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    <title>reisenotizen aus der realität</title>
    <link>http://gig.antville.org/</link>
    <description>gig:antville</description>
    <language>de-AT</language>
    <pubDate>Tue, 13 May 2008 23:37:53 GMT</pubDate>
    <dc:date>2008-05-13T23:37:53Z</dc:date>
    <dc:language>de-AT</dc:language>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1794431/#1794850</link>
      <description>"Ich wei&amp;szlig; nur, das ich hinterher ziemlich bedient war. Auch noch, als wir bei Irmis Tortentraum an der Theke standen zwecks R&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hrung verbrannter Energie."&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer dieses virale Marketing. Jetzt war ich gerade ein Joghurt-T&amp;ouml;rtchen holen. Was zahlt Dir die Konditoren-Innung? ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich staune auch immer &amp;uuml;ber diese Serpentinen, und wie die einer fahren kann. Aber iich sage mir dann immer, dass es irgendwie ja gehen muss sonst w&amp;auml;re diese Asphalterg&amp;uuml;sse der  Stra&amp;szlig;enbauerkunst ja nicht so wie sie sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marc</description>
      <pubDate>Tue, 13 May 2008 13:56:26 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mow</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-13T13:56:26Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794703</link>
      <description>Herrlich, so ein Kirmes-Besuch gibt immer einiges her. Ich habe auch noch zwei Fotoserien vom Hamburger Dom, die ich immer noch mal ver&amp;ouml;ffentlichen wollte: Die beste Geisterbahn sind die Besucher.</description>
      <pubDate>Tue, 13 May 2008 08:53:43 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794703</guid>
      <dc:creator>bosch</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-13T08:53:43Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>tausend tode später</title>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1794431/</link>
      <description>Wo seid ihr lang? &amp;Uuml;ber den Jaufenpa&amp;szlig;? Das fragte meine Mutter bereits letztes Jahr, nachdem ich gl&amp;uuml;cklich wieder heimgekehrt war. Und irgendwie hatte sie dieses leichte Entsetzen in der Stimme. Woher das Entsetzen r&amp;uuml;hrte, das kam so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Mutter hatte gerade frisch ihren F&amp;uuml;hrerschein gemacht und war mit ihrem schicken neuen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Simca_1000"&gt;Simca 1000&lt;/a&gt; mit Heckmotor, Halbautomatik und bordeauxroten Ledersitzen, genannt &lt;i&gt;das Fl&amp;ouml;hchen&lt;/i&gt;, in &amp;Ouml;sterreich. Mein Vater, damals noch weder verheiratet noch verlobt mit meiner Mutter, war in S&amp;uuml;dtirol und meine Mutter beschlo&amp;szlig;, ihn zu besuchen. Sie konsultierte also den Atlas, machte den Jaufenpa&amp;szlig; als k&amp;uuml;rzeste Strecke aus und fuhr los. Das Fl&amp;ouml;hchen fuhr brav den Berg hinauf, und meine Mutter war noch frohen Mutes. Die Strecke hinab fuhr das Fl&amp;ouml;hchen auch recht folgsam, meine Mutter jedoch starb so an die tausend Tode, vor jeder Serpentine mindestens drei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich der Kurvenorgie und konnte das Entsetzen meiner Mutter sofort nachf&amp;uuml;hlen. Als Fahranf&amp;auml;nger will man sich das nicht antun. Nicht freiwillig, und nicht, wenn man wei&amp;szlig;, was da auf einen zukommt, und auch nicht, wenn man ein so braves Auto wie das Fl&amp;ouml;hchen besitzt, das im Laufe seines Autolebens noch so manchen Berg erklomm. Und seit ich diese Geschichte erz&amp;auml;hlt habe, droht der Urlaubsbegleiter in passenden und weniger passenden Momenten damit, mich den Jaufenpa&amp;szlig; fahren zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer auch immer den Jaufenpa&amp;szlig; morgen f&amp;auml;hrt (ich nicht), &amp;uuml;ben mu&amp;szlig; ich das ja mal. In Frankfurt kann mir das keiner beibringen, und ich kann mich nicht mein Leben lang um alpine Routen dr&amp;uuml;cken. Also gut, eine geeignete Teststrecke war mit der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wallberg"&gt;Wallberg-Stra&amp;szlig;e&lt;/a&gt; schnell ausgemacht, und nachdem ich einmal zugucken durfte, war ich dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="315" src="http://www.antville.org/static/gig/images/bergstrecke2.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die wei&amp;szlig;e Route rechts au&amp;szlig;en, das ist die Teststrecke.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmal ging es nach unten, das war noch nicht ganz so finster. Man kann rollen lassen, vor den Kurven bremsen, lenken, weiter. Geschwitzt habe ich trotzdem. Auf einer Seite ragte die Felswand, auf der anderen klaffte der Abgrund. Beides Landschaftsph&amp;auml;nomene, die der Bewohner des maximal h&amp;uuml;geligen Rhein-Main-Gebietes (ich) nicht kennt. Im Taunus gibt es zwar ein paar Landschaftserhebungen, aber weder ragende Felsw&amp;auml;nde noch klaffende Abgr&amp;uuml;nde. Damit das ganze ein wenig spannender wird, rutschten da noch ein paar illegale Radfahrer, Trockenski-Trainierer und Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger rum, f&amp;uuml;r die die Strecke zwar verboten ist, die man deshalb aber trotzdem nicht plattfahren darf. Man mu&amp;szlig; halt hoffen, da&amp;szlig; da kein Gegenverkehr kommt und drumherumfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann war ich heil unten angekommen, dann mu&amp;szlig;te ich wieder rauf, und das war dann wirklich interessant. Vom Beifahrersitz kamen die Regieanweisungen, die ich brav zu befolgen versuchte, w&amp;auml;hrend ich noch mit der Kupplung k&amp;auml;mpfte, die immer noch anders ist als die vom Fahrschul-Polo und dementsprechend ungewohnt. Ich zeigte au&amp;szlig;erdem einen unheilvollen Drall zur Stra&amp;szlig;enmitte, weil mich die ragenden Felsw&amp;auml;nde und klaffenden Abgr&amp;uuml;nde nerv&amp;ouml;s machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="315" src="http://www.antville.org/static/gig/images/bergstrecke1.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Aussicht hinter dem klaffenden Abgrund ist ja ganz sch&amp;ouml;n.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben angekommen folgte der Theorieteil: Ein l&amp;auml;ngerer Vortrag zum Thema &lt;i&gt;Kurven, ihre Scheitelpunkte, die Fliehkr&amp;auml;fte und das daraus resultierende Lenkverhalten&lt;/i&gt;. Das alles vergi&amp;szlig;t man ja ganz gern, wenn die Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger tr&amp;ouml;deln, die Felswand ragt, der Abgrund klafft und zu allem &amp;Uuml;berflu&amp;szlig; die Stra&amp;szlig;e un&amp;uuml;bersichtlich kurvt, einiges an H&amp;ouml;henmetern &amp;uuml;berwindet und hinter der Serpentine der Gegenverkehr droht. Die Felswand sei im &amp;Uuml;brigen mein Freund, erkl&amp;auml;rte der Urlaubsbegleiter. H&amp;uuml;ten solle ich mich vor Gegenverkehr, Abgr&amp;uuml;nden, Stra&amp;szlig;engraben und B&amp;auml;umen. Besonders vor B&amp;auml;umen. B&amp;auml;ume seien lebensgef&amp;auml;hrlich. Bislang betrachtete ich B&amp;auml;ume ja eher als meine Freunde, weil sie so gr&amp;uuml;n und verl&amp;auml;&amp;szlig;lich sind, aber ich mu&amp;szlig; umdenken, f&amp;uuml;rchte ich. In B&amp;auml;umen schlummert ein Killerpotential, von dem ich bislang nichts ahnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="315" src="http://www.antville.org/static/gig/images/bergstrecke3.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Meine neuen Freunde.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nicht genau mitgez&amp;auml;hlt, wie oft ich da hinauf und hinabgeschwitzt bin. Ich wei&amp;szlig; nur, das ich hinterher ziemlich bedient war. Auch noch, als wir bei &lt;i&gt;Irmis Tortentraum&lt;/i&gt; an der Theke standen zwecks R&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hrung verbrannter Energie. Dann sa&amp;szlig; ich am Tisch, nichts ragte oder klaffte, und die K&amp;uuml;he standen weit weg dr&amp;uuml;ben auf der Weide, muhten friedlich und bildeten keine Hindernisse. Auch der Vogelbeerbaum vor der Terrasse verh&amp;auml;lt sich bislang friedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="315" src="http://www.antville.org/static/gig/images/bergstrecke4.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 12 May 2008 16:12:15 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1794431/</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-12T16:12:15Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1794169/#1794281</link>
      <description>Es geht, man f&amp;auml;llt erschreckend fr&amp;uuml;h ins Bett. Ist halt ein Kurort, da sind die Rhythmen etwas andere. Man mu&amp;szlig; morgens fr&amp;uuml;h raus, man hat ja gleich wieder Anwendung.</description>
      <pubDate>Mon, 12 May 2008 07:43:29 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1794169/#1794281</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-12T07:43:29Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1794169/#1794202</link>
      <description>Immer kam der Morgen viel zu fr&amp;uuml;h.</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 19:32:44 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1794169/#1794202</guid>
      <dc:creator>saxanasnotizen.blogspot.com</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T19:32:44Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>ein paar stunden stille</title>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1794169/</link>
      <description>Am sehr fr&amp;uuml;hen Morgen, am viel zu fr&amp;uuml;hen Morgen geht hier ein infernalischer L&amp;auml;rm los. Hundertschaften von V&amp;ouml;geln im Fr&amp;uuml;hlingstaumel feiern ihr tierisches &amp;Auml;quivalent zum Volksfest und schreien die Konkurrenz aus dem Revier. Das hat nichts mit lieblichem Gezwitscher oder melodi&amp;ouml;sem &lt;a href="http://www.taz.de/index.php?id=archiv&amp;amp;dig=2004/04/10/a0220&amp;amp;type=98"&gt;Amselgefl&amp;ouml;te&lt;/a&gt; zu tun, das ist derart laut, da&amp;szlig; man davon aufwacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt der Tag, der beginnt mit den Hundeausf&amp;uuml;hrern. Oder Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck auf der Terrasse. Und dann rollen unten im Dorf auch schon die ersten Autos an und kippen Menschen in die Bierg&amp;auml;rten. Tags&amp;uuml;ber ist es trubelig, besonders an Feiertagen wie diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend aber geht alles fr&amp;uuml;h zu Bett, ersch&amp;ouml;pft vom Spazierengehen in guter Luft und zu viel Torte. Ganz weit weg bimmeln leise ein paar Kuhglocken, und der See geh&amp;ouml;rt den Enten, Bl&amp;auml;&amp;szlig;h&amp;uuml;hnern und Haubentauchern. Dann ist die letzte Sonnenstunde angebrochen, und die sieht so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="294" src="http://www.antville.org/static/gig/images/abendruh1.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="295" src="http://www.antville.org/static/gig/images/abendruh2.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="420" src="http://www.antville.org/static/gig/images/abendruh5.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="281" src="http://www.antville.org/static/gig/images/abendruh4.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="307" src="http://www.antville.org/static/gig/images/abendruh3.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann ist die Sonne weg, verschwunden hinterm Berg, und die Nacht kriecht vom Tal immer h&amp;ouml;her hinauf. Und irgendwann ist es auch hier oben dunkel und still. So ungef&amp;auml;hr bis zum fr&amp;uuml;hen Morgen. Zum viel zu fr&amp;uuml;hen Morgen.</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 16:21:01 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1794169/</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T16:21:01Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1794161</link>
      <description>Der Beifahrer ist weitestgehend h&amp;ouml;flich und schweigt und postet lieber Tortenbilder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Meine Mutter f&amp;auml;hrt Automatik, mein Vater gar nicht. Vielleicht hilft das, sollte ich in die Verlegenheit kommen, sie kutschieren zu m&amp;uuml;ssen.)</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 15:32:58 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1794161</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T15:32:58Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794134</link>
      <description>Und was ist mit den Gr&amp;auml;ten? Oder der Angst davor? Vielleicht sollte man erstmal mit Steckerlfischst&amp;auml;bchen anfangen. :-D</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 14:10:55 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mow</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T14:10:55Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794131</link>
      <description>Wenn man ehrlich ist, sind fast alle Events Fortpflanzungspartnerfindung-Veranstaltungen, Praktischerweise sind sie aber als Kultur oder Feier getarnt, so dass man bei Misserfolg immer sagen kann, ich war ja im Kino, Theater oder auf der Kerb ein Bier trinken. W&amp;auml;re ja auch zu doof, wenn man jedesmal zugeben m&amp;uuml;sste, keine(n) abbekommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marc</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 14:05:36 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794131</guid>
      <dc:creator>mow</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T14:05:36Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1794128</link>
      <description>Ich hatte irgendwann bei die Schnauze voll und mit rechts ranfahren gedroht, wenn noch was von hinten kommt. (Einer der Tipps gibt ist ja ok, aber nicht zwei - denn die sind nicht zwingend kongruent.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo bleibt denn der "Ahhhhhhhhhhhhhh!"-Blogeintrag des Beifahrers? ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marc</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 13:59:29 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mow</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T13:59:29Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794085</link>
      <description>Ich denk mir ja auch immer, da&amp;szlig; ich mit einem Steckerlfisch-Business in n&amp;ouml;rdlicheren Bundesl&amp;auml;ndern steinreich werden k&amp;ouml;nnte.</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 11:51:57 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T11:51:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1794045</link>
      <description>Oh wie furchtbar. Genau das hab ich sehr zu vermeiden versucht. Und dann auch noch Autobahn! Du &amp;Auml;rmster.</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 09:28:42 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T09:28:42Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794042</link>
      <description>Mein armes Heimatland! Jodel&amp;uuml;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde ja, ein gut gegrillter Steckerlfisch rei&amp;szlig;t fast alles wieder raus. Und den gibt's in Hessen nicht. Kulinarisches Entwicklungsland hier. Schlechte Brezn und kein Steckerlfisch. Dann doch lieber kr&amp;auml;ftige, lederbehoste Jungbauern, die so laut br&amp;uuml;llen, dass man es in Br&amp;uuml;ssel noch h&amp;ouml;rt - wegen der Subventionen und so...  und an einem Paar Lederhosentr&amp;auml;ger kann man Bierleichen auch viel einfacher anfassen und abtransportieren. Dazu sind sie da.</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 09:03:06 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794042</guid>
      <dc:creator>juyooh</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T09:03:06Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794041</link>
      <description>Offenbacher Kennzeichen, und zwar mit f&amp;uuml;nfstelligem Buchstabencode, was den Bewohner des Landkreises verr&amp;auml;t. Da kann ich mich mal locker  von distanzieren. Und wie sagte ich erst k&amp;uuml;rzlich zu meinen Eltern auf die Frage, ob ich nicht doch einen Corsa will? "Nein!"</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 09:02:45 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794041</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T09:02:45Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794029</link>
      <description>laserentferntes arschgeweih&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
man kann da also zweimal dran verdienen. auch nicht schlecht.</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 08:36:24 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794029</guid>
      <dc:creator>auch-einer</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T08:36:24Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794006</link>
      <description>sehr eindrucksvolle fotos. toll!</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 05:49:55 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1794006</guid>
      <dc:creator>sakana</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T05:49:55Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1794005</link>
      <description>Das klingt doch gut. Meine erste Fahrt mit F&amp;uuml;hrerschein &amp;uuml;ber die Autobahn war etwas nerviger. Vater rechts und Mutter hinten im Auto. Und dann Tipps und Kommentare von beiden.</description>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 05:46:09 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1794005</guid>
      <dc:creator>mow</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-11T05:46:09Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1793988</link>
      <description>Der hessische Brauch ist doch auch kein Verachtenswerter: Mit dem getunten Corsa mit Offenbacher Kennzeichen die Aral-Tankstelle vor der Dippemess vollzuparken, danach die Treppen zur Eissporthalle zuzukotzen und zwischendurch die orts&amp;uuml;bliche Tracht - Ballonseide und teilweise laserentferntes Arschgeweih - zu demonstrieren, das lockt Touristen aus aller Welt nach Frankfurt. Da kann der Bayer mit seinem Loden aber sauber einpacken.</description>
      <pubDate>Sat, 10 May 2008 23:39:18 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793712/#1793988</guid>
      <dc:creator>jürgen_h</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-10T23:39:18Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1793770</link>
      <description>Uff. Wir werden sehen. Aber besser ich &amp;uuml;b zu zwein als allein.</description>
      <pubDate>Sat, 10 May 2008 11:07:38 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1793770</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-10T11:07:38Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1793769</link>
      <description>Von der Jungfernfahrt gibt es keine. Ich hatte die H&amp;auml;nde voll zu tun, und der Beifahrer war wohl auch vollauf besch&amp;auml;ftigt. Mit N&amp;auml;gelkauen wahrscheinlich. &lt;br /&gt;
Aber demn&amp;auml;chst gibt es Photos, sobald ich die irgendwie auf die Frontpage praktiziert bekomme (Oh Update, was kostest Du mich Nerven!)</description>
      <pubDate>Sat, 10 May 2008 11:07:02 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1793769</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-10T11:07:02Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>ethnologische exkursion</title>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793712/</link>
      <description>&lt;img title="" height="289" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde5.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah es schon beim Vorbeifahren. Der gro&amp;szlig;e Auflauf junger Damen in bonbonfarbenen Dirndln war auch beim besten Willen weder zu &amp;uuml;bersehen noch zu &amp;uuml;berh&amp;ouml;ren. Ich beschlo&amp;szlig;, mich nicht nur den sch&amp;ouml;nen und angenehmen Seiten (Kultursch&amp;auml;tze, Konditoreikunst) meines Aufenthaltsortes zu widmen, sondern im Zuge einer ausgewogenen Berichterstattung auch die Schattenseiten geflissentlich zu erfassen. Und zu den Schattenseiten geh&amp;ouml;rt eindeutig auch diese &amp;auml;sthetische Brache namens &lt;i&gt;Volksfest&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="627" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde3.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen v&amp;ouml;lkischen Anspruch kenne ich aus meiner Heimat ja gar nicht. Wir haben Dippemess, auch wenn da eher wenig &lt;i&gt;Dippe&lt;/i&gt; (irdene Gef&amp;auml;&amp;szlig;e zum t&amp;auml;glichen Gebrauch in der K&amp;uuml;che) und &lt;i&gt;Dippche&lt;/i&gt; (kleine K&amp;auml;nnchen und T&amp;ouml;pfchen) verkauft werden. Einige Volksfeste r&amp;uuml;hren weniger vom Topfmarkt her als von Viehm&amp;auml;rkten, andere wiederum geben sich M&amp;uuml;he, ihren religi&amp;ouml;sen Hintergrund (die hessische &lt;i&gt;Kerb&lt;/i&gt; ist ja ein Kirchweihfest) m&amp;ouml;glichst weltlich zu verbr&amp;auml;men. An Pfingsten aber, da geht der Frankfurter in den Wald, besser gesagt: ins W&amp;auml;ldche. Besonders am &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W&amp;auml;ldchestag"&gt;W&amp;auml;ldchestag&lt;/a&gt;, das ist der Dienstag nach Pfingsten und sozusagen Frankfurter Nationalfeiertag. Hier im Bayerischen gibt es also ein Pfingst-Volksfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="281" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde4.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich am Eingang stehen Buden, an denen man Polyester-Dirndl und Lederhosen erwerben kann, die Komplettausstattung f&amp;uuml;r hundert Euro. Das ist nat&amp;uuml;rlich alles eher made in China. Ich als Hessin mu&amp;szlig; mich sehr fremdsch&amp;auml;men f&amp;uuml;r diese ungebrochene Bereitschaft, sich die eigene Kultur als Billignepp andrehen zu lassen. Denn das wird ja &amp;uuml;berall auch noch getragen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="313" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde2.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungen M&amp;auml;dchen kombinieren Plaste-Armreifen und Plaste-Ohrringe dazu und kreieren so eine Art Dirndl-Bitch-Look. Viel schlimmer geht es auf &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cosplay"&gt;Cosplay&lt;/a&gt;-Conventions auch nicht mehr zu. W&amp;auml;hrend man in der japanischen und japanophilen Szene  jedoch zum niedlichen Lolitatum neigt, erzielen diese jungen Damen eher eine Art zeitgen&amp;ouml;ssischer, dabei jedoch zickiger Heimatverbundenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="627" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde7.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;berhaupt geht hier nichts ohne Betonung des Lokalen. Zwei gro&amp;szlig;e Festzelte, drumherum J&amp;auml;gerzaun, &amp;uuml;berall wei&amp;szlig;blaue Rautisierung, an den Fassaden werden Jodelbalkone anget&amp;auml;uscht und die einzig m&amp;ouml;gliche Schriftart ist die Fette Fraktur. Als Nichtbayer hat man ja manchmal den Eindruck, die machen das nur f&amp;uuml;r die Touristen, und im Stillen wird dann heimlich eine echte bayerische Kultur gepflegt, die mit der ganzen Bierzeltstampferei nicht zu tun hat. So wie auch die anderen ethnologischen Minderheiten ihren Nepp basteln und ihn als original Stammeskunst an die Pauschaltouristen verscherbeln, w&amp;auml;hrend die wirklichen Kunstsch&amp;auml;tze niemand zu Gesicht bekommt. Die Bayern sind der vermutlich einzige Stamm weltweit, der seinen eigenen Touristennepp selbst kauft und sich supi ironisch dabei vorkommt. Da wei&amp;szlig; man dann auch nicht mehr, was schlimmer ist: Das hier, oder im Reservat dem Alkoholismus verfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="413" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde10.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle bei Ritualen wie diesem spielt die Brautwerbung. In rustikalisierter Umgebung bekommt der J&amp;uuml;ngling, gern in Gruppen unterwegs, die Gelegenheit zur Demonstration atavistischer Bef&amp;auml;higungen. Ein konkretes Beispiel ist die Jagd: Vermutlich seit der Erlegung des ersten Mammuts ist Jagd mehr als profane Nahrungsbeschaffung, sie ist &amp;Uuml;berlegenheitsgestus &amp;uuml;ber die Kreatur und dient zur Positionsbestimmung innerhalb der Sozialgruppe. Gleichzeitig ist die Beute als Balzgestus nicht zu untersch&amp;auml;tzen. Sie demonstriert der Auserw&amp;auml;hlten die Geschicklichkeit des Werbenden sowie die Tauglichkeit als Ern&amp;auml;hrer. Mittlerweile ist die konkrete Nahrungsbeschaffung in die Sph&amp;auml;re der Frau &amp;uuml;bertragen, sozusagen domestiziert worden. Der Supermarkt wird nicht der Wildnis, sondern vielmehr dem h&amp;auml;uslichen Bereich zugerechnet, wodurch dem Mann ein wichtiges Werbungsinstrument abhanden gekommen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="312" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde8.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schie&amp;szlig;bude, bezeichnenderweise &lt;i&gt;Jagdh&amp;uuml;tte&lt;/i&gt; benannt (in Fraktur), stellt eine ersatzweise Wildnis dar, die dem Mann eine Plattform bildet, seine Jagdfertigkeiten symbolisch auszuagieren und anwesenden Damen zu pr&amp;auml;sentieren, ihnen damit also zu imponieren. Auch die Beute ist nurmehr ein Platzhalter: Nicht das Mammut oder der Hirsch, die Fleisch, also Nahrung versprechen, sondern stellvertretende Kuschelbestien aus Pl&amp;uuml;sch, die es jedoch ebenso mittels Geschicklichkeit zu "erlegen" gilt. Eine abgewandelte Form bildet das Blumenschie&amp;szlig;en, bei dem etwas zartes, feminines &amp;#8211; der Blumenstrau&amp;szlig; &amp;#8211; durch eine m&amp;auml;nnliche, nachgerade brutale Praxis &amp;#8211; das Schie&amp;szlig;en &amp;#8211; erlangt wird. Durch diese Verquickung der Genderkonnotationen ist das Blumenschie&amp;szlig;en eine ideale Anbandelungsma&amp;szlig;nahme zwischen M&amp;auml;nnlein und Weiblein. Wichtiges Prinzip der Schie&amp;szlig;bude ist dabei, da&amp;szlig; die Beute nur durch Geschicklichkeit, nicht mit Geld erworben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="628" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde6.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere, weniger atavistische M&amp;ouml;glichkeit der Geschlechtspartneranbahnung bildet der Autoscooter. Auch hier findet eine symbolische Abbildung von Balzritualen statt, die in der Wirklichkeit zu plump oder schlicht fehl am Platze w&amp;auml;ren. Die Autoscooter-Arena wird dabei zu einer Zone, in der Takt und Sicherheit au&amp;szlig;er acht gelassen werden k&amp;ouml;nnen. Hier  kann auf eine Weise gefahren werden, von der im Stra&amp;szlig;enverkehr dringend abgeraten werden mu&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="310" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde1.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist werden die Fahrzeuge rein m&amp;auml;nnlich oder rein weiblich besetzt, entsprechend unterscheiden sich die Fahrer in ihrem Fahrstil. Die M&amp;auml;dchen fahren meist vorsichtig, die J&amp;uuml;nglinge r&amp;uuml;pelhaft bis r&amp;uuml;cksichtslos. Dabei gilt es, Fahrzeuge mit besonders begehrten weiblichen Passagieren m&amp;ouml;glichst oft anzurempeln und einen wagemutigen Fahrstil vorzuf&amp;uuml;hren. Anders als bei der Schie&amp;szlig;bude zeigt der Mann hier nicht Dominanz &amp;uuml;ber die Natur und ihre Gesch&amp;ouml;pfe, sondern Beherrschung der Technik. Interessant dabei ist, da&amp;szlig; die technische Welt als Dschungelersatz mi&amp;szlig;verstanden wird, nicht als zivilisatorische Errungenschaft, die verfeinerte Sitten verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title="" height="543" src="http://www.antville.org/static/gig/images/wilde9.jpg" border="0" alt="" width="420" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so bietet das Volksfest eine Woche lang Gelegenheit zur Kontaktaufnahme mit dem anderen Geschlecht mit seinen Schie&amp;szlig;buden und Fahrgesch&amp;auml;ften, bei deren schwindelerregender Fahrt die Frauen kreischen und die M&amp;auml;nner Abgekl&amp;auml;rtheit demonstrieren und das ein oder andere H&amp;auml;ndchen halten, mit seinen Steckerlfischbuden, Zuckerwatteverk&amp;auml;ufern, mit den Bierzelten und ihrer Wiesnseligkeit, mit seinem K&amp;ouml;niglich-Bayerischen Riesenrad, das jedem Zugereisten unmi&amp;szlig;verst&amp;auml;ndlich zeigt, wo wir hier sind und was das hier mal war und worum man sich noch immer bem&amp;uuml;ht in seinen Polyesterdirndln made in China.</description>
      <pubDate>Sat, 10 May 2008 08:00:27 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793712/</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-10T08:00:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1793753</link>
      <description>Klar doch, gut gemacht, das wird schon.</description>
      <pubDate>Sat, 10 May 2008 10:14:13 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1793753</guid>
      <dc:creator>saxanasnotizen.blogspot.com</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-10T10:14:13Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Da schwitz ich ja schon beim lesen.</title>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/#1793749</link>
      <description>Aber freut mich, dass die Jungfernjahrt gut von statten ging. F&amp;uuml;r einen bestimmten ondolierfreudigen Cruiser-Geschmack soll die bayerische Landstrassenlandschaft ja perfekto sein. Die Gedenkkreuze vor den feixenden Strassenrandb&amp;auml;umen erz&amp;auml;hlen das ihre dar&amp;uuml;ber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung: Du hast einen flickr-Account! Ich will &lt;strike&gt;K&amp;uuml;he&lt;/strike&gt; Photos!</description>
      <pubDate>Sat, 10 May 2008 10:05:25 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-10T10:05:25Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>frau diener kommt in fahrt (IX)</title>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793638/</link>
      <description>Irgendwann ist immer ein erstes Mal. Irgendwann steigt man dann also tats&amp;auml;chlich in so ein Auto, das leibhaftig zu fahren man befugt ist, und fragt sich, ob man das in den letzten zwei Wochen nicht doch verlernt haben k&amp;ouml;nnte. Um die Nervosit&amp;auml;t zu &amp;uuml;berspielen, stellt man erst mal den Sitz und die Spiegel ein, das ist wie in der Fahrstunde und man hat wenigstens was zu tun. Situationen, die einem sinnvolle &amp;Uuml;bersprungshandlungen abieten, gibt es viel zu wenige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay. Kupplung treten, Z&amp;uuml;ndschl&amp;uuml;ssel, das kann ich, das haben die mir beigebracht.  Eins nach dem andern. Blinken. Und gucken. Mit dem Unterschied, da&amp;szlig; hier kein Mensch weit und breit kommt. In Frankfurt kommt dauernd jemand. In Zweifelsfall ein Bus. Hier kommt nie jemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es um andere Dinge. Es gilt, landwirtschaftliche Nutzmaschinen zu &amp;uuml;berholen und Kurven zu fahren. Und es gilt, den Unterschied zwischen Autos zu kapieren. Das Fahrschulauto war ein Polo Diesel. Kupplung gaaanz langsam kommen lassen und gaaanz vorsichtig bremsen, sonst klebt alles innen an der Windschutzscheibe. Milimeterarbeit ist das. Und dauernd r&amp;ouml;hrt es oder tuckert oder ist sonstwie unzufrieden mit meiner Gangwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht so das Auto des Gastgebers. Ich tipp an der Kreuzug auf die Bremse, und das f&amp;auml;hrt einfach weiter. Ich tippe h&amp;auml;rter, es wird einen Hauch langsamer. Ich steig auf die Bremse, da bequemt es sich dann doch mal zum Stehenbleiben. So ist das also. G&amp;auml;nge werden diagonal durchgestemmt, das kann man eher nicht mit zwei zarten Fingerchen bedienen. Die Kupplung wird einfach losgelassen. Und runterschalten in der Ortschaft? Wozu, wenn man auch im vierten Gang durch die Tempo-30-Zone kommt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, alles was man mir m&amp;uuml;hsam beizubringen versucht hat, ist komplett f&amp;uuml;r die Katz. Die Verkehrszeichen jetzt nicht, die sind schon die gleichen, stehen aber in deutlich geringerer Dichte herum. Kreisel kann hier keiner fahren, also mu&amp;szlig; mans auch nicht gro&amp;szlig; k&amp;ouml;nnen. Aber hier gehen ja auch Feldwege als Stra&amp;szlig;e durch, und diese angeblichen Stra&amp;szlig;en machen geradezu aberwitzige Kurven. Dann stehen da drei H&amp;auml;user, und schon ist das eine Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe es heil von Ingolstadt nach Neuburg an der Donau geschafft. Das Auto hat keine Blessuren davogetragen, die Insassen auch nicht. Soweit ich wei&amp;szlig;, kamen auch keine Kleintiere am Wegesrand ums Leben. Und das ist ja die Hauptsache, da&amp;szlig; wir alle gesund sind.</description>
      <pubDate>Fri, 09 May 2008 21:33:25 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793638/</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-09T21:33:25Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <link>http://gig.antville.org/stories/1793273/#1793340</link>
      <description>Schirmpinien! S&amp;auml;ulenzypressen! Was will man mehr?&lt;br /&gt;
(Na gut, ein brauchbares Caf&amp;eacute; vielleicht. Und eine Gaddewertschaft.)</description>
      <pubDate>Fri, 09 May 2008 07:29:29 GMT</pubDate>
      <guid>http://gig.antville.org/stories/1793273/#1793340</guid>
      <dc:creator>andreaffm</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-09T07:29:29Z</dc:date>
    </item>
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