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tausend tode später

Wo seid ihr lang? Über den Jaufenpaß? Das fragte meine Mutter bereits letztes Jahr, nachdem ich glücklich wieder heimgekehrt war. Und irgendwie hatte sie dieses leichte Entsetzen in der Stimme. Woher das Entsetzen rührte, das kam so:

Meine Mutter hatte gerade frisch ihren Führerschein gemacht und war mit ihrem schicken neuen Simca 1000 mit Heckmotor, Halbautomatik und bordeauxroten Ledersitzen, genannt das Flöhchen, in Österreich. Mein Vater, damals noch weder verheiratet noch verlobt mit meiner Mutter, war in Südtirol und meine Mutter beschloß, ihn zu besuchen. Sie konsultierte also den Atlas, machte den Jaufenpaß als kürzeste Strecke aus und fuhr los. Das Flöhchen fuhr brav den Berg hinauf, und meine Mutter war noch frohen Mutes. Die Strecke hinab fuhr das Flöhchen auch recht folgsam, meine Mutter jedoch starb so an die tausend Tode, vor jeder Serpentine mindestens drei.

Ich erinnerte mich der Kurvenorgie und konnte das Entsetzen meiner Mutter sofort nachfühlen. Als Fahranfänger will man sich das nicht antun. Nicht freiwillig, und nicht, wenn man weiß, was da auf einen zukommt, und auch nicht, wenn man ein so braves Auto wie das Flöhchen besitzt, das im Laufe seines Autolebens noch so manchen Berg erklomm. Und seit ich diese Geschichte erzählt habe, droht der Urlaubsbegleiter in passenden und weniger passenden Momenten damit, mich den Jaufenpaß fahren zu lassen.

Aber wer auch immer den Jaufenpaß morgen fährt (ich nicht), üben muß ich das ja mal. In Frankfurt kann mir das keiner beibringen, und ich kann mich nicht mein Leben lang um alpine Routen drücken. Also gut, eine geeignete Teststrecke war mit der Wallberg-Straße schnell ausgemacht, und nachdem ich einmal zugucken durfte, war ich dran.



Die weiße Route rechts außen, das ist die Teststrecke.

Erstmal ging es nach unten, das war noch nicht ganz so finster. Man kann rollen lassen, vor den Kurven bremsen, lenken, weiter. Geschwitzt habe ich trotzdem. Auf einer Seite ragte die Felswand, auf der anderen klaffte der Abgrund. Beides Landschaftsphänomene, die der Bewohner des maximal hügeligen Rhein-Main-Gebietes (ich) nicht kennt. Im Taunus gibt es zwar ein paar Landschaftserhebungen, aber weder ragende Felswände noch klaffende Abgründe. Damit das ganze ein wenig spannender wird, rutschten da noch ein paar illegale Radfahrer, Trockenski-Trainierer und Fußgänger rum, für die die Strecke zwar verboten ist, die man deshalb aber trotzdem nicht plattfahren darf. Man muß halt hoffen, daß da kein Gegenverkehr kommt und drumherumfahren.

Irgendwann war ich heil unten angekommen, dann mußte ich wieder rauf, und das war dann wirklich interessant. Vom Beifahrersitz kamen die Regieanweisungen, die ich brav zu befolgen versuchte, während ich noch mit der Kupplung kämpfte, die immer noch anders ist als die vom Fahrschul-Polo und dementsprechend ungewohnt. Ich zeigte außerdem einen unheilvollen Drall zur Straßenmitte, weil mich die ragenden Felswände und klaffenden Abgründe nervös machten.



Die Aussicht hinter dem klaffenden Abgrund ist ja ganz schön.

Oben angekommen folgte der Theorieteil: Ein längerer Vortrag zum Thema Kurven, ihre Scheitelpunkte, die Fliehkräfte und das daraus resultierende Lenkverhalten. Das alles vergißt man ja ganz gern, wenn die Fußgänger trödeln, die Felswand ragt, der Abgrund klafft und zu allem Überfluß die Straße unübersichtlich kurvt, einiges an Höhenmetern überwindet und hinter der Serpentine der Gegenverkehr droht. Die Felswand sei im Übrigen mein Freund, erklärte der Urlaubsbegleiter. Hüten solle ich mich vor Gegenverkehr, Abgründen, Straßengraben und Bäumen. Besonders vor Bäumen. Bäume seien lebensgefährlich. Bislang betrachtete ich Bäume ja eher als meine Freunde, weil sie so grün und verläßlich sind, aber ich muß umdenken, fürchte ich. In Bäumen schlummert ein Killerpotential, von dem ich bislang nichts ahnte.



Meine neuen Freunde.

Ich habe nicht genau mitgezählt, wie oft ich da hinauf und hinabgeschwitzt bin. Ich weiß nur, das ich hinterher ziemlich bedient war. Auch noch, als wir bei Irmis Tortentraum an der Theke standen zwecks Rückführung verbrannter Energie. Dann saß ich am Tisch, nichts ragte oder klaffte, und die Kühe standen weit weg drüben auf der Weide, muhten friedlich und bildeten keine Hindernisse. Auch der Vogelbeerbaum vor der Terrasse verhält sich bislang friedlich.

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ein paar stunden stille

Am sehr frühen Morgen, am viel zu frühen Morgen geht hier ein infernalischer Lärm los. Hundertschaften von Vögeln im Frühlingstaumel feiern ihr tierisches Äquivalent zum Volksfest und schreien die Konkurrenz aus dem Revier. Das hat nichts mit lieblichem Gezwitscher oder melodiösem Amselgeflöte zu tun, das ist derart laut, daß man davon aufwacht.

Dann kommt der Tag, der beginnt mit den Hundeausführern. Oder Frühstück auf der Terrasse. Und dann rollen unten im Dorf auch schon die ersten Autos an und kippen Menschen in die Biergärten. Tagsüber ist es trubelig, besonders an Feiertagen wie diesen.

Am Abend aber geht alles früh zu Bett, erschöpft vom Spazierengehen in guter Luft und zu viel Torte. Ganz weit weg bimmeln leise ein paar Kuhglocken, und der See gehört den Enten, Bläßhühnern und Haubentauchern. Dann ist die letzte Sonnenstunde angebrochen, und die sieht so aus:











Und dann ist die Sonne weg, verschwunden hinterm Berg, und die Nacht kriecht vom Tal immer höher hinauf. Und irgendwann ist es auch hier oben dunkel und still. So ungefähr bis zum frühen Morgen. Zum viel zu frühen Morgen.

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ethnologische exkursion



Ich sah es schon beim Vorbeifahren. Der große Auflauf junger Damen in bonbonfarbenen Dirndln war auch beim besten Willen weder zu übersehen noch zu überhören. Ich beschloß, mich nicht nur den schönen und angenehmen Seiten (Kulturschätze, Konditoreikunst) meines Aufenthaltsortes zu widmen, sondern im Zuge einer ausgewogenen Berichterstattung auch die Schattenseiten geflissentlich zu erfassen. Und zu den Schattenseiten gehört eindeutig auch diese ästhetische Brache namens Volksfest.



Diesen völkischen Anspruch kenne ich aus meiner Heimat ja gar nicht. Wir haben Dippemess, auch wenn da eher wenig Dippe (irdene Gefäße zum täglichen Gebrauch in der Küche) und Dippche (kleine Kännchen und Töpfchen) verkauft werden. Einige Volksfeste rühren weniger vom Topfmarkt her als von Viehmärkten, andere wiederum geben sich Mühe, ihren religiösen Hintergrund (die hessische Kerb ist ja ein Kirchweihfest) möglichst weltlich zu verbrämen. An Pfingsten aber, da geht der Frankfurter in den Wald, besser gesagt: ins Wäldche. Besonders am Wäldchestag, das ist der Dienstag nach Pfingsten und sozusagen Frankfurter Nationalfeiertag. Hier im Bayerischen gibt es also ein Pfingst-Volksfest.



Gleich am Eingang stehen Buden, an denen man Polyester-Dirndl und Lederhosen erwerben kann, die Komplettausstattung für hundert Euro. Das ist natürlich alles eher made in China. Ich als Hessin muß mich sehr fremdschämen für diese ungebrochene Bereitschaft, sich die eigene Kultur als Billignepp andrehen zu lassen. Denn das wird ja überall auch noch getragen!



Die jungen Mädchen kombinieren Plaste-Armreifen und Plaste-Ohrringe dazu und kreieren so eine Art Dirndl-Bitch-Look. Viel schlimmer geht es auf Cosplay-Conventions auch nicht mehr zu. Während man in der japanischen und japanophilen Szene jedoch zum niedlichen Lolitatum neigt, erzielen diese jungen Damen eher eine Art zeitgenössischer, dabei jedoch zickiger Heimatverbundenheit.



Überhaupt geht hier nichts ohne Betonung des Lokalen. Zwei große Festzelte, drumherum Jägerzaun, überall weißblaue Rautisierung, an den Fassaden werden Jodelbalkone angetäuscht und die einzig mögliche Schriftart ist die Fette Fraktur. Als Nichtbayer hat man ja manchmal den Eindruck, die machen das nur für die Touristen, und im Stillen wird dann heimlich eine echte bayerische Kultur gepflegt, die mit der ganzen Bierzeltstampferei nicht zu tun hat. So wie auch die anderen ethnologischen Minderheiten ihren Nepp basteln und ihn als original Stammeskunst an die Pauschaltouristen verscherbeln, während die wirklichen Kunstschätze niemand zu Gesicht bekommt. Die Bayern sind der vermutlich einzige Stamm weltweit, der seinen eigenen Touristennepp selbst kauft und sich supi ironisch dabei vorkommt. Da weiß man dann auch nicht mehr, was schlimmer ist: Das hier, oder im Reservat dem Alkoholismus verfallen.



Eine wichtige Rolle bei Ritualen wie diesem spielt die Brautwerbung. In rustikalisierter Umgebung bekommt der Jüngling, gern in Gruppen unterwegs, die Gelegenheit zur Demonstration atavistischer Befähigungen. Ein konkretes Beispiel ist die Jagd: Vermutlich seit der Erlegung des ersten Mammuts ist Jagd mehr als profane Nahrungsbeschaffung, sie ist Überlegenheitsgestus über die Kreatur und dient zur Positionsbestimmung innerhalb der Sozialgruppe. Gleichzeitig ist die Beute als Balzgestus nicht zu unterschätzen. Sie demonstriert der Auserwählten die Geschicklichkeit des Werbenden sowie die Tauglichkeit als Ernährer. Mittlerweile ist die konkrete Nahrungsbeschaffung in die Sphäre der Frau übertragen, sozusagen domestiziert worden. Der Supermarkt wird nicht der Wildnis, sondern vielmehr dem häuslichen Bereich zugerechnet, wodurch dem Mann ein wichtiges Werbungsinstrument abhanden gekommen ist.



Die Schießbude, bezeichnenderweise Jagdhütte benannt (in Fraktur), stellt eine ersatzweise Wildnis dar, die dem Mann eine Plattform bildet, seine Jagdfertigkeiten symbolisch auszuagieren und anwesenden Damen zu präsentieren, ihnen damit also zu imponieren. Auch die Beute ist nurmehr ein Platzhalter: Nicht das Mammut oder der Hirsch, die Fleisch, also Nahrung versprechen, sondern stellvertretende Kuschelbestien aus Plüsch, die es jedoch ebenso mittels Geschicklichkeit zu "erlegen" gilt. Eine abgewandelte Form bildet das Blumenschießen, bei dem etwas zartes, feminines – der Blumenstrauß – durch eine männliche, nachgerade brutale Praxis – das Schießen – erlangt wird. Durch diese Verquickung der Genderkonnotationen ist das Blumenschießen eine ideale Anbandelungsmaßnahme zwischen Männlein und Weiblein. Wichtiges Prinzip der Schießbude ist dabei, daß die Beute nur durch Geschicklichkeit, nicht mit Geld erworben werden kann.



Eine weitere, weniger atavistische Möglichkeit der Geschlechtspartneranbahnung bildet der Autoscooter. Auch hier findet eine symbolische Abbildung von Balzritualen statt, die in der Wirklichkeit zu plump oder schlicht fehl am Platze wären. Die Autoscooter-Arena wird dabei zu einer Zone, in der Takt und Sicherheit außer acht gelassen werden können. Hier kann auf eine Weise gefahren werden, von der im Straßenverkehr dringend abgeraten werden muß.



Meist werden die Fahrzeuge rein männlich oder rein weiblich besetzt, entsprechend unterscheiden sich die Fahrer in ihrem Fahrstil. Die Mädchen fahren meist vorsichtig, die Jünglinge rüpelhaft bis rücksichtslos. Dabei gilt es, Fahrzeuge mit besonders begehrten weiblichen Passagieren möglichst oft anzurempeln und einen wagemutigen Fahrstil vorzuführen. Anders als bei der Schießbude zeigt der Mann hier nicht Dominanz über die Natur und ihre Geschöpfe, sondern Beherrschung der Technik. Interessant dabei ist, daß die technische Welt als Dschungelersatz mißverstanden wird, nicht als zivilisatorische Errungenschaft, die verfeinerte Sitten verlangt.



Und so bietet das Volksfest eine Woche lang Gelegenheit zur Kontaktaufnahme mit dem anderen Geschlecht mit seinen Schießbuden und Fahrgeschäften, bei deren schwindelerregender Fahrt die Frauen kreischen und die Männer Abgeklärtheit demonstrieren und das ein oder andere Händchen halten, mit seinen Steckerlfischbuden, Zuckerwatteverkäufern, mit den Bierzelten und ihrer Wiesnseligkeit, mit seinem Königlich-Bayerischen Riesenrad, das jedem Zugereisten unmißverständlich zeigt, wo wir hier sind und was das hier mal war und worum man sich noch immer bemüht in seinen Polyesterdirndln made in China.

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frau diener kommt in fahrt (IX)

Irgendwann ist immer ein erstes Mal. Irgendwann steigt man dann also tatsächlich in so ein Auto, das leibhaftig zu fahren man befugt ist, und fragt sich, ob man das in den letzten zwei Wochen nicht doch verlernt haben könnte. Um die Nervosität zu überspielen, stellt man erst mal den Sitz und die Spiegel ein, das ist wie in der Fahrstunde und man hat wenigstens was zu tun. Situationen, die einem sinnvolle Übersprungshandlungen abieten, gibt es viel zu wenige.

Okay. Kupplung treten, Zündschlüssel, das kann ich, das haben die mir beigebracht. Eins nach dem andern. Blinken. Und gucken. Mit dem Unterschied, daß hier kein Mensch weit und breit kommt. In Frankfurt kommt dauernd jemand. In Zweifelsfall ein Bus. Hier kommt nie jemand.

Hier geht es um andere Dinge. Es gilt, landwirtschaftliche Nutzmaschinen zu überholen und Kurven zu fahren. Und es gilt, den Unterschied zwischen Autos zu kapieren. Das Fahrschulauto war ein Polo Diesel. Kupplung gaaanz langsam kommen lassen und gaaanz vorsichtig bremsen, sonst klebt alles innen an der Windschutzscheibe. Milimeterarbeit ist das. Und dauernd röhrt es oder tuckert oder ist sonstwie unzufrieden mit meiner Gangwahl.

Nicht so das Auto des Gastgebers. Ich tipp an der Kreuzug auf die Bremse, und das fährt einfach weiter. Ich tippe härter, es wird einen Hauch langsamer. Ich steig auf die Bremse, da bequemt es sich dann doch mal zum Stehenbleiben. So ist das also. Gänge werden diagonal durchgestemmt, das kann man eher nicht mit zwei zarten Fingerchen bedienen. Die Kupplung wird einfach losgelassen. Und runterschalten in der Ortschaft? Wozu, wenn man auch im vierten Gang durch die Tempo-30-Zone kommt?

Okay, alles was man mir mühsam beizubringen versucht hat, ist komplett für die Katz. Die Verkehrszeichen jetzt nicht, die sind schon die gleichen, stehen aber in deutlich geringerer Dichte herum. Kreisel kann hier keiner fahren, also muß mans auch nicht groß können. Aber hier gehen ja auch Feldwege als Straße durch, und diese angeblichen Straßen machen geradezu aberwitzige Kurven. Dann stehen da drei Häuser, und schon ist das eine Ortschaft.

Aber ich habe es heil von Ingolstadt nach Neuburg an der Donau geschafft. Das Auto hat keine Blessuren davogetragen, die Insassen auch nicht. Soweit ich weiß, kamen auch keine Kleintiere am Wegesrand ums Leben. Und das ist ja die Hauptsache, daß wir alle gesund sind.

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viertel nach mittag

Sobald es heiß wird, verfällt das Viertel in mediterrane Langsamkeit. Vorhänge wehen träge aus Fenstern, buntbestückte Wäscheleinen dekorieren die Häuser. In Hofeinfahrten und auf Gehwegen vermehren sich die Plastikstühle.



Wenn die Mittagshitze kommt, ist kaum einer auf der Straße. Ab und zu schleicht ein Auto über den flirrenden Asphalt. Das Leben spielt sich im Schatten ab. Man erinnert sich der Verhaltensweisen, die man sommers einnimmt. Trinkt viel Wasser. Läßt die Jacke zu Hause.



Aus Gewohnheit zieht man vielleicht noch Socken an, aber nicht mehr lange. Man lernt die Sonne zu fliehen, die man bis vor kurzem noch gesucht hat, kauft Sonnencreme. Kriegt trotzdem rote Haut. Ist darüber nicht einmal unglücklich nach dem langen Winter.



Und geht alles ein bißchen langsamer an. Einfach, weil die Sonne scheint und es warm ist. Einfach, weil es schön ist. Weil man lieber draußen ist. Weil Käfighaltung alle Tiere auf Dauer unglücklich macht. Weil jeder das weiß. Weil man vermutlich depressiv geworden wäre, wenn dieser Winter noch zwei Wochen länger gedauert hätte. Frühling gab es nicht, ist ausgefallen, und mit einem Schlag ist der Sommer da.



Da könnte man auch sitzenbleiben und den Schiffen nachschauen. Aber man geht dann doch wieder in die Wohnung. Noch ist es dort kühl, noch hat sich der Dachstuhl nicht aufgeheizt. Und packt den Koffer. Und denkt, ja, schön hier, aber man will trotzdem raus, anderes sehen. Hier kennt man ja schon alles.

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"Ich weiß nur, das ich hinterher ziemlich bedient war. Auch noch, als wir bei Irmis Tortentraum an der Theke standen zwecks Rückführung verbrannter Energie." Immer dieses virale Marketing. Jetzt war ich gerade ein Joghurt-Törtchen holen. Was zahlt Dir die Konditoren-Innung? ;-) Ich... ...
[mow am 2008-05-13 15:56]

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Herrlich, so ein Kirmes-Besuch gibt immer einiges her. Ich habe auch noch zwei Fotoserien vom Hamburger Dom, die ich immer noch mal veröffentlichen wollte: Die beste Geisterbahn sind die Besucher. ...
[bosch am 2008-05-13 10:53]

tausend tode später
Wo seid ihr lang? Über den Jaufenpaß? Das fragte meine Mutter bereits letztes Jahr, nachdem ich glücklich wieder heimgekehrt war. Und irgendwie hatte sie dieses leichte Entsetzen in der Stimme. Woher das Entsetzen rührte, das kam so: Meine Mutter hatte... ...
[andreaffm am 2008-05-12 18:12]

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Es geht, man fällt erschreckend früh ins Bett. Ist halt ein Kurort, da sind die Rhythmen etwas andere. Man muß morgens früh raus, man hat ja gleich wieder Anwendung. ...
[andreaffm am 2008-05-12 09:43]

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Immer kam der Morgen viel zu früh. ...
[saxanasnotizen.blogspot.com am 2008-05-11 21:32]

ein paar stunden stille
Am sehr frühen Morgen, am viel zu frühen Morgen geht hier ein infernalischer Lärm los. Hundertschaften von Vögeln im Frühlingstaumel feiern ihr tierisches Äquivalent zum Volksfest und schreien die Konkurrenz aus dem Revier. Das hat nichts mit lieblichem Gezwitscher oder... ...
[andreaffm am 2008-05-11 19:53]

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Der Beifahrer ist weitestgehend höflich und schweigt und postet lieber Tortenbilder. (Meine Mutter fährt Automatik, mein Vater gar nicht. Vielleicht hilft das, sollte ich in die Verlegenheit kommen, sie kutschieren zu müssen.) ...
[andreaffm am 2008-05-11 17:32]

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Und was ist mit den Gräten? Oder der Angst davor? Vielleicht sollte man erstmal mit Steckerlfischstäbchen anfangen. :-D ...
[mow am 2008-05-11 16:10]

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Wenn man ehrlich ist, sind fast alle Events Fortpflanzungspartnerfindung-Veranstaltungen, Praktischerweise sind sie aber als Kultur oder Feier getarnt, so dass man bei Misserfolg immer sagen kann, ich war ja im Kino, Theater oder auf der Kerb ein Bier trinken. Wäre... ...
[mow am 2008-05-11 16:05]

...
Ich hatte irgendwann bei die Schnauze voll und mit rechts ranfahren gedroht, wenn noch was von hinten kommt. (Einer der Tipps gibt ist ja ok, aber nicht zwei - denn die sind nicht zwingend kongruent.) Wo bleibt denn der "Ahhhhhhhhhhhhhh!"-Blogeintrag des... ...
[mow am 2008-05-11 15:59]





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