash 100€.

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Lustig, als ich noch neben der Galopprennbahn gewohnt habe, bin ich einige Male rüber, am Renntag.

Da wo *ich* mich rumgetrieben (und illegal gewettet) habe, war das Leben etwas erdiger. War aber natürlich auch nicht die VIP-Lounge.

Und wenn mein Gedächtnis nicht in Alzheim daheim wäre, und das Ganze nicht über 25 Jahre her, dann könnt ich sogar noch was erzählen...

Aber sehr netter Bericht. Nur wetten, das hättest Du schon sollen. Dann sind die 2 Minuten nämlich plötzlich spannend.

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Da wo *ich* mich rumgetrieben (und illegal gewettet) habe, war das Leben etwas erdiger. War aber natürlich auch nicht die VIP-Lounge.

Auf der Frankfurter Galopprennbahn ist es außerhalb der VIP-Lounge sehr erdig, da geht man völlig unbehütet. Und Verlobungsringe für 1000 Euro und mehr können sich wahrscheinlich weder die älteren, hessisch babbelnden Herrschaften noch die türkischen Jugendlichen in ihren Ballonseidenhosen leisten, die dort auch herumlaufen.

Beim nächsten Mal sollten sie unbedingt den Kuchen probieren, der in dem kleinen Kiosk verkauft wird, der ist selbstgebacken und schmeckt sehr gut. Und wetten Sie! Es macht Heidenspaß. (Man bekommt dabei auch sehr schnell heraus, welcher Trainer und welcher Jockey erfolgreich ist.)

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Zu Andreas Frage nach dem Flirt-Faktor des Servicepersonals wollte ich eigentlich schreiben, dass das Natürlich-Unprätentiöse, das sich beim Geldadel hinter einer dicken Isolierschicht aus Etikette und grob-stofflich zur Schau getragener Saturiertheit verbirgt, offenbar starke Anziehungskraft ausübt. Wie wohl jeder bestätigen kann, ergeben sich ausserdem im Einzugsbereich der Küche - oder generell: hinter den Kulissen, wo der formelle Rahmen fehlt - oft die besten Gespräche.

Doch uneigentlich muss ich dampfbadbiber entgegnen, dass die Möchtegern-Upper-Class, der meine Verwandtschaft so gerne angehört, die Nase höher trägt als nötig. Gegen Andreas Demaskierungsversuch ist also höchstens einzuwenden, dass er zu subtil ausgefallen ist.

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eigentlich hab ich nichts gegen formelle rahmen. aber man kann ja nie wissen, was diese leute als nächstes zum unding des jahres erklären. lange unterhosen über socken, mit gästen redende köche und verlobungsringe, die weniger als 1000 Euro gekostet haben, hatten wir ja schon.

und in dieser angenehmen atmo saß ich und versuchte, möglichst grazil einen salat zu essen. wer schonmal versucht hat, grazil einen salat zu essen, weiß was ich meine. da kollern die maiskörnchen über den tellerrand, da verheddern sich die sprossen mit dem rucola zu einem unentwirrbaren gespinst und die vinaigrette spritzt übers blütenweiße leinen. größere blätter kann man sich ja überhaupt nur so quer in den mund schieben.
und man fühlt sich beobachtet. man weiß genau, daß man selbst nicht derjenige mit den schlechten manieren ist, weil einem salatesser eigentlich grundsätzlich toleranz ob dieser schwierig zu bewältigenden speise gebührt. man selbst weiß, daß man nicht über personal herzieht, man weiß auch, daß man eigentlich alles tun sollte, daß sich andere menschen in jemandes gegenwart wohlfühlen.
naja, neureich. einfach keine art.

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Gott was für ein Snob unsere Andrea doch ist...
...ist die weibliche Form eigentlich Snobin? *g*

Du erwartest doch nicht wirklich etwas geistreicheres,
Leben oder Gesprächstoff, von Menschen nur weil sie ein
paar Euros mehr zur Verfügung haben, oder?

Ich bitte Dich, das wäre genauso, wie wenn jemand intelligenter wird nur dadurch, das er studiert. X)

Manchmal sind die Menschen geradezu stereotyp.
Die beiden Damen am Nachbartisch zum Beispiel.
Fast die gleichen Dialoge kannst Du doch jederzeit an
Ort hören, wo sich nicht gerade die Oberschicht trifft,
auf jedem Familien-Grillfest im Schrebergarten oder in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit.
Was statthaft ist und was nicht...

Der einzige Unterschied liegt in der Höhe der Beträge.

Witzig finde ich aber vor allem, das Du dich vor einiger Zeit hier mal negativ über das Erscheinungsbild einiger deiner Mitstudentinnen geäußert hast.
Wie war das, von wegen Jeans und so...;)

Gruß chos

PS: Wenn ich das Geld hätte, würde ich Dich ständig zu solchen Events schicken...

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Sehr schöner Bericht. Beim "Flamingo" fiel mir allerdings spontan das hier ein:
en.wikipedia.org
(History, 1. Abschnitt...)

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Wo laufen sie denn, wo laufen sie denn?

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seit 2762 Tagen sitz ich hier
letzte Bestellung: 2009.07.04, 18:39



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