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Da liest man solche Meldungen:

Hochschulseelsorger melden eine zunehmende Zahl von Studenten mit Depressionen und Burnout-Syndrom. Die Zahl derer, die mit dem wachsenden Druck an den Universitäten nicht zurechtkämen, habe deutlich zugenommen, sagte der Koordinator der katholischen Hochschulseelsorge in München, Robert Lappy. In den vergangenen drei bis vier Semestern sei die Zahl dieser Fälle bei den katholischen Beratungsstellen in München um etwa 20 Prozent gestiegen. "Das hängt auch mit den Reformen an Universitäten zusammen", sagte der Theologe. Mit der verbreiteten Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge hätten die Belastungen zugenommen. "Die eingeführten Studiengebühren verschärfen gleichzeitig den ökonomischen Druck", so Lappy.

… und es wundert einen wirklich gar nichts mehr.

Mein Studium war wunderbar, ich habe es sehr genossen, aber gleichzeitig war es auch eine Zeit großer Ungewißheit. Man weiß nie, wie man seine Zeit aufteilen soll, weil man immer zu wenig davon hat. Und weil man nie weiß, wie man seine Prioritäten setzen soll, weil alles gleich wichtig erscheint.

Man sollte mehr arbeiten, um Geld zu verdienen. Man sollte mehr lesen, um mehr Hintergrundwissen zu haben. Zum Beispiel endlich mal Ovid und Augustinus. Man sollte mehr Scheine machen, man sollte mehr Seminare besuchen, man sollte mehr in Vorlesungen gehen, man sollte gleichzeitig den Anschluß an die Berufswelt nicht verpassen, sprich: Man sollte Praktika machen. Dann hat man immer noch kein Auslandssemester gemacht, das ja angeblich so wichtig ist, und keinen Sport, weshalb der Rücken schmerzt. Ach ja, und engagieren sollte man sich natürlich auch, hochschulpolitisch oder kulturell.

Dann versucht man, das alles gleichzeitig zu tun und merkt, daß man das nicht schafft. Daß man blöderweise zwanzig Semester braucht, um das alles abzuleisten, was aber nun auch wieder nicht erwünscht ist. Und dann soll man plötzlich Strafe dafür bezahlen, daß man so lahmarschig ist und seine Prioritäten nicht richtig gesetzt hat. Wobei einem natürlich keiner sagt, was Priorität hat, weil ja alles wahnsinnig wichtig ist. Und weil immer etwas anderes wichtig ist, je nachdem, wen man fragt.

Und immer noch hat man keine Ahnung, was eigentlich danach kommt. Man erteilt sich Denkverbot, erst der Magister, dann das Danach. Man arbeitet so ins Blaue hinein, so grob auf Verdacht, hat seit fünf Jahren Urlaubssperre und hofft, daß man irgendwo hängenbleibt. Und versucht, Augustinus und den Garderobendienst und die Visitenkartensammlung unter einen Hut zu bringen, auf daß einen das irgendwann mal wohin bringe. Und wenn man plant, kommt am Ende alles anders.

Jetzt habe ich unter paradiesischen Bedingungen studiert. Ich habe nichts dafür zahlen müssen, ich hatte immer gute Jobs, manchmal zwei gleichzeitig, meine Profs waren weitestgehend hilfsbereit und ich hatte alle Freiheit der Welt zu entscheiden, welches Wissen ich mir aneigne und welches nicht. Mir zuzutrauen, mir mein Wissen selbst zu erschließen, führt ja auch zu einem gewissen Reifeprozeß, der einen von der vorgefertigten Schulpaukerei wegführt. Manche kommen damit zurecht, andere nicht, aber die hätten eh besser was anderes gemacht.

Diese goldenen Zeiten sind ja leider vorbei. Viele Studenten zahlen, aber die Uni ist noch weit entfernt von dem Serviceinstitut, das sie mal werden soll. Dafür gibt es vorgefertigte Wissensbröckchen, damit einem auch bloß nichts entgeht, damit man nicht so einen Wissenswildwuchs im Kopf hat wie meine Studentengeneration, sondern schön ordentlich hinoptimiert ist auf die angeblichen Bedürfnisse des Arbeitsmarktes, welche auch immer das sein sollen. Das haben sich natürlich BWLer ausgedacht, und das merkt man auch.

So ein Studium bekommt man hin, weil man trotz allem Freude an der Sache hat. Gerade so etwas brotloses, wie ich es studiert habe – ständig jammert irgendwer über die nichtvorhandenen Chancen am Arbeitsmarkt – verlangt einen Haufen Enthusiasmus, um das wirklich zu Ende zu bringen. Die vollkommene Verplanung des Lehrstoffes ist dem persönlichen Enthusiasmus des Studenten nicht gerade förderlich.

Und ständig muß man sich selbst davon überzeugen, daß es das richtige für einen ist, daß es besser ist, etwas zu studieren, was man mag, als irgendwelche angeblichen Vernunftentscheidungen zu treffen, die einen dann ein Leben lang unglücklich machen. Da rennt man gegen innere und äußere Schweinehunde an und alle fragen, was man damit (Anglistik und Kunstgeschichte? Ist das ein Beruf?) denn später mal machen will, und jedesmal klingt die Antwort ein bißchen weniger überzeugt. Aber man macht es, trotz allem. Aus schierer Begeisterung für so abwegiges Zeug wie elisabethanische Liebeslyrik oder Arbeitersiedlungen der zwanziger Jahre.

Und jetzt wird es den Studenten noch schwerer gemacht, weil sie es zu gut hatten, weil sie zu faul waren, weil sie bummelten. Der Druck wird erhöht, weil sie zu lange brauchten für etwas, was man auch schneller in den Kopf bekommen kann, um endlich etwas ökonomisch sinnvolles damit anzustellen. Weil es andere Kategorien von Sinn ja nicht gibt, jedenfalls nicht für BWLer. Deshalb Druck, struktureller Druck und finanzieller Druck.

Und ja, ich kann gut verstehen, daß viele darunter kaputtgehen. Es ist auch so schon schwer genug, ein geisteswissenschaftliches Studium zu rechtfertigen, all die Arbeit für irgendwelche vagen Chancen hinterher, die angeblich steigen, wenn man schnell studiert und ins Ausland geht und Praktika macht und alles weiß und alles kann und das belegen kann und nicht schläft und nicht ißt.

Aber wie man das macht, ohne dabei kaputtzugehen, das bringt einem keiner bei. Wie man guten Gewissens Freizeit hat, wie man sich ausruht, wie man abends abschaltet, ohne sich zuzudröhnen, wie man Freunde kennenlernt, ohne Netzwerkgedanken im Hinterkopf, und wie man viel zu viel Geld dafür ausgibt, sich einigermaßen ordentlich zu ernähren, und wie man den Enthusiasmus behält für das Fach und die Nerven behält und seine Freunde. Wie man man selbst bleibt. Wie man den Optimierungswahn an sich abtropfen läßt und nicht dauernd denkt, man sei defizitär. Wie man das ganze Wirtschaftsgelaber ignoriert, das Geschwätz, was man angeblich alles tun und sein soll, weil einen sonst keiner will und man überflüssig ist oder schwer vermittelbar.

Man muß das alles an sich abperlen lassen, sonst wird man verrückt oder depressiv oder bricht das Studium ab. Und dann kommen wieder nur die durch, die ohnehin schon alles in den Hintern geschoben bekommen und sich solche Gedanken von vorneherein nicht machen.

Man stellt also am besten die Ohren auf Durchzug und widmet sich in Ruhe der elisabethanischen Liebeslyrik oder den Arbeitersiedlungen der zwanziger Jahre, weil so eine Uni verdammt nochmal ein Schutzraum ist, in dem man sich in Ruhe mit etwas beschäftigen kann, egal, wie sinnvoll es ist. Weil man später nie wieder die Zeit und die Gelegenheit bekommt, etwas richtig gründlich zu durchdenken, und besser, man lernt es hier und jetzt, bevor es zu spät ist. Denn das gründliche Durchdenken, das ist eine Fähigkeit, die gebraucht wird, egal, was Politiker und Wirtschaftsexperten so vor sich hinbrabbeln. Und das ist auch der Grund, warum man studiert. Es geht nicht darum, seinen Kopf mit Wissen zu füllen, es geht darum, sich Fähigkeiten anzueignen, eben: denken zu lernen. Das ist nicht mit straffen Lehrplänen vermittelbar, und deshalb funktionieren die auch nicht.

Aber erklär das mal einem BWLer, der kann nur Zahlen. Sowas wie: 20 Prozent mehr Studenten mit Burn-Out-Syndrom und Depressionen. All das, was einigermaßen denkfähigen Menschen von vorneherein klar war.

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Danke. Sehr wahrer Text, vor allem das mit den BWLern.

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[BWL ist kein Studienfach, das ist eine Einstellung.]

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Ja, wir müssen uns glücklich schätzen, dass wir die Bildung genossen haben. So etwas wird wohl nicht wieder kommen - nun ist man "leistungsorientiert" und "berufsbezogen". Die Bildung an sich wird verengt auf die Spezialisationen. Die Allgemeinbildung jedoch schrumpft bis zu der erschreckenden Kleinkariertheit.

Die Gesellschaft wird oberflächlich. (Ich nenne es Superfizialität) Keine Hintergrunde mehr, keine Intertextualität (da man die anderen Texte ja gar nicht kennt: musste man nicht lesen, hat man also nicht, keine Zeit).

Alles in allem, ich mache mir Sorgen um die kulturelle Entwicklung unserer Gesellschaft. Ich weiss, klingt paranoisch bis eschatologisch. Doch so ist es auch. Die einzige Hoffnung bleibt noch. Ich frage mich nur, wo.

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Ich merke das ja bei mir bei der Zeitung: Es geht nicht darum, etwas zu wissen, es geht darum, sich ständig in neue Sachverhalte einzuarbeiten, und das schnell. Texte erfassen können, Sachverhalte wiedergeben können. Das lernt man nicht, wenn man alles häppchenweise vorgekaut bekommt.

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Alpha-Akademiker

Diese Meldung muß die FR im Stehsatz gehabt haben. Ich habe darüber Ausführliches bereits vor etwa zwei oder drei Monaten gelesen. Leider ist mir entfallen, wo das war. Sicher bin ich, daß hier weniger die Hochschulseelsorger zu Wort kamen und vielmehr kritische Bildungspolitiker und auch Betroffene.

Dem Gelesenen habe ich entnommen, daß die Zahl der Studienabbrecher seit Einführung der Studiengebühren um etwa dreißig Prozent zugenommen hat. Ich kann das nachvollziehen, habe ich doch jemanden in der Familie, der ständig kurz davor ist, diese Zahl zu erhöhen. Der Druck ist unsäglich. Und das bereits ohne jene Jobs, die andere leisten müssen, um wenigstens was zum beißen zu haben, und sei es billigste Industrienahrung. Und ich stehe dann da, streichle das Köpfchen und verkneife mir mein Geschimpfe auf die heutigen Verhältnisse. Daß wir früher mit dem Assi gegen Mittag erstmal in der Keller gegangen sind, um eine Runde Tischtennis zu spielen und dabei etwas Weltbetrachtung zu betreiben, die Nummer kennt das arme Geschöpf bereits – und würde ihm ohnehin nicht weiterhelfen.

Und dann entnehme ich gestern dem Mund eines gebildeten Herrn auf Bayern alpha, es gebe keine taxifahrenden Akademiker. Das seien allenfalls Studienabbrecher. Allesamt. Ich kenne da andere Fälle. Die fahren nicht Menschen, sondern Limonade. Das sind nicht, wie früher, Sinologen – die sind ja mittlerweile (vielleicht) untergekommen –, aber es sind durchweg Geisteswissenschaftler.

Vermutlich ist der Alpha-Interviewte, der das so suffisant von sich gegeben hatte, auch einer dieser Gesellschaftsmathematiker. Mir fiel allerdings dazu der Vertriebssachbearbeiter eines Verlages ein, der vor etwa fünfzehn Jahren im Abendgymnasium sein Abitur nachgemacht und anschließend bei halbtägiger Berufstätigkeit BWL studiert hatte. Sein Bemühen um den ersehnten beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg war nicht von Erfolg gekrönt. Niemand wollte den frischen BWLer. Mal war er zu alt, mal hieß es, er sei überqualifiziert. Ich gehe mal davon aus, daß sie Angst hatten vor einem, der auch noch über Praxis verfügt – und zudem auch noch Geld haben wollte dafür. Nun gut, er hat wenigstens einen Job. Er hat nach zahllosen Bewerbungen bei der alten Firma wieder umgestellt von halben auf ganze Tage. Zu schlechterer Bezahlung als vorher.

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Man liest ja immer wieder Hiobsbotschaften, und wenn man mal jemanden fragt, der in dem System drinhängt, hört sich das auch durch die Bank weg schlimm an. Insofern hab ich diese Rundschau-Meldung jetzt nur als Aufhänger genutzt.

Mich nerven auch immer diese Experten, die sagen, man solle was nützliches studieren, Maschinenbau oder was mit Wirtschaft, weil solche Leute gebraucht würden. Weil die Wirtschaft solche Leute braucht. Die will ich dann immer fragen, warum sie das studiert haben, was sie studiert haben – und ob sie das denn gar nicht interessiert? Ob sie das alles nur für die Wirtschaft tun, was sie tun? Und wenn nein, warum sie das dann von anderen verlangen?

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Danke für diese Worte.

Die genau sagen, was Studieren eigentlich bedeutet und was da für ein Debakel grad stattfindet. Nerve ich doch seit geraumer Zeit die Abi-Frischlinge rundum mit alten Geschichten. Von wegen studieren, was einen interessiert, sich Zeit nehmen, entdecken, hinterfragen. Entgeistert schaut man mich an, völlig aus der Realität, eben von gestern. Sie wedeln mit dem xten Hochschulranking, rechnen mir vor, haben geplant bis zur Rente. Ich verstehe ihre Angst, aber gerade weil ich mit den beiden letzten Studiengenerationen jetzt zu tun habe, bin ich nicht still. Denn was wir da fabrizieren, muss uns Angst machen. Danke auch für den Punkt denken können. Selber urteilen, bewerten können als Voraussetzung dafür, sich mit anderen auseinanderzusetzen und miteinander reden zu können. Sich mit Themen so zu beschäftigen, dass sie durchschaut werden und wirklich geprüft. Diese Fähigkeiten als alten Müll zu entsorgen, ist Wahnsinn.

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Ja, Ranking, das ist auch wieder so ein Kundenmentalitätssyndrom, als könne man so Stiftung-Warentest-mäßig an der Uni festmachen, wieviel man hinterher im Kopf hat.

Das ist eine Generation, die muß lernen bis zur Rente. Die und wir müssen uns immer weiterbilden, und da kommt niemand und trägt uns das auf dem Silbertablett hinterher. Da sollte man das schon können, das mit dem Lernen.

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Es ist gruselig. Die aktuelle Generation Erstsemester NdL plant - so versicherte sie es mir gestern in meiner Sprechstunde - noch vor dem dritten Semester eine Zwischenprüfung abzulegen, um dann möglichst noch vor dem achten Semester zum Magister (der auch im Ableben begriffen ist) angemeldet zu sein. All das vollkommen ungeachtet der Tatsache, daß man sich nicht mehr in der Lage sieht, irgendwas zu erarbeiten, was nicht in der Klausur dran kommt. Wozu auch? Muß ja irrelevant sein, wenn es nicht abgeprüft wird. Die Welt hat sich in den letzten fünf Jahren scheinbar arg verändert.

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Werte Frau Diener! Normativ haben Sie meine volle Zustimmung: Man sollte als Student nicht auf Verwertbarkeit schielen, sondern tun, was einen interessiert. Deskriptiv glaube ich aber beisteuern zu können, dass nicht alle neue Studiengänge so schlimm sind, wie sie meinen. Der Magister war ideal für sehr gute Studenten, bei den B.A. Studiengängen gibt es ETWAS mehr Struktur, aber von einer totalen Verschulung sind wir noch weit entfernt, glaube ich. Der steigenden Druck ist wohl ein Faktum, aber auch hier ließe sich ernsthaft argumentieren, dass die Mindestbedingungen der meisten Magisterstudiengänge zu lasch waren. Wenn jetzt im ersten Jahr ein paar Standards gesetzt werden und danach weitgehende Wahlfreiheit herrscht, halte ich dies nicht für den Untergang des Abendlandes - vorallem wenn man berücksichtigt, dass mit dem Wechsel zum Master wesentlich mehr Spezialisierung als zuvor möglich ist.

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Zugegeben, auch beim alten Magister war nicht alles Gold. Einigen Fächern hätten verbindliche Einführungsseminare sehr gutgetan; für Anglistik etwa gab es sie, für Kunstgeschichte nicht. Auch sind nicht alle Studenten karrieregeile Mamasöhnchen/-töchterchen, aber das sollte ja auch klar sein.

Nein, ich bekomme (von ferne) einfach mit, daß die Bereitschaft, etwas mehr als das zu tun, was auf dem Lehrplan steht, stark abnimmt. Weil so ein Lehrplan idiotischerweise die Annahme vermittelt, vollständig zu sein, was er natürlich nie sein kann. Mir macht mein eigener Kulturpessimismus ja auch zu schaffen, aber dann liest man wieder diese Verwertbarkeitsforderungen vonseiten der Wirtschaft und der Politik und denkt sich, nein, die können das doch nicht ernsthaft noch schlimmer haben wollen? Wissen die nicht, was die sich damit heranzüchten? Können die die Kids nicht einfach mal in Ruhe machen lassen? Die sind doch mit 50 alle depressiv/ausgebrannt/kurz vorm Amoklauf.

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Entschuldigen Sie die verspätete Antwort: Natürlich machen die Studenten im Durchschnitt weniger Kurse freiwillig, aber vielleicht liegt das einfach am vergrößerten Pflichtprogramm. Und natürlich fragen die Studenten auch eher, was sie in einem Seminar bekommen können (wieviele Kreditpunkte) - das geht teilweise bis zur Peinlichkeitsgrenze. Es gibt aber in den meisten Fächern einen Wahlbereich, der völlige inhaltliche Freiheit lässt. In diesem Bereich macht man jetzt das, was man als Magister einfach so gemacht hätte. Und wenn man eine bestimmte Menge an Kreditpunkten gesammelt hat, ist man fertig mit dem Bachelor. Man kann dann natürlich immer noch ein paar Jährchen weiterstudieren, aber das wird durch die Studiengebühren zunehmend unattraktiver, schon klar.

Die Rufe aus "der Wirtschaft" sollte man übrigens nie ernst nehmen. Wenn Sie aber genau hinhören, können Sie auch Rufe nach mehr Allgemeinbildung, Sozial- und Methodenkompetenz hören. Wenn man die Wirtschaft (und die Politik) rufen lässt, rufen sie natürlich nach allem: Bildung, Persönlichkeiten, Reife, aber auch Schnelligkeit und Effizienz.

Eins noch am Rande: In Italien (und ich behaupte gar überall!) war die Verschulung an den Unis schon vor dem Bachelor extrem. Freigeister lassen sich von sowas aber nicht umpolen und den Schwächeren hilft's möglicherweise.

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Das erklärt sich doch von selbst ...

"Denn das gründliche Durchdenken, das ist eine Fähigkeit, die gebraucht wird, egal, was Politiker und Wirtschaftsexperten so vor sich hinbrabbeln."
Liebe Andrea, da hast Du des Wurzels Übel ja schon erfaßt, aber leider vermisse ich Deine üblich treffsichere Formulierung: Die Politiker und Wirtschaftsexperten brabbeln vor sich hin, weil sie von der Fähigkeit des gründlichen Durchdenkens eben leider so gar keine Ahnung haben - wer anderer Ansicht ist, der nehme sich doch bitte die Zeit, erst für einen langen Blick auf unser Land mit offenen Augen, und dann für einen tiefen Stoßseufzer.
Solch ein Land kommt dabei heraus, wenn die Politiker lieber die von den Medien ach so heiß begehrten Soundbites vor sich hinbrabbeln, anstatt einmal zu durchdenken, was genau nicht stimmt, und sodann ein schlüssiges Gegenkonzept zu entwerfen. Eventuell entstammt ein derart widerborstiges Bild der Gesellschaft auch nur dem Zynismus - und der hinwiederum dem bereits genannten Durchdenken. Übrigens: auch für Ingenieure ist die Welt nicht bonbonfarbener.

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Ach ja, vor einem Jahr war die Krise noch weit weg. Da hat man noch diesen Wirtschaftstypen geglaubt. Da war Opel noch nicht Pleite. Da war Lehman ein seriöses Anlagehaus. Da war das Pfund noch was wert und Amerika noch der starke Bruder. Wie sich die Zeiten ändern (erkennt man auch an den eigenen Blogbeiträgen).

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'einen hab ich noch'


hi,hi; kleiner Witz!wo geht's denn hier nachKönnen! , vor LACHEN!Übrigens mein Physiklehrer hatte noch den Witz auf Lager:Kunst kommt von Können und nicht von Wollen,sonst würde es Wulscht heißen! heiß, heiß, heiß...Ich wünsch Dir noch einen schönen Tag, Andrea.Bis denne,Hans  ...
[hadephy am 29.01.17 23:39]

For the (holy) sake of Fun! (or: just for Fun)


Mir is was zur Aufheiterung eingefallen, das ich Dir nicht vorenthalten möchte.Das Wär mal angebracht (Ne: nicht der Griff zum Wegschmeißen, Außer: Rofl!, he, he)(echt Der Bringer!, respektive the Burner! on three Cookies!, he, he)(kurz gesagt:J.oke W.ith A.nnouncement!):Das fragsch Du... ...
[hadephy am 01.01.17 20:24]

American Standard wisdom: "I don't feel sorry For you"


And I would conclude with some wisdom of my own, "well": 'Life isn't That complicated!'The most important goal then would be to have an appreciable agenda over the daytime!First a ball ( or what did Ms. Sanchez-Vicario say? :-) )... ...
[hadephy am 10.12.16 16:05]

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Schreiben ist kein Hobby, es ist die Zeit in der uns unsere Gedanken nicht zufrieden stellen können. Es ist der Moment in dem wir nach unserem Glück Ausschau halten und versuchen, den Steckbrief unserer Wünsche zu formen. Und geben wir... ...
[EinGedanke am 13.09.14 11:27]



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