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So ein oder zwei Zitatschlampereien sind zwar nicht gerade ein Ruhmesblatt, aber halbwegs nachvollziehbar. Auch eine Handvoll Zitatschlampereien eines adeligen CDU-Ministers. Okay, meinetwegen. Irgendwo auf den hinteren Seiten, wo einem die Luft ausgeht und das Material dünn wird. Alles irgendwie halbwegs verständlich und rational erklärbar. Aber ein abgeschriebener Anfang ist so ungefähr der dümmste, entlarvendste Fehler, den man überhaupt machen kann.

So ziemlich jeder, der jemals eine Abschlußarbeit geschrieben hat, weiß ein Paar Dinge. Zum Beispiel: Am Anfang liest noch das Hirn mit, da sollte man sich Mühe geben. Den Anfang schreibt man am besten ganz zum Schluß, wenn man genau weiß, wo die Arbeit ansetzt und wo sie hingeht. Der Anfang ist dazu da, die Frage zu stellen, was das hier soll und wozu man den Aufwand treibt. Da schreibt man auch hin, wie man diese Frage zu beantworten gedenkt, das nennt man: Methodik erläutern. Man schreibt auch nochmal hin, was es sonst so an Versuchen gab, sich der Frage anzunähern und warum man nun selbst den hundertunddritten Anlauf nimmt. Kurz: Man erklärt der Welt, warum sie auf genau diese Studie gewartet hat.

Wenn sich nun jemand hinsetzt und nicht einmal das, also das Grundlegendste, in eigenständigen Worten formulieren kann, dann sollte man ihn eigentlich geradewegs zurückschicken ins Proseminar. Das ist wie ein Schornsteinfeger, der nicht kapiert hat, daß er vorm Fegen aufs Dach muß. Da bekommt jemand einen Titel dafür, daß er Material nicht nur in Bibliotheken zusammenkopieren kann, sondern auch ordnen und einordnen kann, bewerten und eigenständig weiterdenken kann und Schlüsse daraus zieht, die nie ein Mensch zuvor gezogen hat. Und dann stellt der sich hin und denkt lieber nicht selbst, sondern läßt denken. Weil sonst Unfälle passieren könnten oder er zu faul ist oder ihm vielleicht alles zu mühsam ist oder er sich nicht traut oder es einfach mal schnell gehen muß. Egal warum, alle diese Gründe sind eigentlich nicht wirklich tolerabel. Und alle sorgen dafür, daß ich mich frage, ob man so jemandem wirklich eine Armee in die Hand drücken sollte und sagen, hier, mach mal, Deine Jungs, sorg gut für sie. Und gut sorgen sollte dann auch mehr sein als sich mit schicker Sonnenbrille neben ihnen fotografieren zu lassen.

Was mich so grantig macht, das ist diese Denkverweigerung. Diese offensichtliche Feigheit oder Faulheit oder wasauchimmer, eigene Meinung zu äußern. Zu glauben, es sei nur die Fleißarbeit, die zähle, das zusammenstückeln, die Anzahl der Seiten und der Fußnoten und die Dicke des Quellenverzeichnisses. Und nicht die Haltung und nicht die Fähigkeit zum Urteil. Ich bin da im akademischen Bereich ganz FDP, ich finde, Leistung muß sich wieder lohnen. Und Leistungsverweigerung darf sich nicht lohnen. Und das, was dieser Vorerst-Ex-Doktor da abgeliefert hat, ist Verweigerung auf ganzer Linie. Das ist keine Dissertation, das ist Desertion. Für sowas müßte man unehrenhaft aus dem akademischen Betrieb entlassen werden können mitsamt Prüfern.

Ich bin gespannt, was da noch kommt. Aber wahrscheinlich kommt gar nichts, wahrscheinlich versickert alles irgendwie langsam, bleibt nicht kleben, und in ein paar Monaten kommt wieder so eine Dressboy-Fotostrecke in der Bild und das Volk findet ihn super, weil er sogar den arroganten Akademikern ein Schnippchen geschlagen hat, der tolle Hund, der tolle.

[Empfohlene Sekundärliteratur]

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ja. sie haben sehr recht. danke für den eco-verweis. immer noch ein guter text.

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wird viel zu selten gelesen. vor allem vorher.

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Als das aufkochte, sagte ich ja noch "mal abwarten". Denn wenn "nur" der Stand der Literatur oder Material und Methoden kopiert wurden, dann geht das ja noch. Der Teil ist (bei Naturwissenschaftlern) eine forschungspolitische Fleißarbeit, weil man ja seine Paper nennen und keines der eigenen Arbeitgruppe und des AG-Leites zu dem Thema vergessen sollte. Aber es wurde mehr.

Dann dachte ich an Fehler bei der Schlussredaktion. Dass er vergessen hat, welche der zusammenkopierten Belege wem zuzuordnen sind. Aber es wurde mehr.

Dann stellte ich fest, dass die Einleitung tatsächlich mit "E Pluribus Unum" anfängt und wunderte mich schon etwas, dass absatzweise ausgerechnet die Einleitung aus einer alten FAZ übernommen wurde.

Und wenn ich mir jetzt diesen, immer mehr zum Balken werdenden Zebrastreifen zur Diss. anschaue, habe ich keine Erklärung mehr für Fehler oder Versehen oder warum - im Zweifel für den Autor - so eine handwerklich schlampige Arbeit noch ein Summa bekommen hat.

Ich frage mich jetzt nur noch, wer mit "E Pluribus Unum" die Idee zu dieser feinsinnig-dreisten Anspielung gleich am Anfang hatte? Ein Ghostwriter oder zu Abkuppferberg selbst?

Und dabei hatte ich gar nicht auf dem Schirm, dass der Minister auch promoviert hatte. Ich dachte, der bekam seine Jobs, weil er in der CSU ist, und nach Michael Glos' Rücktritt ministrabler erschien als andere.

Nachtrag: Ein WDR-Kommentar erinnert noch an die Vorbildfunktion in dem Ministerium:

"Zu seinem Verantwortungsbereich gehören (...) die Bundeswehruniversitäten (...). Jeder seiner Offiziere muss studieren und am Ende eine wissenschaftliche Arbeit abgeben. Und jeder von ihnen, der dabei erwischt wird, dass er sich so freigiebig wie sein Vorgesetzter beim geistigen Eigentum anderer bedient, fällt durch."

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Was, wir sind schon bei 63 Prozent? Das waren gestern Abend erst 44. Wenn das in dem Tempo so weitergeht, kriegen die den Rest auch noch. Und mir scheint immer wahrscheinlicher, daß das ein Ghostwriter war, der ihm eine Zeitbombe unterschieben wollte.

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Das Deckblatt der Arbeit ist wahrscheinlich nicht betroffen.

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Dann mach ich mal die Pointe kaputt: Ein Fehler ist trotzdem drauf. Er hat nämlich Freiherr zu Frhr. abgekürzt, als wäre Freiherr ein Titel. Ist aber keiner, weil der Adel abgeschafft ist.

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Was mich entsetzt...

... ist dieser vollständige Realitätsverlust den er hier an den Tag legt. Die Situation ist so offensichtlich Ausweglos, dass man schon in seiner ganz eigenen Welt leben muß, um nicht zu begreifen, dass man aus der Nummer nicht mehr rauskommt. Und ich finde Sie haben sehr Recht, solchen Leuten darf man ganz sicher nicht die Führung der Bundeswehr anvertrauen.

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Natürlich lebt dieser Mann, wie viele andere seiner Kaste in seiner eigenen Welt. Da wird darauf vertraut das sich sowieso keiner je die Mühe macht was zu überprüfen und wenn doch was rauskommt hält schon wer die schützende Hand darüber und gut ist. So verläuft auch schon die ganze Schulkarriere der Sprößlinge dieser Kaste, aus Gründen besonderer intellektueller Fähigkeiten erwerben doch die wenigsten ihr Abitur.
Die Blaupause wie die ganze Affäre im Sande verlaufen wird hat jemand schön beim SPON-Forum skizziert.
forum.spiegel.de
Ich verspeise öffentlich mehrere Besen wenn es am Ende anders ausgeht.
Aber wehe ein böser "Sozialschmarotzer" macht bei seinem ALGII-Antrag mal eine falsche Angabe und bekommt horrende 20€ im Monat "zuviel" ausbezahlt, dann sind die Angehörigen dieser Kaste die ersten die laut "Betrüger" schreien und herzerweichend beklagen wie sie mit "ihrem" Geld den Sozialstaat am laufen halten müssen.
Einfach mehr essen. Dann kann man sich auch mehr übergeben.

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Auch die Deutschen zeigen sich einigermaßen gelassen: Nach einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid sind 68 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, dass der Minister im Amt bleiben soll.

Hat wer die Fragen parat? Das Ergebnis einer Meinungsumfrage hängt von der Formulierung der Fragen ab - ob man von fehlenden Fußnoten redet oder von Textdiebstahl oder gar Raubkopien aus dem Internet.

(Ich hab auch nen Buchtipp: Methoden der empirischen Sozialforschung.)

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Vorläufiger Höhepunkt in der Debatte zweifellos das Plädoyer für Dr. Danger Mouse:

www.welt.de

Andererseits, ob man das Geschehen jetzt als Samplen adeln will oder nicht: das Gute daran ist immerhin, dass es ein prinzipielles Missverhältnis von jährlicher Dissertationsproduktion und wissenschaftlichem Ertrag einmal vor Augen führt. Die Hohlheit im akademischen Betrieb ist letztlich schlimmer als dieses Paradebeispiel fränkischer Wurschtelei (das darf ich sagen, ich habe an derselben Uni promoviert). Was das individuelle Versagen natürlich nicht besser macht.

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Ich muß zugeben, ich freue mich schon seit Tagen auf einen Poschardt-Text. Und er hat mich nicht enttäuscht. Er ist sogar noch dadaistischer ausgefallen, als ich gehofft habe.

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Bitte beachten Sie auch die schöne Umfrage bei Phaeake nebenan:

WIE soll Guttenberg zurücktreten?

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Der Ghostwriter war kein Profi. Man tippt sogar schon auf ein Familienmitglied, nämlich seine Frau; sie hat ja den Umgang mit Cut & Paste gelernt - auf der Textilfachschule in Nagold... und das "Gerüst" lieferte der wissenschaftliche Dienst des Bundestags...

"Mühevolle Kleinarbeit" (Zitat KT) zwar, aber man hatte ja Zeit...

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Nee, die kann vielleicht Handwerk, aber nicht schwülstig.

Die SPD tippt ja auf Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung. Dass großzügiges Delegieren eine Rolle gespielt hat, ist ja inzwischen klar. Aber professionellen Ghostwritern wäre sowas vermutlich nicht passiert. Vielleicht ist die Diss am Ende ein Gemeinschaftswerk von Praktikanten ;-)

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Das kann einfach nicht im Sand verlaufen:

Die Uni Bayreuth würde sich unsterblich blamieren, stellte sie fest, dass alles noch tolerabel wäre. NOCH hat sie die Chance, mit dem blauen Auge davon zu kommen, dass mit Häberle ein Emeritus wohl ein bisschen zu altersmilde war.

Für einen professionellen Ghostwriter sind, da gebe ich den Vorrednern recht, die Fehler viel zu plakativ. Die für Guttenberg noch schmeichelhafteste Version könnte lauten: Er hatte einiges an Textteilen schon geschrieben, aber nicht die Zeit gefunden, das ganze in einen zusammenhängenden Text so richtig mit Einleitung und Schluss und so zu bringen. Dann hat er eben kein Profi-Ghostwriter Büro beauftragt (die können nur Entwürfe ab ovo), sondern irgendeinen Knecht, der dann selber zu faul war, zu schreiben.

Wenn er aber wirklich Mitarbeiter des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages mit dem Ghostwriting beauftragt hätte - und nicht nur mit dem einen dann geklauten Gutachten, dann würde ich auch denken, dass die Plagiate als Zeitbombe geplant waren. Allerdings wäre in diesem Fall das Risiko, dass die Bombe schon bei der Erstbegutachtung platzt, ziemlich gr0ß gewesen, was vielleicht gegen diese Theorie spricht.

Ist eigentlich wirklich noch niemandem außer mir aufgefallen, wie verräterisch der Pleonasmus in Guttenbergs Erklärung "Meine von mir verfaßte Dissertation ist kein Plagiat." ist? (Hervorhebung hinzugefügt, alte Rechtschreibung beibehalten)

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Realitätsverlust

Ich glaube auch nicht an einen Ghostwriter. Leute die das professionell machen würden ganz sicher nicht die Einleitung 1:1 abkupfern. Aus dem gleichen Grund glaube ich auch nicht an eine untergeschobene Zeitbombe, sowas müsste viel subtiler gestaltet sein.

Nein, ich glaube der Freiherr sagt die Wahrheit, zumindest das was er dafür hält. Ich nehme Ihm die 7 Jahre ab und auch die "mühevollste Kleinarbeit" . Es ist halt auch mühevoll die verschiedensten kleinen Puzzleteile sich erst zu suchen und dann in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen, die Fugen dazwischen schön zu verputzen und dem Ganzen einen richtig schönen Look zu verpassen. Das ist nicht einfach! Und das hat er ganz alleine gemacht und das betont er auch noch mit allem Nachdruck... Darauf ist er Stolz!

Das ist es was ich mit Realitätsverlust meine. Er glaubt wirklich das er eine Dissertation geschrieben hat. Aus seiner Sicht hat er das getan, was alle anderen aus seiner Kaste - vermeintlich - ebenso gemacht haben. Und ich denke das sein Realtitätsverlust und seine Selbstüberschätzung so weit gehen das er glaubt es besser als die anderen gemacht zu haben, weil er es eben ohne Ghostwriter geschrieben hat. Alleine. "Über 400 Seiten!" "Über 1200 Fußnoten!" "Summa cum Laude"

Und jetzt kommen da so ein paar Leute daher die sagen das das, was er geschrieben hat, eigentlich gar keine Dissertation ist sondern allenfalls ein kommentiertes Literaturverzeichnis.
Und das auch nur wenn die Quellennachweise korrekt eingepflegt werden.

Ich glaube der erlebt grade einen klassischen Erstkontakt mit dem "real life"...

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...mit "Kasten" hat das alles gar nichts zu tun. Angehöriger aller Schichten (oder "Kasten") betrügen - und schreiben schlechtes Deutsch.

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Ja. Bitte. Ich kenne auch ganz reizende, studierte, kluge Menschen mit von oder zu. Halten wir Guttenberg doch bitte nur das vor, wofür er auch etwas kann.

gfs, meinen Sie wirklich, so etwas gibt man guten und reinen Gewissens ab? Ich glaube ja ehrlich gesagt fast lieber an Lüge als an derart pathologische Verblendung.

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"Angehörige aller Schichten … betrügen – und schreiben schlechtes Deutsch."

Schon, aber nicht alle erhalten dafür höchstes Lob. Haben Sie übrigens das Vorwort schon gelesen?

(Im übrigen hat andreaffm natürlich recht, es gibt auch Vonundzus, die etwas können und Grad wie Auszeichnung verdienen.)

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Was das gute Gewissen betrifft: Beim Abgeben vielleicht nicht, aber danach? "Dreimal unwidersprochen geäußert ist auch wahr" zählt ja nicht zu den seltenen Alltagsphänomenen.

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Liebe andreaffm, ja ich glaube wirklich, dass er ein mehr oder weniger reines Gewissen hatte. Wenn man sich erst mal seine eigene, kleine, gemütliche Parallelwelt zusammengezimmert hat gelten darin natürlich auch die eigenen Regeln. Und gegen die hat er nicht verstoßen, weil aus seiner Sicht das ja „alle so machen“ Die Situation erinnert mich an einen ertappten Dopingsünder im Radsport, der noch Jahre nachdem sein Betrug aufgeflogen ist, behauptet nie Betrogen zu haben. Eben weil er meint, dass das „alle so machen“. Ob das Krankhaft ist wage ich nicht zu beurteilen. Das ist natürlich Hinterhofpsychologie und vielleicht liege ich ja auch völlig daneben. Aber es wäre eine mögliche Erklärung seines Verhaltens in den letzten Tagen.

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btw, nur eine kleine Zwischenfrage:
Kann sich jemand hier vorstellen, was es heißt, unter einem Vater wie Enoch G. aufzuwachsen ?

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Ob der Ennoch ein schwieriger Vater ist,

weiß ich gar nicht. Der hatte ja wohl einen ziemlichen Kampf mit seinem Vater, dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundeskanzleramt, auszufechten, weil der Politiker-Vater keinen Musiker-Sohn haben wollte. Ennoch bewertet auch die CSU-Politik wesentlich kritischer. Von daher war es KT jr. wohl schon wichtig, seinem Vater zu zeigen, dass er nicht nur auf dem Politik-Ticket fahren, sondern auch in der Wissenschaft was leisten kann.

Vielleicht ist der Grund für sein eventuelles Lügen ja auch, dass er in Erklärungsnöte gegenüber seiner Freifrau käme, was er denn immer so lang vor dem Computer gemacht hat, wenn doch ein anderer seine Dissertation zusammenkopiert hat.

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Irgendwann im Leben kommt der Punkt, an dem man aufhören sollte, die Eltern für alles verantwortlich zu machen.

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...das endet erst mit dem Tod, believe me...

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Leute, es geht doch nicht drum, ob auch einer, der Freiherr heißt, ein fähiger Mensch sein kann.

Es geht darum, dass Leute, deren Eltern nicht studiert haben, viel selbstkritischer an die Sache rangehen. Andreas Blogeintrag oben ist doch ein gutes Beispiel dafür, dass man in dem Fall denkt, dass man nichts geschenkt bekommt im Leben, sondern sich anstrengen muss. Man wurde ja schon bei der Gymnasialempfehlung kritischer angeschaut als das Kind des Chefarztes, bei dem eh alles klar war. Lässig auf die elitäre Herkunft vertrauen und darauf, dass sie einen immer tragen wird, das kann man halt nur, wenn sie vorhanden ist.

A propos Ärzte - deren Diss macht die wenigste Arbeit und bringt das meiste Ansehen. Mal paar Patientendaten ins SPSS einwerfen, anschließend Korrelation mit Kausalität verwechseln, einen Lektor drübergehen lassen und fertig ist der Doktor.

Das Beste am Fall Guttenberg ist der Vorschlag, die Führung von Doktortiteln außerhalb der Wissenschaft abzuschaffen, damit würden auch die Eitelkeits-Promotionen inclusive Dr. med. in der Versenkung verschwinden.

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...dann siedeln wir eben nach Österreich um...

Da simmer glei der "Herr Dokter"... und des ganz ohne so a bleede Promotion...

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Wenn schon der Gymnasiallehrer mit Professor angeredet wird, ist klar, dass der Doktor nichts mehr wert ist. Dann braucht man eben andere Titel ;-)

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Österreich ist nicht lebensfähig ohne Titel. Und da es keinen Monarchen mehr gibt, der sie verleihen kann, macht das jetzt der Bundespräsident (so beim "Hofrat"). Schreibm muasst ned kenna...

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Mal paar Patientendaten ins SPSS einwerfen, anschließend
Korrelation mit Kausalität verwechseln, einen Lektor
drübergehen lassen und fertig ist der Doktor.

Haha, sehr gut. Ja, so ist es oft. (Wir hatten eine medizinische Doktorandin, die war bei uns ein Jahr lang täglich im Labor. Aber es gab auch welche, die hofften das so nebenbei machen zu können. Unsere Doktorandin hätte es vielleicht genauso schnell probiert, aber sie wartete sowieso bis ihr Freund mit seinem Medizinstudium fertig war.)

Daher sollte man es sich überlegen, wenn man gerne mit biologischem Material forschen will, doch Medizin zu studieren. Den Doktor (und die entsprechende Bezahlung) bekommt man leichter, Patienten kann man als Facharzt für Labormedizin gut ausweichen. Und wenn es schiefgeht, kann man (arme Patienten) immer noch ins Kreiskrankenhaus.

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"...behauptet nie Betrogen zu haben. Eben weil er meint, dass das „alle so machen“. Ob das Krankhaft ist wage ich nicht zu beurteilen. Das ist natürlich Hinterhofpsychologie und vielleicht liege ich ja auch völlig daneben. Aber es wäre eine mögliche Erklärung seines Verhaltens in den letzten Tagen."
.
Da der gegelte Betrüger auch nur Hinterhofpsychologe ist, wäre die "krankhafte" Theorie also keineswegs "völlig daneben", ha!
.
Doch diese Erklärung gefällt mir am besten:
"...in Erklärungsnöte gegenüber seiner Freifrau käme, was er denn immer so lang vor dem Computer gemacht hat, ..."
.

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Der Kommentar im Standard passt schön hierher:

Wenn man schon Abitur haben muss, um eine Azubistelle als Koch zu bekommen, verschiebt sich unser akademisches Titel- und Status-System natürlich ins Österreichische. (...)

Nach der Abschaffung des Adels und vor der Einführung der schwarzen HON-Circle-Karte bei 'Miles and More' klaffte in Deutschland eine Hierarchielücke. Die wurde mit akademischen Titeln gefüllt, welche zum großen Erstaunen ausländischer Grenzbeamter sogar in Personalausweise und Pässe gedruckt werden. Selbst der Spross eines bedeutenden fränkischen Rittergeschlechts, Freiherr von und zu Guttenberg, bildet sich darauf etwas ein. Einbildung ist eben auch eine Bildung.

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Ich werfe mal das Stichwort Eindrucksnote in die Runde.

Ein Blogeintrag über die persönlichen Professorenkontakte an der Bayreuther Uni der Bessergestellten: dishwasher.blogsport.de

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Na, ich weiß nicht.

Ich würde zunächst mal bis zum Beweis des Gegenteils bezweifeln, dass Akademikerkinder zu einem höheren Prozentsatz ihre akademischen Grade ergaunern als andere.

Und ja, es ist auffällig, dass in Deutschland die Bildung der Eltern in hohem Maße mit der Höhe der Abschlüsse der Kinder korreliert, aber auch diese Korrelation ist nicht unbedingt eine Kausalität. Doch unabhängig davon, wie man dies nun interpretiert, finde ich die These, welche dishwasher anscheinend aufstellen wollen, dass eine von einem Freiherrn aus Tageszeitungsartikeln zusammenkopierte Dissertation deshalb an der Uni Bayreuth mit summa bewertet wird, weil diese nur 8% statt 14% Studenten „niedriger“ Herkunft hat, sehr gewagt.

Und was der Dr. a.D. über persönliche Kontakte und Biergärten in Bayreuth verkündet hat, sagt doch jeder Absolvent einer kleinen "Nicht-Traditions-Uni". Im Gegenteil glaube ich, dass man mit Beziehungen und Kontakten zu den besseren Kreisen viel stärker an einer großen Traditions-Uni punkten könnte. Wo man eben der einzige von 1000 ist, der den Professor auch außerhalb des Hörsaals trifft.

Noch einmal: Es ist eine Riesenblamage für Guttenberg, Doktorvater Häberle und Zweitgutachter Streinz. Ein Imageschaden wird auch für die juristische Fakultät der Uni Bayreuth aus dieser Peinlichkeit resultieren. Der Zusammenhang mit der sozialen Herkunft der Studenten scheint mir dagegen konstruiert.

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Biergarten-Eindrucksnote

Ich würde zunächst mal bis zum Beweis des Gegenteils bezweifeln, dass Akademikerkinder zu einem höheren Prozentsatz ihre akademischen Grade ergaunern als andere.

Ein Ghostwriter für eine Eitelkeits-Promotion kostet viel Geld, das hat nicht jeder. Aber das nur nebenbei.

... finde ich die These, welche dishwasher anscheinend aufstellen wollen, dass eine von einem Freiherrn aus Tageszeitungsartikeln zusammenkopierte Dissertation deshalb an der Uni Bayreuth mit summa bewertet wird, weil diese nur 8% (statt 14%) Studenten „niedriger“ Herkunft hat, sehr gewagt.

Das habe ich da gar nicht rausgelesen. Der Blogtext ist Versuch, die Atmosphäre in Bayreuth zu beschreiben, und holt dabei etwas weiter aus und mäandriert ein wenig herum. Der Punkt, den ich meine: Man kannte sich in Bayreuth gut, und es könnte Guttenberg für die spätere Bewertung der Promotion genutzt haben, dass der Professor sehr positiv voreingenommen war. (Dabei bleibt für mich offen, woran das letzten Endes genau lag. Wer weiß, vielleicht hat sich der Prof von Guttenbergs nebulös-gewinnenden Gerede, das der morgige Spiegel so schön beschreibt, genauso leicht einlullen lassen wie das Wahlvolk.)

Noch einmal: Es ist eine Riesenblamage für Guttenberg, Doktorvater Häberle und Zweitgutachter Streinz.

Sie scheinen ja viel von der Juristerei in Bayreuth zu halten. Was vermuten Sie denn, wieso Guttenbergs Arbeit nicht gründlicher geprüft wurde?

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Hier übrigens ein Bayreuther Image-Video mitsamt Gutti:
www.youtube.com

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Das Image-Video ist immer noch online? Haben die gar kein Schmerzempfinden?

Auf den zweiten Blick: Nein. Haben sie nicht.

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Eindruck und Ausdruck (zu Irene)

Ein Ghostwriter für eine Eitelkeits-Promotion kostet viel Geld, das hat nicht jeder. Aber das nur nebenbei.

... und auch längst nicht jeder Akademikerhaushalt. Und nicht jeder, der viel Geld hat, ist bereit, dies für die Eitelkeit des überbeschäftigten oder faulen Söhnchens auszugeben.

Man kannte sich in Bayreuth gut, und es könnte Guttenberg für die spätere Bewertung der Promotion genutzt haben, dass der Professor sehr positiv voreingenommen war.

Da haben Sie meine volle Zustimmung. Das wäre aber genauso möglich gewesen, wenn die Hochschule einen höheren Anteil von Unterschichtskindern gehabt hätte - vielleicht wäre der Freiherr mit den tadellosen äußeren Umgangsformen dann in noch stärkerem Maße positiv aufgefallen.

Sie scheinen ja viel von der Juristerei in Bayreuth zu halten. Was vermuten Sie denn, wieso Guttenbergs Arbeit nicht gründlicher geprüft wurde?

Ich vermute, dass die Uni Bayreuth nicht standardmäßig ein Plagiatserkennungssoftware über die Dissertationen laufen lässt. (Vermutlich wird sich das bald ändern.) Und ehrlich gesagt wäre ich bis vor kurzem auch noch geneigt gewesen, zu sagen, dass jeder Prof. selber entscheiden können soll, wie sehr er seinen Doktoranden vertraut und wieviel technisierte Kontrolle er für angebracht hält. Ich bin auch gar nicht so entsetzt, dass Häberle - der vielen als schrullig-genial gilt - die Plagiate nicht bemerkt hat, denn die Quellen waren ja gerade nicht wissenschaftliche Standardwerke (das hätte Häberle wahrscheinlich sehr viel eher bemerkt), sondern gut abgehangene Zeitungsartikel, Websites, politische Reden bis hin zu Anfängerhausarbeiten. Was meinen Glauben in die Rechtswissenschaft tief erschüttert, ist der Umstand, dass Häberle eine Collage aus solchen Quellen mit summa cum laude bewertet. Dafür fehlt mir jede Erklärung. Mag sein, dass ihn KT durch sein Auftreten beeindruckt hat, mag sein, dass es ihn geschmeichelt hat, dass er als Emeritus die Doktorarbeit des aufgehenden Sterns am Polithimmel betreuen "darf".

Dass der Zweitgutachter (hier: Streinz, mittlerweile in München lehrend) da nicht genauer hingeschaut hat, soll vorkommen. Ist nicht in Ordnung, daher riskant und hat sich jetzt gerächt. Dass die anderen Mitglieder der Promotionskommission nur noch die Gutachten lesen und nicht mehr in die Dissertation reingucken, wäre noch weniger verwunderlich.

Aber Sie verstünden mich falsch, wenn Sie dächten, ich hielte nichts von der Bayreuther Juristerei. Zufällig kenne ich zwei Bayreuther Jura-Professoren persönlich, von denen ich mir sicher bin, dass bei ihnen das nie und nimmer so gelaufen wäre. Dass all die anderen Mitglieder der Bayreuther Uni (incl. Studenten) jetzt am Imageschaden partizipieren, tut mir Leid, weil sie es nicht verdient haben. Deshalb fand ich den von Ihnen verlinkten Blogeintrag auch so problematisch.

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Angesichts

des Immer-noch-online-Stehens des Videos sinkt mein Mitleid.

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Phaeake, mir ging es nie drum zu behaupten, dass Akademikerkinder generell reich seien oder immer was geschenkt bekämen.

Aber es gibt Zahlen zu Bildung und Herkunft, die eindeutig sind: Bei gleich gutem Abi studieren Akademikerkinder häufiger als andere. Vorbilder spielen bei biographischen Entscheidungen allgemein eine große Rolle. Als erste/r in der Verwandtschaft an der Uni studieren (oder als erstes Mädchen im Männerbetrieb lernen oder als erster Junge auf die Kinderpflegeschule gehen...) ist nun mal eine gefühlte Hürde, die reale Auswirkungen hat.

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Ein aktuelles Beispiel für Realitätsverlust

liefert grade Frau Hohlmeier bei Anne Will. Das ist ganz großes Kino...

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Ah, Frau Hohlmeier. Die hat Ahnung von dem Thema. (Wie die durch die Schule gekommen ist, kann meine Nachbarin erzählen.)

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Ogott.

Und gerade hat jemand "Pogrom" gesagt.

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hr. wedel

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Ja. Und Frau Hohlmeier meint, er habe sich nur ein paar wissenschaftliche Verfehlungen geleistet, aber menschlich und politisch sei alles noch prima.

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"Stahlhagel"! Heavens!

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fr. hohlmeier kämpft für die wichtigen sachen und nich son akademischerscheiss.
von dr. wedel hätt ich aber den pogrom nich erwartet.

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Unglaublich.... Mein Popcorn ist alle. Wenn Ihr den Anfang verpasst haben solltet schaut Euch das in irgendeiner Wiederholung oder in der ARD Mediathek an. Es lohnt sich, wirklich. Die dicksten Schoten von Frau Hohlmeier kamen schon zu Anfang.

"KT legt eigentlich gar keinen Wert auf den Titel, wenn ich das nicht zufällig erfahren hätte wüsste ich gar nicht das er promoviert hat..." Das ist aus dem Gedächtnis zitiert. Der Jörges war kurz vorm Infarkt.

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Die Redaktion war schlecht vorbereitet. Es müsste jede Menge CSU-Plakate geben, die Veranstaltungen mit Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg ankündigen. Ich habs vor dem inneren Auge. Per Google habe ich nur ein eher unauffälliges Beispiel gefunden.

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Jörges

war aber auch schon mal besser. Ich fand es reichlich daneben, die Karte "Was für eine Schande bei der Familie" zu spielen.

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Anne Will hat Humor. Dieter Wedel ? Als Experte für was? ;-)

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So, jetzt läuft die MDR-Wiederholung.

Aber Prof. Dr. Dr. Lauterbach irrt sich auch. Der Dr. ist eben nicht Teil des Namens. Sonst gäbe es nämlich kein Gesetz, das die Aufnahme des akademischen Grades in die Ausweise regelt; dann müsste der einfach mit rein. Bzw. es wäre gesetzlich definiert.

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Wedel als Experte für traditionelle bildungsbürgerliche Motivationen. Kunst ist ja nix Richtiges für einen Mann, drum braucht man noch einen Doktor für Mutti und Vati.

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prust

Wollte gerade was arbeiten, habe dann aber doch noch bei SpOn reingeschaut und gelacht:

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde

Von Alice Schwarzer bemitleidet, von Monika Hohlmeier verteidigt, mit Thomas Gottschalk verglichen: Es steht schlimm um Karl-Theodor zu Guttenberg.

Bemerkenswert fand ich übrigens den im SpOn nicht erwähnten Vergleich der Hohlmeierin, er habe ja nur irgendwelche Fehler gemacht und nicht etwa Geld genommen.

So sind sie, die CSUler: Tausend Euro aus der Kasse nehmen wäre Diebstahl und kriminell, aber in der Doktorarbeit oder im Steuerformular paar Angaben vergessen und sich größere Vorteile erschleichen, das kann schon mal passieren. Wer da kleinlich ist, versteht eben die bayerische Lebensart nicht.

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1000 Euro

brauchts dafür gar nicht, ein Pfandbon für 1,30 reicht schon für ein "unwiederruflich zerstörtes Vertrauen".

Das ist schon eine unglaublich scheinheilige Bande...

www.zeit.de

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Die 100o Euro hatte die Hohlmeier genannt, meine ich, bin aber nicht mehr sicher. Nochmal schau ich's nicht ;-)

Die Alumni-Seite schmückt sich übrigens mit Guttenberg:
www.uni-bayreuth.de

Und im Mai sollte er bei der Ehrung von Doktoranden sprechen:
www.rwalumni.net (siehe PDF)

Auch das Image-Video ist noch im Netz.

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Ich fürchte, heute abend kommt im Ersten noch ein Rührstück aus München über den armen Gutti:

blog.br-online.de

Gut, dass ich sowieso in die Sauna will...

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Das Rührstück kam dann von unerwarteter Seite:

Erst mal Aufwärmen im 45-Grad-Vorraum. Von dort sehe ich, dass es nebenan ziemlich voll ist, viele junge Leute. Mal sehen. Später gehe ich rein, finde noch einen Platz zum Sitzen. Auf der Bank schräg vor mir diskutiert ein Paar über die Medien - und über Guttenberg. Welche Zeitung man überhaupt noch lesen könne. Wenn ich richtig höre, werden FAZ und der hiesige Merkur in Erwägung gezogen, aber halbwegs Zustimmung bekommt nur die Welt. Es finde ja nirgends mehr eine Abwägung statt, klagt der stämmige Mann, alle sind gegen Guttenberg. So geht es weiter, ich verstehe zum Glück nur einen Teil. Dann erklärt er seiner Freundin voller Überzeugung, dass man in der Doktorarbeit nur Zitate aus wissenschaftlicher Literatur angeben muss, bei Zeitungen sei es zwar "nett", aber nicht wirklich nötig.

Das ist zuviel. Ich stehe auf, gehe Richtung Tür, und lasse im Vorbeigehen noch eine knappe Belehrung fallen (Anrede "liebe junge Union"). Dann Upgrade auf 90 Grad, dort sind alle normal und reden höchstens über Fitness.

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Aber hauptsache, mal eine Meinung dazu gehabt, das liebe Volk.

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Angesichts einer angeblichen 60 + x% Zustimmung für einen Verbleib von KTzG im Amt, stellt sich mir ernsthaft die Frage, ob ich meine Meinung zu „mehr direkter Demokratie“ noch mal überdenken sollte.

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Die Erfahrungen in Bayern sind sehr gut.

Mir macht momentan Sorgen, dass laut Infratest-Umfrage für Report (ich schaue es doch noch...) 61 % der Grünen-Anhänger und 71 % der SPD-Anhänger zufrieden mit Guttenbergs politischer Arbeit sein sollen. Da kann man nur hoffen, dass das Ergebnis stark davon beeinflusst ist, wer überhaupt bei einer "Blitzumfrage" mitmacht...

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Faszinierend. Die meinen das sicher ironisch.

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Bei Maischberger Stahlgewittert es auch grade wieder.

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Ich hatte gelesen, dass Norbert Geis da sei und dann dankend auf die Sendung verzichtet. Der ist mir zu sehr "right or wrong, my party"-Typ und das von der anstrengen Sorte. Aber seine Wähler lieben ihn wohl, da er stets direkt in den Bundestag gewählt wird.

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Dass

61 % der Grünen-Anhänger und 71 % der SPD-Anhänger mit Guttenbergs politischer Arbeit zufrieden sind, hängt vielleicht mit der Abschaffung der Wehrpflicht zusammen (was Rot-Grün bekanntlich in sieben Jahren nicht hinbekommen hat).

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Stimmt, das könnte ein Grund sein.

Mow, in Bayern wird jeder Besenstiel direkt in den Bundestag gewählt, wenn er für die CSU kandidiert. Einfache Mehrheit reicht ja.

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A propos Titel-Bescheidenheit

"KT legt eigentlich gar keinen Wert auf den Titel, wenn ich das nicht zufällig erfahren hätte wüsste ich gar nicht das er promoviert hat..." Das ist aus dem Gedächtnis zitiert.

Spiegel Online schreibt:

Guttenberg habe nach der bestandenen mündlichen Prüfung im Februar 2007 einen Antrag auf vorzeitiges Führen des Titels gestellt, dem stattgegeben worden sei, erklärte der Bayreuther Jura-Professor Diethelm Klippel am Mittwoch auf Nachfrage.

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Hurra! Und wieder hat sich ein Abgrund in dieser an Abgründen wahrlich nicht armen Farce aufgetan.

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Ich weiß nicht, ob es ärgerlich oder peinlich ist und was davon das übelste ist. Diese Relativierungen mit Afghanistan oder die "right or wrong my party"-Haltung bei den Parteifreunden.

Dass Seehofer zu Guttenberg hält ist ja noch klar, je später der abgehen muss, desto später macht er ihm das Ministerpräsidentenamt streitig. Aber warum sind die anderen so scharf darauf in ein paar Tagen mit einer verbrannten Hand rumzulaufen?

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Plagiatspatent, jetzt!

Auch der Herr Guttenberg wird, wie alle die eine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen eines Promotionsverfahrens in Deutschland einreichen, eine Erklärung - vermutlich gar an Eides statt - abgegeben haben. Üblicherweise heißt es da: "Ich erkläre, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe; die aus fremden Quellen direkt oder indirekt übernommenen Gedanken sind als solche kenntlich gemacht". Es ist also rechtlich unerheblich, ob Guttenberg seinen Vorsatz inzwischen verdrängt oder vergessen hat, seine sicherlich ähnlich lautende Erklärung verbietet ihm diese Ausrede. Dass ausgerechnet die Konservativen einem "anything goes" bei geistigem Eigentum frönen, lässt leider für die Zukunft nichts hoffen, denn "anything goes" heißt auch nur "Alles" und zugleich "Nichts". (Ade Patent- und Urheberrecht!)

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Eilmeldung in der FAZ

www.faz.net

Er verzichtet dauerhaft auf seinen Dr.

„Ich habe Fehler gemacht, ich habe sie nicht bewusst gemacht“, sagte er. [...] „Ich habe diese Arbeit selbst geschrieben. Ich stehe dazu, aber ich stehe auch zu dem Blödsinn, den ich geschrieben habe.“

Der "Blödsinn" bezeichnet dann wohl die Stellen, die er selbst verfasst hat?

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Wenn ich Geld aus der Kasse nehme, erwischt werde, und dann großzügig darauf verzichte, das Geld zu benutzen, ist dann auch alles in Ordnung?

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Ich dachte, der darf gar nicht verzichten, weil es Sache der Promotionskommission ist, Doktortitel an- oder abzuerkennen. Sein Medienkonsum hat seit den Remixtagen wohl auch ganz schön abgenommen.

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Er kann nicht

Der "Verzicht" ist als solcher ohne Wirkung und kann zur Anregung umgedeutet werden, ihm den Grad abzuerkennen. Er wählt also vor "seiner" juristischen Fakultät wissend einen falschen Ausdruck, nur weil es beim Bild-Leser besser ankommt.

Sehr viel tiefer kann man als Jurist nicht sinken.

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Smarter PR-Move

So erweckt er aber den Eindruck, als würde er die Initiative ergreifen und die lästigen kommunistischen Kläffer abschütteln. Funktioniert prima. Willkommen in der RTL2-Republik. Ich freu mich schon auf den Moment, in dem Bundeskanzler Guttenberg den nächsten Schub von Verschärfungen im Urheberrecht gemäß IPRED2-Richtlinie rechtfertigen muss. Vom Leistungsschutzrecht für Zeitungsverlage ganz zu schweigen.

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O-Ton bei HR-Online: "Gravierende Fehler, die den wissenschaftlichen Kodex nicht erfüllen". Von wegen Überblick verloren und am Wochenende nochmal in die Diss. reingeschaut und so ...

Nachtrag: Die ARD zeigt gerade die Aufzeichnung der Verleihung des "Ordens wider dem tierischen Ernst" ... wirkt auf mich angesichts der Entwicklung heute Abend eher daneben. Und die ganze Bagage die dem Bruder applaudiert, wie er versucht die Kritiker lächerlich zu machen.

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Als Nichtjurist bin ich vor allem erstaunt darüber, daß man ohne Zweites Staatsexamen promoviert wird.
Zu meines seligen Vaters Zeiten galt so jemand als 'junger Mann mit juristischen Kenntnissen' und arbeitete als Schadensachbearbeiter bei der Allianz.
Wie ist das an anderen Fachbereichen ?
Darf z.B. der Dr. med auch ohne Approbation geführt werden ?

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Eine Versicherungskarriere ist wohl dank der imposanten Namenszusätze nicht nötig. Da findet sich hausintern immer was.

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Der Bruder firmiert ja als 'Förster'.

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Also das mit den beiden Staatsexamina ist so (zu Till0815):

Bis in die 1950er Jahre hinein machte nur derjenige zweites Staatsexamen, der Richter, Rechtsanwalt oder Notar werden oder sich doch die Möglichkeit dazu offenhalten wollte. Wer eine akademische Laufbahn einschlagen wollte oder Juristerei als Basisqualifikation zB als Journalist anstrebte, verzichtete auf das zweite Examen. So ab den 1960ern wollten dann eigentlich alle Juristen "Volljuristen" werden (mit 2. Examen). Die Schadenssachbearbeiter mit nur 1. Examen waren in aller Regel durchs 2. Examen endgültig durchgefallen. Mittlerweile wird es für solche "Halbjuristen" schwer, noch in einer Versicherung unterzukommen, weil die Stellen von Volljuristen mit schlechten Noten belegt sind.

Es war aber definitiv immer möglich, nach dem 1. Examen promoviert zu werden. Das machen etliche auch um die Wartezeit zwischen 1. Examen und Referendariat sinnvoll zu füllen.

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phaeake, Vielen Dank !

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"Der Schummelbaron - Frechheit siegt?" (ARD)

Die nahe liegenden Erkenntnisse liegen im Fernsehen offensichtlich fern. Wer auf weit über 60% seiner eingereichten Textseiten (hier de.guttenplag.wikia.com ist man bei 72,77%) fremder Autoren Texte als eigene ausgibt, der hat im Prüfungsverfahren ohne Zweifel betrogen und ist nicht nur mit den Quellen an der einen oder anderen Stelle durcheinander gekommen (Guttenberg bei einer Wahlveranstaltung in Hessen). Bleibt die Frage, ob er bewusst getäuscht hat (kleiner Scherz). Wer in einem solchen Umfang unbewusst betrügt, muss wahnsinnig sein und sollte schleunigst als Verteidigungsminister zurücktreten. Wer aber bewusst getäuscht hat und seinen Betrug als "wissenschaftliche Fehler" (Guttenberg in seiner ersten Presseerklärung in der Sache) hinstellt und so versucht die Öffentlichkeit über den eigentlichen Betrug hinwegzutäuschen, der sollte als Verteidigungsminister sofort zurücktreten. Auch wenn die Meinungsforscher nun meinen, dass das Volk Herrn Guttenberg auch weiterhin im Amt sehen will. Noch ist die Bundesrepublik ein demokratischer Rechtsstaat und keine demoskopische Volksdiktatur. Wer bei einem derartigen Rechtsbruch erwischt wird, muss eben gehen.

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Richtig. Das ist eine Zwickmühle. Vermutlich wird er uns nun erzählen, es sei doch gar ncihts, er habe den Titel schließlich längst zurückgegeben.

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Ich habe es für mich mal durchgespielt und finde, dass ein Versehen nicht plausibel erklärbar ist:

  1. Er hat gesammelt und gesammelt und bei Zusammenschreiben dann den Überblick verloren.

  2. Er hat gesammelt und gesammelt und bei Zusammenschreiben dann vergessen, was er in eigene Worte hätte umformulieren müssen.

  3. Ein anderer hat es geschrieben und KTG ging davon aus, dass das ein Original ist, dass er auf seinen Namen einreichen kann.

  4. Er wollte ab irgendeinem Zeitpunkt den "leichten Weg" gehen (oder glaubte es zu müssen) und hat gehofft, das es durchgeht. Als er die Arbeit begann, war er wohl gerade "nur" MdB, als er abgab, war er gerade CSU-Generalsekretär, da war der Dr. einer von vielen im Bundestag, also warum nicht?

Das ist die einfachste und die für ihn ungünstigste Erklärung. Aber die, die "Ockhams Rasiermesser" erfüllt, weil sie die wenigsten Prämissen braucht.

Alles außer 4. braucht mehr Erklärungen. Man weiß ja um das Chaos in seinen (virtuellen) Zitatekasten. Da weiß man auch, dass man sich eigentlich nochmal dransetzen müsste und die Quellen zusammensuchen bzw. deutlich umformulieren. Bei sieben Jahren sollte es auf ein Jahr zusätzlich nicht mehr ankommen, zumal man ja als MdB versorgt ist.

(Und einer, der keinen Wert auf seinen Dr. legt ... ich weiß nicht. Ich trage meinen auch nicht vor mir her, lasse ihn aber im passenden Moment gerne einfließen. QED ;-)

Marc

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Zur Titelbescheidenheit siehe oben: gig.antville.org

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So, der Titel ist weg:
www.faz.net

Bleibt abzuwarten, ob das jetzt sonst noch irgendwelche Konsequenzen hat. (Normalerweise nimmt man einem Dieb nicht nur sein Diebesgut ab, man pflegt ihn auch zu bestrafen.)

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Erschreckend war die aktuelle Stunde im Bundestag. Da gebärdeten sich die Einpeitscher von FDP, CDU, SPD und Grünen (ich hab dann nicht weitergeschaut) wie Zuschauer beim Frauenschlammcatchen. Immerhin hat Krista Sager angemessene Worte gefunden, die ihr Alphamännchen Trittin, der unbedingt einen neuen Pointenschreiber braucht, mit "sehr gut" benotete. Guttenbergs rechtzeitiger Rücktritt hätte ihm dies und sein eigenes Pokern auf Schummeln ohne Vorsatz erspart. In letzterem hat ihn die Uni Bayreuth leider bestärkt. Dieses Feuer, in dem der Politiker Guttenberg grad geschmiedet wird, schafft nichts Gutes.
(Frau Sager kann man auch lesen: www.krista-sager.de)

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Dessertiert

Desertion statt Dissertation - schön!

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Das Einstecken der Union gestern sprach für sich

War mir gestern schon im Bundestag aufgefallen, heute erinnerte Sigmar Gabriel in der Bundeswehrreformdebatte nochmal daran:

Sueddeutsche.de: Am Vortag sei Guttenberg unwidersprochen als "Lügner, Betrüger und Hochstapler" beschimpft worden. Erstmals in der Geschichte des Bundestages habe es keinen Ordnungsruf des Bundestagspräsidenten geben und sei auch von den Regierungsfraktionen nicht eingefordert worden. "Weil alle hier im Saal wissen, dass das Tatsachen sind."
Hinter Gabriel sitzt Bundestagspräsident Norbert Lammert und spielt angespannt mit seinem Stift. Auch diesmal ergeht kein Ordnungsruf.
Marc
Nachtrag: YouTube-Video der Gabriel-Rede, (ab 11 Minuten 46 Sekunden.

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Hier auch:

"Die Union beantragte am Donnerstag im Ältestenrat, Aussagen wie die von Oppermann („Guttenberg ist ein Lügner“) sollten in Zukunft im Bundestag als unparlamentarisch gerügt werden.Der Ältestenrat habe das aber abgelehnt, berichteten Teilnehmer. Die Entscheidung, was gerügt wird, obliege auch in Zukunft dem amtierenden Präsidenten. Lammert habe dazu gesagt, er „habe schon aus geringerem Anlass polemischere Debatten erlebt“, hieß es. Am Mittwoch war der Minister in einer aktuellen Stunde als „Lügner“, „Betrüger“ und „Hochstapler“ beschimpft worden, was die Sitzungsleiterin Katrin Göring- Eckardt (Grüne) gewähren ließ. Es hatte offenbar aber auch kein Koalitionspolitiker eine Rüge verlangt."

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Was besseres könnte den Guttenberg-Gegnern

doch gar nicht passieren, als dass der Freiherr sie wegen Verleumdung verklagte. So würde gerichtlich geklärt, ob er vorsätzlich getäuscht hat, Auf den Prozess freue ich mich schon.

NB: Hut ab vor Lammert! Er besitzt bürgerliche Tugenden, die in der CDU sehr selten geworden sind.

Ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, ihn wegen Betrugs des Verlags Duncker & Humblot anzuzeigen? Dann könnte der Vorsatz auch geklärt werden.

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Hier übrigens ein Bayreuther Image-Video mitsamt Gutti:
www.youtube.com
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andreaffm, Sonntag, 20. Februar 2011, 21:21
Das Image-Video ist immer noch online? Haben die gar kein Schmerzempfinden?

.
Das oben mehrmals erwähnte Video - hab's leider versäumt; hätt ich gerne mal gesehen - ist nun nicht mehr da.

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Vorsicht, da auf eine Klage zu setzten. Da kommt man schnell ins Zivilrecht, denn es könnte ja auch eine Abmahnung kommen. Und dann hilft einem kein Staatsanwalt beim Beweisen seiner Behauptungen, das muss man dann selbst. Und das kann teuer und schwierig sein.

Marc

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Der Bock bleibt Gärtner,

schließlich hat die Kanzlerin einen Gärtner eingestellt, dann muss es auch ein Gärtner sein. Guttenberg ist bei einem Rechtsbruch erwischt worden, auf deren Ahndung er in seinem ministeriellen Verantwortungsbereich zu achten hat. An Geldmauscheleien der Hessen-CDU, Flick-Affäre, Neue Heimat bei der SPD und Kohls Weigerung der Nennung illegaler Parteispender hatte man sich schon gewöhnt, aber der Fall Guttenberg hat eine neue Dimension. Nur der sofortige Rücktritt und die Aberkennung des Doktortitels hätten hier Rettung bringen können. Jetzt haben wir einen Verteidigungsminister der Rüstungsaufträge in großem Stil zu verantworten hat und wir wissen nicht, ist es das Original Guttenberg oder schon seine Kopie, vielleicht jetzt eine amerikanische und nicht mehr die seiner Frau (vermutlich war sie es, die am Küchentisch saß und seine Arbeit zusammenschrieb).

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@jeeves
Einfach bei Youtube nach Bayreuth suchen, da findest du es mehrmals
www.youtube.com

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zu Marc

Vorsicht, da auf eine Klage zu setzten. Da kommt man schnell ins Zivilrecht, denn es könnte ja auch eine Abmahnung kommen. Und dann hilft einem kein Staatsanwalt beim Beweisen seiner Behauptungen, das muss man dann selbst. Und das kann teuer und schwierig sein.

Ich will hier keinesfalls jemandem zu flotten Reden animieren, geschweige denn Rechtsberatung erteilen, sondern nur meine Einschätzung los werden. Und die lautet: Nie und nimmer wird der Freiherr jemanden verklagen, der ihn einen Betrüger nennt. Unter denen, die ihn so nennen, ist übrigens auch Oliver Lepsius, ein Jura-Professor der Uni Bayreuth (gestern in der FAZ). Es gäbe keine bessere Möglichkeit, den Skandal am Köcheln zu halten als so eine Klage. Und man stelle sich vor, wie KTG dasteht, wenn er den Prozess verliert!

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Erste Demo in Berlin

Oder besser ein Demochen. Klein aber fein, zumindest die Sprüche auf den Transparenten haben schon was:

„Die Frisur sitzt, das Amt bleibt“, „Drei-Lügen-Taft“ oder ganz BILD: "Doktor der Herzen".

www.tagesspiegel.de

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Auch nicht schlecht:

summa cum fraude

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Stimmt, auch nicht schlecht. Auch die aus Arabien entlehnten Schuhe fand ich sehr schön.

Ich habe grade ein Interview mit dem Nachfolger seines Doktorvaters gesehen:

www.youtube.com

Deutliche Worte, der nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund.
Ich glaube nicht dass der Guttenberg sich halten kann.

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Ein Blatt vor den Mund

nimmt Professor Lepsius aber hinsichtlich der Benotung durch seinen Vorgänger. Wenn die Arbeit wirklich über hunderte von Seiten eine Collage aus Fremdtexten ist und unter diesen viele Zeitungsartikel und Anfängerhausarbeiten sind, kann das ganze unmöglich eine Summa-Arbeit werden. (Aber klar, das ist nicht das Thema.)

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Jetzt sehen wir ja, was noch kam: Nichts.

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Der ist ein Guter, der Martenstein. Wo er recht hat, hat er recht. (Deshalb war ja auch der Koch der bayerischste Ministerpräsident, den Hessen je hatte.)

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Eilmeldung:

Guttenberg geht, na hoffentlich!

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Aufatmen ...

... bei Unionschristen und Freidemokraten: Endlich muss man nichts mehr beschönigen. ;-)

Aber ihr Hirn haben die beiden Unionsmitglieder, die gerade im Deutschlandfunk zu hören waren meiner Meinung nach immer noch nicht von der Parteiführung zurück. Denn ob zu Guttenberg bei der Arbeit betrogen hat, ist nach deren Meinung immer noch Entscheidung der Uni. (Warum weiß ich nur, dass wenn die Vorzeichen umgekehrt sind, dann diese Herren bei den anderen den gesunden Menschenverstand einfordern. ;-)

Allerdings zeigt der Ex-Minister in seiner Rücktritterklärung immer noch keine Einsicht, dass er es war der etwas falsch gemacht hat. Denn er beklagte mal wieder die angeblich verschobenen Prioritäten.

Das gemeinste aber ist, dass der Karl-Theodor das Geld von diesem Ghostwriter, der ja sowas von schlecht gearbeitet hat, nicht zurückbekommt. (Der ist übrigens mir von einem CDU-Mitglied erzählt worden.)

Marc

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hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
[hadephy am 29.01.17 23:39]

For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
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American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
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[m8 am 07.03.14 21:42]

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Ich erzähle was über Burundi.  ...
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